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Die Autorin kay.kloetzer schreibt hier auf freitag.de.
Am 29. Juni bestätigt das Bundespresseamt: Die Große Vorsitzende fliegt am 3. Juli zum Vietelfinalspiel nach Südafrika, um von der Tribüne die WM-Begegnung Deutschland-Argentinien entgegen zu nehmen. Der öffentlich-rechtsstaatlichen Rundfunk verbreitet die Nachricht umgehend. Die Menschen hören die Signale und intenisivieren ihre Vorbereitungen für den Kampftag. Fan-Meilen-Veranstalter übererfüllen den Fünf-Tages-Plan: „Wir wollen das Kontingent verdreifachen“. Dennoch werden in den Partyzonen-Randgebieten bereits Winkelemente knapp.
Wer bisher nur einseitig das Autodach beflaggt hat, rüstet nach. Großbildschirme und Leinwände sind die Tribünen der Stunde. Das Volk wetzt die Fahnen. Erste selbstkopierte Transparente tauchen auf: „Der Fußball siegt“, „Ewige Freundschaft mit der ruhmreichen Nationalelf“, „So wie wir heute feiern, werden wir morgen vergessen “.
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wenn die da aufkreuzt verlieren die doch nur...
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Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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