dominikhausner

Kommentare

Kommentar zu

Wir Wulffbürger

06.01.2012 | 04:57 Thomas Maier
portrait
06.01.2012 | 15:14 dominikhausner
So gesehen ist der "Wutbürger" das logische Pendant des Souveräns zur TINA-Politik der Regierenden.
portrait
04.01.2012 | 19:41 dominikhausner
Ein sehr sinnvoller Beitrag zu dem Thema, denn es gab bisher wohl nur wenige Bundespräsidenten, die nicht als Parteisklaven fungiert haben, sondern dieses Amt wirklich geprägt und bekleidet haben, bis zum jetzigen... naja... Und letztendlich legitimiert sich die Existenz des Amtes ohnehin nur aus der zu starken Stellung des Reichspräsidenten in der Weimarer Verfassung. Die hier vorgeschlagenen Veränderungen führen vielleicht aber 1. bei Ernennung des Kabinetts/des Kanzlers durch Vertreter der Länder zu einer Verquickung von Bund-Länder-Kompetenzen und eine Vermischung der klar getrennten Institutionen (bis hin zur absurden Situation das ein Ministerpräsident EINES Landes die - in einem komplett anderen Wahlmodus gewählten - Kabinettsmitglieder des BUNDES ernennen und entlassen würde...). Dies bei einer ohnehin schwierigen förderalen Struktur... 2. die Verlagerung des endgültigen Unterschreibens der Gesetze auf den Präsidenten des deutschen Bundestages, würde dem Parlament sicherlich mehr Macht geben, damit aber auch den dortigen Parteien. Die Parteienstruktur in der konstatierenden Sitzung des Bundestags würde damit letztendlich über diese Funktion entscheiden und nicht mehr - wie jetzt - ein Ausgleich in "Checks&Balances", sowohl in der Verteilung der Stimmen auf die Länder in der Bundesversammlung (und der dortigen Regierung/Parteiensituation), als auch zeitlich (durch unterschiedliche Wahlperioden kontrollieren sich die Ämter/die Parteien ja auch gegenseitig). Auch das würde den Parteien wohl noch mehr Macht geben. Die Direktwahl durch den Souverän ist ein noch spannenderer Gedanke, aber ein verdammt weites Feld. Ob Günther Jauch (derzeit von einigen Pressevertretern aufgrund irgendwelcher Umfragen gehandelt) so passend wäre...?
portrait
04.01.2012 | 19:41 dominikhausner
Ein sehr sinnvoller Beitrag zu dem Thema, denn es gab bisher wohl nur wenige Bundespräsidenten, die nicht als Parteisklaven fungiert haben, sondern dieses Amt wirklich geprägt und bekleidet haben, bis zum jetzigen... naja... Und letztendlich legitimiert sich die Existenz des Amtes ohnehin nur aus der zu starken Stellung des Reichspräsidenten in der Weimarer Verfassung. Die hier vorgeschlagenen Veränderungen führen vielleicht aber 1. bei Ernennung des Kabinetts/des Kanzlers durch Vertreter der Länder zu einer Verquickung von Bund-Länder-Kompetenzen und eine Vermischung der klar getrennten Institutionen (bis hin zur absurden Situation das ein Ministerpräsident EINES Landes die - in einem komplett anderen Wahlmodus gewählten - Kabinettsmitglieder des BUNDES ernennen und entlassen würde...). Dies bei einer ohnehin schwierigen förderalen Struktur... 2. die Verlagerung des endgültigen Unterschreibens der Gesetze auf den Präsidenten des deutschen Bundestages, würde dem Parlament sicherlich mehr Macht geben, damit aber auch den dortigen Parteien. Die Parteienstruktur in der konstatierenden Sitzung des Bundestags würde damit letztendlich über diese Funktion entscheiden und nicht mehr - wie jetzt - ein Ausgleich in "Checks&Balances", sowohl in der Verteilung der Stimmen auf die Länder in der Bundesversammlung (und der dortigen Regierung/Parteiensituation), als auch zeitlich (durch unterschiedliche Wahlperioden kontrollieren sich die Ämter/die Parteien ja auch gegenseitig). Auch das würde den Parteien wohl noch mehr Macht geben. Die Direktwahl durch den Souverän ist ein noch spannenderer Gedanke, aber ein verdammt weites Feld. Ob Günther Jauch (derzeit von einigen Pressevertretern aufgrund irgendwelcher Umfragen gehandelt) so passend wäre...?
dominikhausner
Mitglied seit:
11.09.2011
Zuletzt aktiv:
06.01.2012
Status:
Blogger
Aktivität:
Beiträge: 0
Kommentare: 3
Logbuch
10:01
tlacuache hat gerade einen Kommentar geschrieben.
09:56
h.yuren hat gerade einen Kommentar geschrieben.
09:53
luggi hat gerade einen Kommentar geschrieben.
09:47
h.yuren hat gerade einen Kommentar geschrieben.
09:36
Aqua-Jedi hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

316 Seiten. Gebunden.

19,99
 
Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
Arte-Kooperation

portlet_ArabienArte.png

portlet-gaertnerbuch.png

wir müssen reden

Augstein und Blome

portlet_Phoenix-12.png

Probe-Abo

probeabo260x120.jpg

Aktuelle Ausgabe bestellen
Der gefährlichste Mann Europas?

Ausgabe 21/2012
24.05.2012

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 3.60 €

>> bestellen
der Freitag Kollektion

Freitag-Kollektion_Gaertner.jpg

Arte

portlet_arte+zeile.pngportlet_arte+zeile.png

Freitag-Buchshop.png

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG