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Heute Abend moderiert Jakob Augstein bei der film.lounge.berlin eine Diskssion zum Thema „Kulturflatrate: Genie oder Wahnsinn?“ mit den Teilnehmern:
- Aaron Koenig¸ Bundesvorstand Piratenpartei, Geschäftsführer Bitfilm Networks GmbH
- Hans-Peter Lackhoff, Geschäftsführender Vorstandsvorsitzender Interessenverband Video- und Medienfachhandel Deutschland (IVD)
- Dr. Kurt Lehner, Vorsitzender Landesfachausschuss Kultur FDP Berlin, Direktkandidat Berlin-Mitte
- Prof. Dr. Sarah Spiekermann, Humboldt Universität, EBS, Carnegie Mellon, EU-Gutachterin (tbc)
- Malte Spitz, Bundesvorstand Bündnis 90/Die Grünen
- Cay Wesnigk, Vorstandsvorsitzender Onlinefilm AG
Das Web 2.0 fordert Tribut und Aufmerksamkeit – von Gesellschaft, Politik, Kultur und Markt. Die seit der „Berliner Erklärung“ von 2003 sich intensivierende Debatte um eine Kulturflatrate hat den Mainstream erreicht: Insbesondere in der Musikbranche wird heftig um den angemessenen zukünftigen Umgang mit den Rechten von Urhebern, Konsumenten und Vertriebsunternehmen gerungen. Das Internet-Zeitalter mit all seinen Möglichkeiten erzwingt das Nachdenken über realistische, gerechte, wirtschaftliche und vor allem langfristig erfolgreiche Modelle der explodierenden grenzenlosen Online-Nutzung, -Verbreitung und -Besicherung von geistigen Schöpfungen und Kulturprodukten in allen Sparten der Kunst und Unterhaltung.
Die film.lounge.berlin findet heute von 19 bis 21 Uhr im Restaurant Bonfini in Berlin-Mitte statt. Die Diskutanten freuen sich über hungrige Zuhörer, die im Rahmen ihres Abendessens offene Ohren für eine spannende Diskussion mitbringen.
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die kulturflaterate wird doch nur deswegen diskutiert, weil es die leichteste anzunehmende lösung ist.
als negative folge, verdrängt es bereits jetzt andere ansätze. gedanklich wie auch in der öffentlichen wahrnehmung. würd ich nicht fördern. mfg mh |
Ausgabe 07/12
16.02.2012
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