dr.knoll

Blog von dr.knoll

Blogbeiträge

20.03.2011 | 20:58 dr.knoll

IM BAD ( Hommage l. Cranach )

   Ich liebe Vollbäder und ihre Essenzen, dachte Helmut. Und wenn das Wasser so mild wird wie Eselsmilch und so leicht wie Helium, fühle ich mich wie ein träges Flusspferd. Gerade deswegen konnte ich nie verstehen, dass Lucas Cranach ... >> mehr
19.03.2011 | 15:17 dr.knoll

VON CHEF ZU CHEF

  Für das Leben als Angestellter war ich immer ungeeignet. Selbst dann, wenn mein Büro hinter verspiegelten Fassaden gelegen hätte, renne ich nicht treppauf und treppab durch lange Flure, um dann endlich zu meinem Büro zu kommen. Dabe... >> mehr
27.02.2011 | 00:25 dr.knoll

DER RUF DES EREMITEN

   Leise schließe ich hinter mir die Tür und denke, vielleicht werde ich irgendwann einmal in einem anderen Zusammenhang dieses Geräusch wiederentdecken. Wer mich aber durch ein Fernglas beobachtet, könnte meinen, ich sei der We... >> mehr
18.02.2011 | 22:42 dr.knoll

DER EXISTENTIALIST

Als ich ihn kennen lernte, war Horst Platzanweiser in einem vergammelten Vorstadtkino. Die „Kurbel“ wurde von Studenten besucht. Horst trug mit Vorliebe eine schwarze Sonnenbrille, abgeschabte Jeans und seinen Rollkragenpullover. Die Haare waren ... >> mehr
13.02.2011 | 16:51 dr.knoll

DER NOMADE

Ich gebe zu, Herbert war schon immer gewöhnungbedürftig. Aber mich interessierten noch nie Menschen, deren Lebenswege am Reißbrett entworfen wurden. Und eines war sicher, Herberts Herkunft ersetzte ihm nicht die Biographie. Dazu hätte er... >> mehr
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Kommentare

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DER EXISTENTIALIST

18.02.2011 | 22:42 dr.knoll
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21.02.2011 | 21:14 dr.knoll
Lieber Herr Krem-Browing Nein Schön-Lügen mag ich auch nicht. Und im Übrigen kann ich einiges vertragen. Also: Wenn ich die Umstände zu Grunde lege von denen Sie berichten, kann ich mir vorstellen, dass die Bedeutung der Worte für Sie einen anderen Klang erhalten. Wer aber den Wunsch hat seine Umwelt wie ein Maler mit Worten zu beschreiben, wird kaum die Mittel der Selbstzensur wählen, um sich anschließend zu beschweren, dass die „Welt“ eigentlich ganz anders ist. In diesem Sinne halte ich es mit Flaubert: „Ich ist ein anderer“. Da wird jeder Blick in den Spiegel spannend. Und frei nach „Gantenbein“ nicke ich mir zu und denke: Ich stelle mir vor… Gruß Mathias Knoll
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DER EXISTENTIALIST

18.02.2011 | 22:42 dr.knoll
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20.02.2011 | 15:22 dr.knoll
Menschen, die das Abendland mit seinem Christentum geprägt hat, reagieren auf rhetorisch gestellte Fragen wie z.B. „Liebst Du die Menschen?“ mit einem reflexartigen „Ja.“ Bei einer geheimen Wahl allerdings würden vermutlich diese Ja-Bekenntnisse nicht so klar ausfallen. Die Lebenserfahrung lehrt uns aber, dass die Wirklichkeit des Menschen so „gestrickt“ ist, dass ein Lebensmuster schon dann seine Struktur einbüßt, wenn man im Leben nur eine entscheidende „Masche“ verliert. Der Arzt stellt bei diesen Fällen (hoffentlich) seine Diagnose. Warum soll aber nicht ein Arzt, der mit Worten umgeht, von diesen Fällen, hinter denen immer ein Individuum steht, berichten, wie gerade dieser Mensch trotz seiner „Luftmaschen“ sein Leben einrichtet? Denn wer einen Menschen akzeptieren will, muß ihn gerade in seiner Andersartigkeit verstehen lernen. Das hat nichts mit Zynismus o.ä. zu tuen. Aber so oder so bleibt uns allen ein Trost: Die Fallgesetze gelten für jeden Menschen. Und das ist gut so.
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DER EXISTENTIALIST

18.02.2011 | 22:42 dr.knoll
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19.02.2011 | 13:18 dr.knoll
Meine Haltung den Menschen gegenüber, also auch zu mir, ist geprägt durch eine freundliche Distanz, die nach meiner Ansicht zur Empathie gehört.
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E R F O L G

07.02.2011 | 20:55 dr.knoll
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07.02.2011 | 22:07 dr.knoll
Lieber Hardob Meine Art von Kommunikation ist keine reflektierte Verneinung usw, sondern (noch) der Mangel an Zeit. Denn zwischen "Dionysos" und "Krampfadern" ( frei nach Benn ) siegen bisher immer noch die Kompressionsstrümpfe. Gruß M.Knoll
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DER FLANEUR

29.01.2011 | 13:46 dr.knoll
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30.01.2011 | 17:48 dr.knoll
Lieber Monsieur Rainer, Danke für die Zeilen. Ihre kanalisierte Wut gefällt mir, denn nach der Bildergalerie Ihrer Home-page zu urteilen sind Sie nicht rot vor Wut. Gruß M.Knoll
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dr.knoll
schreibender Hausarzt
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20.03.2011
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Wolfgang Ratzel hat gerade einen Kommentar geschrieben.
19:05
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19:00
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