drave11

Krise des Erwachens

Blogbeiträge

27.08.2010 | 21:33 drave11

IG Metall: „Das Ende der Bescheidenheit“...

...ist nicht zu sehen. Stahlarbeiter könnten mehr rausholen. Die in der IG Metall organisierten Stahlkocher möchten in der aktuellen Tarifrunde wieder ein größeres Stück vom Kuchen holen. Sechs Prozent, das ist die Forderung mit der... >> mehr
15.08.2009 | 23:50 drave11

Wachstum bedeutet Leben. Lebt der Kapitalismus noch?

Wenn einem Gral gefolgt werden soll, dann muss es dazu einen Mythos geben. Beim berühmten "heiligen Gral" steht die größte Geschichte aller Zeiten dahinter, die diesen Gral einbettet und somit zu einem Mythos macht. Im Kapitalismus muss diese ... >> mehr
11.08.2009 | 22:59 drave11

Freiheit oder die letzten Gedanken an Nokia

Aufwachen, Herr Rüttgers! Die Karavane ziehte weiter... Na da ist dem Herrn Rüttgers, beim Stichwort Populismus, damals was neues eingefallen... Er war doch sicher nicht sauer, wegen der insg. 2500 Jobs die "flöten" gingen, sondern die knapp... >> mehr
06.08.2009 | 19:16 drave11

Die Krise des Erwachens

Schon immer - die Krise des Erwachens: Schon immer gab es (ver)hungernde Menschen im Süden, trotz Nahrungsmittelüberproduktion im Norden. Man konnte nix verschenken, wegen des Profites. Schon immer gab es kranke Menschen (Aids, Tuberkulose, etc.).... >> mehr
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Kommentare

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Vorwärts zu den Wurzeln

Wochenthema | 29.04.2010 | 09:40 Ulrich Brinkmann, Oliver Nachtwey
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30.04.2010 | 22:38 drave11
Interessanter Artikel. Allerdings hat er etwas Kumulatives. Die Aufzählung verschiedener Facetten künftiger Gewerkschaftsarbeit zeichnet einen Weg möglicher Orientierungen. Jedoch ist bei der Aufzählung künftiger, zur organisierender Status- und Berufsgruppen eine Besondere unterbelichtet gelassen worden. Die der Migranten. In den neuen Ansätzen der gewerkschaftlichen Erneuerungen, müssen sich die verändernden Rahmenbedingungen, gründsätzlich mit betrachtet werden.Es ist vorstellbar, dass gerade diese Krise eine neue Dynamik der europäischen Wirtschaftsmigration hervorbringt. Arbeitnehmerfreizügigkeit in der EU und 2011 auch in der BRD. Und die Gewerkschaften können den Umgang mit dieser Frage aktuell nur sehr schwer beantworten. Andere Gewerkschaften machen gerade diese Erfahrungen und lernen - auch mit Hilfe von 'Organizing' - dieser Herausforderung zu begegnen. Es müssen alle Herausforderungen auf den Tisch! Ärmel hoch.!Los geht's!
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Die Quadratur des Teufelskreises

Wochenthema | 20.08.2009 | 09:25 Tom Strohschneider
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20.08.2009 | 14:31 drave11
"In früheren Jahrzehnten waren sich die Sozialdemokraten ihres gesellschaftlichen Ortes, ihrer sozialen Ursprünge und materiellen Interessen sicher. Diese Gewissheit und Übereinstimmung von Ort, Subjekt und Ziel existiert nicht mehr.“ Geschrieben hat das der Politikwissenschaftler Franz Walter, als Kurt Beck noch Parteivorsitzender war. Beck ist längst weg, aber das Problem ist geblieben." Tatsächlich ist der "Ort" der Sozialdemokratie neu bestimmt worden. In vielen Jahren der Transformation der "europäischen Sozialdemokratie" (Oliver Nachtwey), machte dies auch bei den deutschen ehem. demokratischen Sozilisten nicht halt. Die großen Transformationphasen dieser alten Parteienmutter liegen lange zurück. In der Zeit nach vor Godesberg nach Godesberg und in den 70ern. Die heutige Sozialdemokratie interpretiert die Situation anders. Soziale Gerechtigkeit ist nicht Ergebnisgleichheit. Der Markt ist ein sinnvolles Effektives Instrument zur Verteilung, er muss nur gesteuert werden. Das ist die Sozialdemokratie von heute. Die Veränderung zur Volkspartei war ein wichtiger Schritt zur Regierungsmehrheit, den die SPD bis (zum Programm von Bad Godesberg) dahin nie erreichte, dafür aber ein recht stabile Wählergemeinschaft. Doch heute wird der Kapitalismus wird nicht kritisiert, er wird genutzt und muss nur gestaltet werden. Chancengleichheit ist heute der Kern der "Gerechtigkeitsdebatte" der SPD. Und die jungen Aktivisten? Wachsen mit dieser neuen Interpretation heran. Juso bedeutet bei vielen nicht mehr Junge Sozialisten, sondern junge Sozialdemokraten. Und die Basis in den Ortsvereinen? Im Durchschnitt in einem Alter, dessen Verständnis von Sozialdemokratie in 50ern und 60ern geprägt und konserviert wurde. Der große wirkliche Ruck der Veränderung durch die Agenda 2010 hat sie irriert. Das Kämpfen dagagen, hat sie Müde gemacht. Das ist die "neue Volkspartei". Nicht die "Kämpfer" sind wichtig. Die Wähler sind es. Und in der Mitte gibt es die meisten. Die sind aber längst nicht aus den klassischen Milleus. Sind nicht von einer selbstverständlichen gesellschaftlichen Ortung Ihrerselbst geprägt. Auch wenn sie aus diesen Milleus abstammen, so haben auch die Sozialdemokraten in ihrer Politik die Wanderung in "bessere Verhältnisse" für diese Kohorten erreicht. Diese Millieu ist so volatil, dass der Kampf um diese Gruppen von der gesellschaftlichen "Tages"-Meinung -durch die Medien geputscht- angetrieben wird. Damit werden Programme für "den Wähler" nur nuanciert verschieden wahrgenommen. Damit wird es erst recht in einer großen Koaltionen schwieriger Profil zu zeigen und sich abzusetzen. Die anderen müssen nur "die Füße still halten". Und die Mitte ist heute nicht das Klassenkampfmillieu. Diese können nicht in der Arbeiterrethorik. Heute wären die Werte der alten Arbeiterpartei für die SPD traumhaft. Doch der Zug der "Arbeiterpartei" ist weg und kann nicht mehr erreicht werden, dank ihrer eigenen Politik. Das Volksparteiensterben, kann für die SPD kurz und schmerzhaft sein. Für die Union wird das schleichende Strerben es ein langsamerer qualvollerer Weg.
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Im Visier der Sozialpolizei

Politik | 14.08.2009 | 16:00 Connie Uschtrin
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17.08.2009 | 14:02 Connie Uschtrin
Vielen Dank für die Kommentare. Ich möchte noch einmal auf die hervorragende Arbeit der AG Sanktionen der Berliner Kampagne gegen Hartz IV hinweisen. In einer Hartz IV-Bilanz vom Januar 09 unter dem T...
portrait
19.08.2009 | 11:14 drave11
Es ist ein Riesenproblem. Damit ist nicht ALG II oder dessen Disziplinierungsinstrumente gemeint. Es das Problem der kollektiven Interessensdurchsetzung der Betroffen, der mangelnden ,Öffentlichkeit' für diese Menschenmasse. Die häufige Isolation der Betroffenen, Hinnahme der Sanktionen durch die betreuende "Behörde", Perspektivloskeit und mangelnde Erfahrungen /fehlendes Bewusstsein für Oranganisationsbemühungen sind sicher ein paar Punkte, die aus Sicht eines "Arbeitenden" eine Rolle für die Situation von Hartz IV-Empfängern spielen. Die Arbeitsplatzbesitzer sind sich der Masse bewusst, die da lauert. Sie sind sich des Absturzes bewusst der kommen könnte. Dieser wird aber aus dem Alltag häufig verdrängt. Die Angst ist zu groß, selbst in diese Lage zu geraten. Hier stellt sich die Frage: Für wen ist Hartz IV eigentlich Disziplinierung? Die Gewerkschaften wussten und wissen noch heute, was Hartz IV für den betrieblichen Aktionsradius, und damit auch für ihre Durchsetzungkraft, bedeutet. Es ist also im Interesse der abhängig Beschäftigten, dass diese Repression gegen sie aufgehoben wird, damit sie in "Freiheit" ihren demokratischen gewerkschaftlichen Rechten, der Koalitionsfreiheit (Art. 9 Abs. 3) wirklich nachkommen können. Mit der Aussicht auf Hartz IV, muss von vielen sehr viel Mut aufgebracht werden sich durchzusetzen, denn die Befürchtung zu scheitern und dann auch zu "denen da unten" zu gehören, ist sehr groß geworden.
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Im Visier der Sozialpolizei

Politik | 14.08.2009 | 16:00 Connie Uschtrin
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17.08.2009 | 14:02 Connie Uschtrin
Vielen Dank für die Kommentare. Ich möchte noch einmal auf die hervorragende Arbeit der AG Sanktionen der Berliner Kampagne gegen Hartz IV hinweisen. In einer Hartz IV-Bilanz vom Januar 09 unter dem T...
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19.08.2009 | 11:14 drave11
Es ist ein Riesenproblem. Damit ist nicht ALG II oder dessen Disziplinierungsinstrumente gemeint. Es das Problem der kollektiven Interessensdurchsetzung der Betroffen, der mangelnden ,Öffentlichkeit' für diese Menschenmasse. Die häufige Isolation der Betroffenen, Hinnahme der Sanktionen durch die betreuende "Behörde", Perspektivloskeit und mangelnde Erfahrungen /fehlendes Bewusstsein für Oranganisationsbemühungen sind sicher ein paar Punkte, die aus Sicht eines "Arbeitenden" eine Rolle für die Situation von Hartz IV-Empfängern spielen. Die Arbeitsplatzbesitzer sind sich der Masse bewusst, die da lauert. Sie sind sich des Absturzes bewusst der kommen könnte. Dieser wird aber aus dem Alltag häufig verdrängt. Die Angst ist zu groß, selbst in diese Lage zu geraten. Hier stellt sich die Frage: Für wen ist Hartz IV eigentlich Disziplinierung? Die Gewerkschaften wussten und wissen noch heute, was Hartz IV für den betrieblichen Aktionsradius, und damit auch für ihre Durchsetzungkraft, bedeutet. Es ist also im Interesse der abhängig Beschäftigten, dass diese Repression gegen sie aufgehoben wird, damit sie in "Freiheit" ihren demokratischen gewerkschaftlichen Rechten, der Koalitionsfreiheit (Art. 9 Abs. 3) wirklich nachkommen können. Mit der Aussicht auf Hartz IV, muss von vielen sehr viel Mut aufgebracht werden sich durchzusetzen, denn die Befürchtung zu scheitern und dann auch zu "denen da unten" zu gehören, ist sehr groß geworden.
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16.08.2009 | 00:41 Joachim Petrick
Hallo , dem Kapitalismus einen Mythos zu unterlegen kündet vom Stil, hoch stehenden Teil des Geistes unserer Zeit, auch wenn diesem Versuch ein beachtlich interessanter Irrtum zugrunde liegt. Warum?...
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16.08.2009 | 12:46 drave11
Hallo Joachim, Ich versuchte nicht dem Kapitalismus einen Mythos unter zu legen. Der Versuch "den Fetisch" innerhalb der kapitalischen Logik herauszustellen und diesen Quasi-Religiös provokativ zu skizzieren, das war der Versuch dieser Beschreibung. Wir sind umzingelt von verschiedenen "glaubensfreien Räumen". Aber der Gral ist nur die Form des Geldes. Während es eigentlich um die Verwertung des Wertes geht. Aus ,Geld' mehr Geld zu machen. Dies funktioniert jedoch nur, wenn dem Geld selbst etwas ,Mythyisches' zugeschrieben wird, und gesellschaftlich nicht hinterfragt. Aus einem Stück Papier werden Fernseher, Autos, und etwas zu essen. Und mittlerweile nicht einmal mehr das. Das Buchgeld ist nicht einmal mehr zu sehen. Und dennoch richtet sich die Orientierung auf dieses Papier -dessen Gebrauchswert fast nicht existent ist- oder auf die Zahlen auf dem Kontoauszug. Ich stelle den ganzen Tag Kabel her für irgendwas, rühre im Gummi der zu irgendwelchen Reifen werden soll, drehe an irgendwelchen Rädchen die dann wieder irgendwas herausbringen, und das nur damit ich dieses Papier bekomme. Ich stelle also irgendwas her, das zu irgendjemanden geht, in einer Umgebung die schlecht riechen kann, in der Irgendjemand mir Kommandos gibt nur damit ich an Papier oder Zahlen komme, das Geld genannt wird.
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drave11
Sozialwissenschaftler, im Bereich der Betriebspolitik tätig (als wiss. Mitarbeiter)
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Göttingen
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2 Jahre 51 Wochen
Zuletzt aktiv:
27.08.2010
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Logbuch
17:41
Jörg Friedrich hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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GEBE hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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Popkontext hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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