Mit Robert Kurz lud das “Theologische Quartett Trier e. V.” am zweiten Adventssonntag einen der gegenwärtig (auch unter Sozialisten) umstrittensten Kapitalismuskritiker ins Palais Walderdorff ein. Der 66-jährige Publizist referierte zum T...>> mehr
Allzu viel hat Karl Marx ja nicht geschrieben über den praktischen Weg zur von ihm herbei-gesehnten sozialistischen Revolution. Seine wissenschaftliche Analyse des Kapitalismus aber hat in all ihrer Scharfsinnigkeit an Aktualität nicht verloren. Eine...>> mehr
An rechtextrem motivierten Gewalttaten mangelt es ja nun wahrlich nicht in Deutschland. Immer dann jedoch, wenn mal grad nix Spektakuläreres passiert, hieven die Massenmedien eine solche aufs Geratewohl auf ihre Agenda und bestimmen damit die republikinte...>> mehr
Wiedererkennungswert ist wichtig heutzutage. Romane, die ohne dieses Merkmal auskommen müssen, haben es schwer in der ökonomisierten Welt des Fast-Food-Literaturbetriebs. Wagt es einer, hier aus der Reihe zu tanzen, dann muss es sich schon um einen h...>> mehr
Es liegt bekanntlich in der Natur des Kapitalismus, dass in Krisenzeiten immer jene am meisten bluten müssen, die nicht den geringsten Anteil am Bankrott des Systems haben. Als besonders leichte Opfer scheinen sich die Entscheidungseliten in Politik und W...>> mehr
Lieber Baron, leider muss ich etwas kritteln: Etwas zu populistisch scheint mir Ihr Eingangssatz "Es liegt bekanntlich in der Natur des Kapitalismus, dass in Krisenzeiten immer jene am meisten bluten ...
Lieber Schlesinger, haben Sie vielen Dank für Ihre Hinweise. Allerdings teile ich Ihre ideologisch eingefärbte Gleichsetzung von "Sozialismus" und "Stalinismus" nicht. Dass in Sowjetunion, Kuba, Rumänien etc. politische Systeme existierten, die sechs Milliarden mal ablehnenswerter sind als die neoliberale Spielart des Kapitalismus, sollte unter Leutchen mit gesundem Menschenverstand, für die wir uns doch hoffentlich alle halten, außer Frage stehen. Allerdings sollte man nicht davon ausgehen, dass diese Staatssklavereien die Idee des Sozialismus für alle Zeit delegitimiert hätten, wie Sie es offenbar suggerieren. Ich werde meine Auffassung nicht ändern, dass die erstmalige Umsetzung sozialistischer Ideen noch aussteht. Das kann idealerweise nur als nach-kapitalistische Gesellschaftsform geschehen, in der die Voraussetzungen für die Schaffung von Wohlstand geschaffen wurden.
Diesen Text hab ich bereits bei einer Trierer Online-Zeitung veröffentlicht. Unter dem Artikel finden sich auch drei bezeichnende Kommentare von Winterhoff-Groupies: www.16vor.de/index.php/2009/05/15/erziehungsnotstand-in-deutschland/#comments Im Mai hielt der werte Herr einen Vortrag in Trier. Als ich danach ein wenig die Stimmung im Publikum rausbekommen wollte, haben sich sowohl Mütter, als auch Nicht-Mütter geradezu ekstatisch begeistert gezeigt. Echt schade, dass seriöse Pädagogen wie Micha Brumlik oder auch der netterweise angesprochene Wolfgang Bergmann weitaus weniger mediale Aufmerksamkeit erhalten. Bergmanns Gegenbuch hätte den Aufstieg zum Bestseller jedenfalls verdient: www.beltz.de/de/ratgeber/beltz-ratgeber/titel/warum-unsere-kinder-ein-glueck-sind.html
Danke für den Text. Das ist mal wieder sehr aufschlussreich, sodass einem da nur ein berühmter Satz einfällt: "Die herrschende Meinung ist immer die Meinung der Herrschenden." Bin natürlich auch kein DDR-Fan, weil dort der wunderbaren Idee des Sozialismus ein empfindlicher Dämpfer verpasst wurde, aber dass diese sich in Geschichtsfälschung ausdrückende "Arroganz der Sieger" sich nochmal rächen könnte, steht für mich außer Frage. Ärgerlich dagegen auch, dass sozialistische Künstler wie Bertolt Brecht von der BRD dagegen nur allzu gern vereinnahmt werden und Bundespräsidenten sich zu Laudatoren aufschwingen. Der arme Kerl würd im Grabe rotieren...
In politischen Fragen kommt es niemals darauf an, wer die Wahrheit sagt, weil es in der Politik keine Wahrheit gibt. Entscheidend ist lediglich, welche Interessen sich durchsetzen. Genau dies muss immer wieder neu aufgedeckt werden. Ebenjener Aufgabe der Bewusstseinsschaffung stelle ich mich.
Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben. 2012 steht in den USA im Zeichen des Präsidentschaftswahlkampfs und auch Europa schaut gespannt zu. Christoph von Marschall erklärt die unterschiedlichen politischen Kulturen dies- und jenseits des Atlantiks und entlarvt typische Vorurteile auf beiden Seiten
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