drave11

Krise des Erwachens

11.08.2009 | 22:59

Freiheit oder die letzten Gedanken an Nokia

Aufwachen, Herr Rüttgers! Die Karavane ziehte weiter...

Na da ist dem Herrn Rüttgers, beim Stichwort Populismus, damals was neues eingefallen...
Er war doch sicher nicht sauer, wegen der insg. 2500 Jobs die "flöten" gingen, sondern die knapp 90 Millionen Subventionen waren es, die ihn ärgerten....Oder doch, nicht?

Ich persönlich finde ja, dass Nokia genau das tat, was es tun musste. Und hier mit der Moralkeule zu kommen ist schon trivial.
Was muss ein Konzern anderes tun, als den Logiken des Kapitalismus zu folgen? Welcher internationale Konzern, der notiert ist, sollte was anderes tun, als den maximalen Profit raus zu ziehen! Und wenn die "Lohnkosten" gesenkt werden können, dann wird er dies tun!

Also Nokia handelt -wie es im Bilderbuch des Kapitalismus (oder in jedem Lehrbuch der standartisierten Lehr-Ökonomie) steht- nach den maßgeblichen Kriterien jedes Unternehmens.
Was am Ende übrig bleibt, ist ein neues Wort im Sprachschatz der Deutschen: "Subventionsheuschrecken", aber nicht nur die "Kinder statt Inder"- Bürgerlichen des Herrn Rüttgers wurden damit angezogen, nein auch Herr Beck bediente sein Klientel: "Karavanenkapitalismus"

Was soll der Kapitalismus auch anderes sein, als eine einzige Karavane? Arbeitsteilung gibt es nicht erst seit gestern, sondern ist die Voraussetzung dieser Ökonomie.
Was uns bleibt, sind schöne Zahlen in der Statistik des regionalen Arbeitsmarktes und eine Standorterinnerung! Aber was wir damit tun, das ist unsere Entscheidung und da kann es noch soviele Nokia`s, Telekom, BMW, Allianz, Deutsche Bank, Daimler, Continental, AEG, uvm. geben.

Das ist unsere Freiheit!

Das ist unsere Freiheit?

Und in dieser Krise werden viele noch um einiges freier.

 
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drave11
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