die stadtneurotikerin

Blog von die stadtneurotikerin

Kommentare

Kommentar zu

Gegen die Dunkelheit anschreiben

Kultur | 12.01.2010 | 10:05 Margaret Drabble, The Observer
portrait
13.01.2010 | 07:35 haydnplayer
„Wenn Marian Keyes ihre momentane Verzweiflung öffentlich macht und darüber redet, ist sie bereits einen entscheidenden Schritt weiter. Sie ist Schriftstellerin und wird sich wohl durchs Schreiben aus...
portrait
13.01.2010 | 10:45 die stadtneurotikerin
Danke für den sensiblen Beitrag zu diesem spannenden Thema. Als ich gestern den Artikel von Margaret Drabble im Freitag gefunden habe, wollte ich ihr spontan beipflichten. Frauen sind heute bestimmt nicht unglücklicher als zu Austens Zeiten. Vielleicht sind sie länger unglücklich, weil sie länger leben. Wenn man glaubt, man hätte die Depression doch schon in seinen Vierzigern, den Sechzigern erledigt, dann steht sie noch einmal vor der Tür, wenn man 85 ist. Als von dieser Krankheit immer mal wieder gebeutelte Frau stelle ich vor allem fest, wie schwierig es für die betroffene Frauen ist,und es sind meiner Erfahrung nach mehrheitlich die Frauen, die Selbsthilfegruppen und andere Einrichtungen aufsuchen, selbst im engsten Freundeskreis oder mit einem Partner über die Krankheit zu sprechen. Da ein depressiver Mensch durchaus gut aussehen kann, die Krankheit hat man nicht im Gesicht, ist es für die Umwelt oft schwer, den Grad der Verzweiflung zu erkennen. Wenn da ein paar Künstler so etwas wie Öffentlichkeitsarbeit betreiben, in dem sie sich öffentlich mit ihrer Krankheit auseinandersetzen, finde ich das erstmal hilfreich. Und heute denke ich übrigens, dass Frauen vielleicht doch unglücklicher sind als früher. Weil sie vernetzt sind. Weil sie sich vielleicht eher vergleichen können und auf dem Prüfstand stehen. Warum habe ich keinen jüngeren Liebhaber? Warum Falten? Warum bin ich nicht so erfolgreich? Warum ist meine Partnerschaft im A....., wenn ich mir mit dem Mann Tatort ansehe?
die stadtneurotikerin
neurotisch, neugierig, naturbelassen
Mitglied seit:
2 Jahre 19 Wochen
Zuletzt aktiv:
13.01.2010
Status:
Bloggerin
Aktivität:
Beiträge: 0
Kommentare: 1
Logbuch
08:58
sarah liebkind hat gerade einen Kommentar geschrieben.
08:56
Meyko hat gerade einen Kommentar geschrieben.
08:55
sarah liebkind hat gerade einen Kommentar geschrieben.
08:48
musica hat gerade einen Kommentar geschrieben.
08:47
wwalkie hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

316 Seiten. Gebunden.

19,99
 
Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
Arte-Kooperation

portlet_ArabienArte.png

portlet-gaertnerbuch.png

wir müssen reden

Augstein und Blome

portlet_Phoenix-12.png

Probe-Abo

probeabo260x120.jpg

Aktuelle Ausgabe bestellen
Der gefährlichste Mann Europas?

Ausgabe 21/2012
24.05.2012

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 3.60 €

>> bestellen
der Freitag Kollektion

Freitag-Kollektion_Gaertner.jpg

Arte

portlet_arte+zeile.pngportlet_arte+zeile.png

Freitag-Buchshop.png

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG