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ich, nein, wir hätten da eine Idee. Also, die Idee ist von Jan Jasper Kosok ausgegangen, als er auf einen Artikel von Klara und einem meiner Kommentare antwortete. (ist das jetzt ein bloggender ReTweet?)
Die Idee ist so einfach wie zwingend: Der Freitag eröffnet ein Kaffeehaus, wo sich die Kumunity sorglos tummel kann (weil niemand gezwungen wird, andauernd zu konsumieren; wenn du in einem Wiener Kaffeehaus einen kleinen Mokka bestellst, kannst du den ganzen Tag dort herumlümmeln, alle Zeitungen lesen und immer wieder Leitungswasser ordern, ohne, dass man mit bösen Konsequenzen rechen müsste; wie sonst hätte sich einst die Kaffeehausliteratur etablieren können? Unzählige der damals brotlosen Dichter verbrachten ihre Zeit in ihrem Stammcafé, besonders im Winter, als keiner von ihnen seine Stube heizen konnte, weil zu teuer).
Lange Rede, kurzer Sinn: der Freitag braucht ein Kaffeehaus. Dort würden bestimmt viele namhafte Künstler ihre Lesungen oder Auftritte machen, weil sie die Sicherheit hätten, dass Der Freitag brav die mediale Werbetrommel rührt. Das ist ein unschlagbarer Synergie-Effekt!
Ja, und jene gut verdienenden Kumunity-Mitglieder können bestimmt das eine oder andere Mal einem freien Journalisten oder Autor ein Stück Kuchen bezahlen?
Oder der eine oder andere nimmt selbstgemachten Kuchen mit. Und schon wäre die Welt wieder wärmer. Wenigstens in meiner überbordernden Phantasie.
Das wollte ich dir nur gesagt haben.
Liebe Grüße aus Wien (wo es merklich kälter wird)
Richard
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Ouh ja , ein Kaffeehaus wäre toll. Das wird dann ja vermutlich in Berlin stehen. Als Essener werde ich zwar physisch wohl nur ganz selten anwesend sein, aber platonisch bin ich dann immer in Eurer Nähe! :)
por |
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Kaffee fände ich die kommenden Monate auch durchaus besser als Eis. Schöne Idee, bitte weiterdenken :)
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Und noch eine kleine Idee: Vielleicht passt Du die Überschrift an und bringst dort schon das Kaffeehaus ein - das würde der Diskussion sicherlich zu Gute kommen.
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Einer Tessa kann man(n) ja wohl kaum widersprechen ;-)
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Also diese Wiener nun wieder. :-))
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Wenn nicht diese Wiener, wer sonst, Magda?
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Wenn nicht diese Wiener, wer sonst, Magda?
Ja, wie heißen jetzt die anderen ...ach ja Frankfurter. |
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Ich hab von der guten Freundin aus Frankfurt eine gelbe Wurst als Reiseproviant mitbekommen. Soll ne Spezialität dort sein. Geschmack ist gewöhnungsbedürftig, aber der Hunger bügelt alles glatt. Ich schätze, wir sind jetzt off-topic. Es sei denn, wir stimmen bereits die Menükarte ab.
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Ha! Das finde ich gut. Naturgemäß.
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Sofern da nicht nur Ingwertee gereicht wird, sondern auch Ceylon Orange Pekoe, wäre das eine herrliche Idee. Da por mit seinen Vermutungen wohl recht behalten wird, komme ich dann gemeinsam mit ihm auch schon mal auf Billigticket vorbei.
por, der meisterfalk hatte da mal ganz kreative Methoden und Möglichkeiten aufgezeigt, wie man günstig per Kleingruppe durch die Republik kommt. Ist dann auch nicht so langweilig wie alleine. |
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Frage an Tessa und JJK:
Wo ist denn jetzt der Subthemenblog zur Community, in dem dieser Beitrag, der letzte von Helder, der vorletzte von MH, meiner und alle, die ich jetzt nicht mitaufgezählt habe, zu finden? |
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Dazu müssten wir uns erstmal auf ein gemeinsames Tag einigen. Ich erstelle mal schnell einen Blog zum Thema.
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Die Wiener und ihr Kaffeehaus, recht haben sie! In Wien schmeckt's mir immer und die Zeit fliegt irgendwo hin. Vielleicht klappts wg. günstiger Mieten auch in Berlin.
Sollte aus der schönen Idee tatsächlich ein ernsthaftes Projekt werden (und genau das ist es mit viel Arbeit)helfe ich beratend gerne aus Frankfurt mit. Die Anfangsfehler haben mich 2002 etwa 18.000 Euro gekostet. Aus Erfahrung wird man schlauer. Beste Kneipen- und Cafe-Grüße Bildungswirt |
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Damit es ein ernsthaftes Projekt wird, bedarf es natürlich eines JA von JA. Aber gut zu wissen, dass es einen Frankfurter Kneipen- und Bildungswirt gibt. Beim nächsten Frankfurt-Besuch statte ich deiner Kneipe sicherlich eine Besuch ab.
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Genau, warum nicht das Romanische Café reaktivieren? An Kaffeehäuser in Wien habe ich nur gute Erinnerungen :)
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Lese gerade (besser: wenn ich dazu komme) Erinnerungen an Josef Roth, der viel Zeit in Berlin und im Romanischen Café zubrachte. Wenn es das nicht mehr gibt, dann wär's wirklich angebracht, es zu reaktivieren. Berlin hat jetzt den Suhrkamp-Verlag bekommen. Wo sollen dann die ganzen AutorInnen hingehen? In ne Kneipe?
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Bis es das JA gibt, kann man ja übergangsweise die Freitag-Kantine aufhübschen. Hallo Wiener, schickt denen doch ein paar nette Utensilien :)
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Und natürlich der Öffentlichkeit zugänglich machen.
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Hat der Freitag eine Kantine? Ist vielleicht nur eine Kochnische mit Wasserkocher und (überfülltem) Aschenbecher.
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Ich bewerbe mich hiermit offiziell schon mal als Küchenchef. Ich kann Kumunity-Torte, Nuss-Blog, meine Hashtags zerfließen auf der Zunge und das Googlehupf-Rezept stammt noch von meiner Großmutter.
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"und das Googlehupf-Rezept stammt noch von meiner Großmutter"
das ist gut, weil früher alles besser war? mfg mh :P |
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Googlehupf find ich super - noch besser "von meiner Großmutter" °grins°
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Und die florale Tisch-Deko steuert dann JA aus seinem Garten bei. 800 Blumenzwiebeln habe ich als Zahl noch im Kopf. Kann man mit Blumenzwiebeln eigentlich auch kochen/essen, oder sind die eher ungenießbar bis giftig?
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Was macht man bitteschön mit 800 Blumenzwiebel? Aber in Zeiten der Krise wird alles verputzt.
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Immer der, der fragt! ;-)
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schrieb am
21.10.2009 um 18:43
Sie also nicht?
Früher wurde ich von Freunden und ihren vier Kindern immer mal eingeladen. Zufällig stapelte sich wirklich jedes Mal so ungefähr ein viertel Kubikmeter Abwasch. Bei meinem Abschied war der Berg weg. Dazu eine Flasche Roten. Spülen ist, richtig gemacht, eine Art Haut- und Seelenpflege. Im Idealfall sogar Meditation. Das wissen nur eben nicht sehr viele. |
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Hoppla. Da ist ja einer per "Sie" mit mir. Geht gar nicht. Ich bitte um das allfällige Foren-Du.
D'accord. Abwasch kann Meditation sein. Aber nur, wenn man sich auch die Zeit nimmt. Ansonsten ist's nervig. |
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Ich lade Sie herzlich zur Abwasch-Meditation ein ;)
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@GerhardHM
Kannst du vielleicht auch noch kochend meditieren? |
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schrieb am
21.10.2009 um 20:34
@klara
@titta In den guten alten Zeiten schafften es die einfachen Wahrheiten noch ins Fernsehen: www.youtube.com/watch?v=NoZ050vCa8c Meditation ist keine Frage des Gegenstandes, sondern ausschließlich eine der Reflexion und inneren Haltung. In einer halbdunklen Küche, vor der mit heißem Wasser gefüllten Spüle stehend, den Blick versonnen in den herbstlichen Garten, gern auch auf die gegenüberliegende Häuserfassade gerichtet, den ersten Schluck Rotwein (oder Whiskey) auf der Zunge, den Himmel oben und die Erde unten wissend. Das ganze Glück des Daseins spürend. Und dann, gaaanz, gaaanz langsam den ersten, so herrlich tiefschwarz angebrannten Topf einer pures Glück verheißenden Perlenkette, Geschichten von hastigen oder sich bis in die Nächte hinziehenden, von anstrengenden oder verunglückten Mahlzeiten erzählender Töpfe in das ein wenig zu heiße Wasser gleiten lassen. All die wunderbaren Spuren des häuslichen Daseins behutsam und in Erinnerungen schwelgend auslöschen. Welch eine Aufgabe. Gibt es Schöneres als dann, nach ewigen Momente der stillen Freude, mit einem leisen Bedauern und einem noch leiseren Blubb, den Stöpsel zu ziehen? In der unerschütterlichen Gewißheit vom großen Glück dieses ewigen unzerstörbaren Kreislaufes... Meditation ist nicht, wenn du gut tanzt. Meditation ist, wenn du der Tanz b i s t ! PS:Natürlich immer ohne diese saublöden Gummihandschuhe! |
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Als Kaffeesächsin, obwohl zugereist, kann ich nur begeistert sein. Was ist mit Rauchen? Dürfen Pharisäer? Gibt es einen Stammtisch?
kk |
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mit Gummihandschuhen kann ich auch nicht, kann ich gar nichts. Als Laborantin oder Beerdigungsinstituts-Assistentin wäre ich vermutlich eine Fehlbesetzung. Noch besser als ohne Gummihandschuhe kann ich allerdings mit - Spülmaschine ;) Da tanzen die Tassen...
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Bitte nicht so drängeln am Spülposten. Das ist für mich ungewohnt. Ich bin bisher gewöhnt, den Abwasch allein zu machen, zu servieren und auch, die Karte zu schreiben.
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Absolutes Rauchverbot. Wir wollen ja nicht die Tabakindustrie (und Ärzte) sponsern, sondern den Freitag. Wenn es hart auf hart geht, dann wird der Freitag geraucht.
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Ich hab noch son altes kriegstagekochbuch, da steht genau drin, wie man tabak selbst anbaut und fermentiert und so. Das kriegt dann JA als sein Gartenprojekt aufs Auge gedrückt.
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Na gut, muss ich mich eben warm anziehen. Aber geht denn ein Kaffeehaus ohne Aschenbecher? Eiene Zigarette ist doch wie Rotwein am Mittag: förderlich.
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Förderlich ist's bitteschön nur für jenen, der sich seine Lunge mit Teer zuteert. Für den blassen Wiener Dichter, der am Nebentisch sitzt und eingequalmt wird, also, der ergreift nur die Flucht. Gut, das kann durchaus gewollt sein.
Tabak selber anbauen? Darf man das? Und dieses Kriegstagekochbuch, steht da womöglich noch drinnen, wie man aus nichts etwas macht? Ausgezeichnet. Das brauchen wir! Gerade für "freie Journalisten" und "freie Autoren". |
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Gutgut, ich merke schon, virtuell ist dann doch gesünder. Da kann ich eine rauchen (oder zwei) und schade keinem (außer mir natürlich und der Tapete). Auch die Auswirkungen des Verzehrs von 800 Blumenzwiebeln sind hier kaum spürbar. Wasserpfeife?
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In der Türkei haben sie die Wasserpfeifen auch gleich mit dem Rest des Tabak-Konsumierens verboten. Das nenn ich konsequent.
Oje, oje, die arme Tapete. Aber ja, virtuell ist gesünder. Apropos. Ich sollte ins Bett, bevor ich vom Stuhl kippe. Morgen, nein, heute, ist ja auch noch ein Tag, Kay. |
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Nennen wir es Café Robinson - jeder ist ein Schiffbrüchiger, jeder baut sich seine Festung, und jeder hat einen Freitag.
kk |
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und hier noch mal die echten www.youtube.com/watch?v=4pH8UVde7YM&feature=related
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nun bin ich gar kein kaffeetrinker, aber ein café wäre trotzdem auch in meinem sinn. nach der wirkungsvollen abwaschwerbung möchte ich die geografie ins spiel bringen. por und titta haben schon sowas angedeutet. berlin ist very exzentrisch, geografisch. wie wär es mit einem treffpunkt ungefähr in der landesmitte, z.b. in kassel?
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Kassel? Gibs da nur Kassler?
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Ich befürchte, aus Kassel wird nix. Zuerst einmal in Berlin. Dann entscheidet sich, ob es Franchise-Kaffeehäuser in anderen Städten geben wird.
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Von einem Ja von JA habe ich bisher nix gelesen. Ob er schon ne Kaffeehaus-Kalkulation durchführt? Wie gesagt: keine typischen Anfängerfehler (auch wenn jeder sein Recht auf Irrtum hat, mit seinem eigenen Geld).
Gruß BW |
Ausgabe 07/12
16.02.2012
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