Der Freitag

Neues aus dem Serverraum

20.01.2012 | 15:36

Freitag-Salon: Sahra Wagenknecht ist erkrankt

Leider müssen wir verkünden, dass Sahra Wagenknecht heute Abend aufgrund einer Erkrankung nicht zu Gast beim Freitag-Salon sein kann. 

Oskar Lafontaine wird sie vertreten und mit Jakob Augstein über das Thema "Liegt links die Zukunft?" sprechen – worüber wir uns sehr freuen.

Wir wünschen allen einen schönen Abend!

 
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Kommentare
BanaBab schrieb am 20.01.2012 um 15:43
@Gute Besserung Sahra, choda hafez hoffentlich bald!:-)
LiPa schrieb am 20.01.2012 um 16:51
"Vertreten"?
Joachim Petrick schrieb am 20.01.2012 um 16:55
Das halte ich für die gelungenste ENTE des Monats Januar 2012
"Oskar vertritt Sarah!"

Zum Schluß nimmt Sarah ihre "Oksar Maske" ab!
"Wetten das!"
chrislow schrieb am 20.01.2012 um 18:30
... und die "candit camera" filmt das ganze Spektakel, damit "total recall" jederzeit möglich wird.

gutebesserung
Ehemaliger Nutzer schrieb am 20.01.2012 um 18:43
Gute Besserung auch von mir!

P.S.: Darf Obst oder Gemüse mit in den Salon geführt werden?
Rosa Sconto schrieb am 20.01.2012 um 21:43
"Die Veranstaltung" wird hoffentlich ein Lichtblick! Ich wünsche beste Genesung.
claudia schrieb am 20.01.2012 um 22:21
Shit happens.

Gute Besserung, Sahra!

Achte auf Deine Gesundheit, Du bist wichtiger als Wülffe, Matschprom & Steinbrücken.
claudia schrieb am 20.01.2012 um 22:30
Korrektur:
>>Achte auf Deine Gesundheit, Du bist wichtiger als Wülffe, Matschprom & Steinbrücken.<<
bitte
BanaBab schrieb am 21.01.2012 um 09:00
@claudia
dito.:-)
DandelionWine schrieb am 21.01.2012 um 12:58
Liebe Leute, nur mal so am Rande bemerkt: Es ist hier kein politisches Blog, sondern ein schlichte Mitteilung, dass Frau Wagenknecht erkrankt ist. Was haben hier Herr Wulff oder Herr Steinbrück zu suchen?

Wenn man diese Behauptung über die Wichtigkeit/Unwichtigkeit in Verbindung mit dem Thema des Blogs bringt, dann liest es sich so ungefähr, dass die Gesundheit von Frau Wagenknecht wichtiger als die Gesundheit von Herrn Wulff oder Herr Steinbrück ist. Ich kann mich mit diesem Gedanken nicht anfreunden, denn wenn es um die Gesundheit geht, dann geht es nicht mehr um die Politiker, sondern um die Menschen. Ich weigere mich anzuerkennen, dass die menschliche Würde/körperliche Gesundheit von Frau Wagenknecht mehr wert wäre als die Würde von Herrn Wulff oder Herrn Steinbrück.

Wenn Ihr wirklich eine neue Welt wollt, dann solltet ihr endlich begreifen, dass wir alle Ärzte sind. Die Welt ist krank und wir sind Ärzte. Ärzte, Herrgott, nicht Henker! Ein Arzt (also ein WAHRER Arzt im ursprünglichen Sinne des Wortes und nicht ein Vertreter von 2-Klassen-Gesundheitssystem) darf keine Unterschiede zwischen seinen Patienten tun, er soll alles gleich behandeln... und da die ärztliche Berufung unverkennbar was mit Liebe zu tun hat, soll er alle gleich lieben.

Man kann die Taten von einem Menschen abweisen, aber nicht den Menschen selbst. Es schockiert mich, wie unsachlich und wie persönlich auf Herrn Wulff und seiner Familie (!) rumgehackt wird. Ich respektiere diesen Bundespräsidenten nicht und ich mag ihn nicht, und das war von Anfang an so, ich habe reichlich in den Foren Feuer gespuckt als er gewählt wurde. Aber hinter der Fassade des Bundespräsidenten steht ein Mensch, der jetzt mit zum großen Teil absolut unsachlicher und unwürdiger Drecklawine aus den Medien konfrontiert wird und dessen Gesundheit dadurch mit Sicherheit geschädigt wird... ebenso wie z.B. die Gesundheit seines kleinen Kindes, das auf der Gefühlsebene mitbekommt, wie schlecht es seinen Eltern geht, und dadurch auch leidet.

Im Übrigen wird dieses Kind - das ja gar nichts zu verantworten hat - sein Leben lang die Geschichte seines Vaters mitschleppen müssen... und er wird genug Verachtung dafür bekommen, in der Schule oder sonst wo, und da frage ich mich, ob wir tatsächlich so gut und so demokratisch sind, wie wir es selbst über uns meinen, und wie eigentlich jeder von uns sich verhalten würde, wenn er selbst den Posten des Bundespräsidenten hätte...
Rosa Sconto schrieb am 21.01.2012 um 23:58
@ Dandy-Wine,
natürlich ist Sarahs Gesundheit wichtiger.
BanaBab schrieb am 22.01.2012 um 07:12
@DandelionWine
auch dito:-)
wenn die Symphatien sich eher Sahra zuneigen hat dies wohl etwas mit Redlichkeit zu tun. Dem Kind von Wulff gehört mein uneingeschränktes Mitgefühl.
claudia schrieb am 22.01.2012 um 08:06
@DandelionWine:
Natürlich ist mir Sarah wichtiger.
Wenn irgendwelche Herrschaftsprätorianer und ihre Lobbyisten sich mal zurückziehen, um eine Krankheit auszukurieren dann merke ich das gar nicht.

>>Aber hinter der Fassade des Bundespräsidenten steht ein Mensch, der jetzt mit zum großen Teil absolut unsachlicher und unwürdiger Drecklawine aus den Medien konfrontiert wird...<<
Ich befürworte die BLÖD-Kampagne keineswegs, denn sie zielt meilenweit an den Verursachern der Korruption vorbei.
Korrumpierte aber hätten sich halt vorher überlegen müssen, ob sie sich auf alle Angebote einlassen wollen. Dass eine/r mal bei der Obrigkeit in Ungnade fallen kann: Damit muss man eben rechnen.
So schlecht ist das Gehalt eines Ministerpräsidenten übrigens nicht, dass er dringend auf mildtätige Unterstützer angewiesen wäre...

---
Dass Kindern die Dummheiten ihrer Eltern vorgehalten werden ist schlimm, ja.
Das liegt an der Normdebilität des sozialen Umfeldes, in dem sie aufwachsen müssen.
Was wir dagegen tun können ist ein wichtiges Thema.
Thomas Maier schrieb am 22.01.2012 um 18:46
Ich habe Probleme mit der Fragestellung, denn weder ein Lafontaine noch eine Wagenknecht würden natürlich die dem Thema voran stehende Frage mit "Nein" beantworten.
claudia schrieb am 23.01.2012 um 06:55
Aber dem "Ja" können halt Erläuterungen folgen.
Daraus könnte sich ergeben, was überhaupt unter "links" verstanden wird:
Finanztransaktionssteuer plus Anhebung des Hartz4-Regelsatzes auf die Armutsgrenze?
oder
Bedingungsloses Grundeinkommen in Höhe des derzeitigen Hatz4-Regelsatzes für Alle?
oder
dass unsere Lebensbedingungen nicht mehr von der privaten Kapitalrendite bestimmt werden?

oder...?
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