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Sebastian Puschner empfiehlt publikative.org:
Es mag zynisch sein, aber "besser" hätten die Zeiten für den Start von publikative.org kaum sein können: Kaum einen Monat vor Bekanntwerden der Mordserie des "Nationalsozialistischen Untergrunds" war die Seite an den Start gegangen - als thematisch erweiterter Nachfolger des NPD-Watchblogs npd-blog.info.
Gründer Patrick Gensing und andere Autoren liefern aus aktuell anhaltendem Anlass weiterhin vor allem Texte und Recherchen, die die Nazi-Szene beleuchten - und zahlreiche Journalisten, Politiker und Aktivisten dürften ihnen sehr dankbar dafür sein. Denn publikative.org versammelt Autoren, die sich mit gewaltbereiten Neonazis schon befassten, als "NSU" noch höchstens als Abkürzung für das Städtchen Neckarsulm bekannt war.
Zwischen den Einträgen zur Naziszene allerdings finden sich bereits zahlreiche Zeugnisse von der "thematischen Öffnung hin auf die sogenannte Mehrheitsgesellschaft" - In Form von Themen wie der medialen Hysterie in Sachen Fußball und Fangewalt in der Schweiz, den S21-Gegner und ihrem Herrschaftsinstrument Moral oder einfach guter Musik.
Sebastian Puschner ist seit September Praktikant in der Redaktion des Freitag.
Auch in diesem Jahr wird hier jeden Tag ein Redakteur, Verlagsmitarbeiter oder Autor des Freitag ein Fundstück aus dem Netz präsentieren, oder eine Webseite vorstellen, die sie oder ihn in diesem Jahr begleitet hat.
Eine schöne Adventszeit!
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Ich bin heute so frei:
und spende eine Dosis Weihrauch. Das ist nicht despektierlich, aber angemessen, im zweiten Anlauf, sag ich mal so ins www. Man ist ja variabel. Bissken Mucke? Vielleicht? Oder lieber ne Kerze? Praktisch denken. Also, das geht ja gar nicht. Respektlos = Fremdwort Ok, dann also Musik, ab wieviel followers? Ungezählt, leider... |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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