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Ich bin ein Verlierer, Baby!

Politik | 09.02.2012 | 07:00 Jana Hensel
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12.02.2012 | 13:19 E H
Der Artikel ist zwar nett, doch er rennt m.E. irgendwie offene Türen ein. Den "ostdeutschen Diskurs aus dem Museum" geholt haben andere Musikanten schon längst. Ich will nur an ganz wenige "Highlights" der letzten Jahre erinnern: Das erste Mal, dass mir längerer Zeit (von den 90ern will ich nicht reden) so eine "Ossis with Attidude/Wir sind die Looser"-Nummer meiner Erinnerung nach direkt aufgefallen ist, war das schauderhafte "Der Osten rollt" von "Joe Rilla", der als Antwort empfahl: regressive Männlichkeit. www.myvideo.de/watch/6976765/Joe_Rilla_Der_Osten_Rollt_HQ Auf Rilla und seine zahlreichen Ost-Hool-Irgendwas-Epigonen antwortete der diskordische Kommunist Classless Kulla mit der "Flucht aus dem Plattenbau", einem ziemlich netten Track, übrigens eine Kooperation mit "Istari Lasterfahrer" seines Zeichens Westler, erschienden auf dessen Hamburger Label "Sozialistischer Plattenbau". cutuphistory.org/remix/flucht_aus_dem_plattenbau_pink_noise_mix_by_deshlab_.mp3 (Ich habe nur diesen Remix gefunden.) Zuletzt fiel mir u.a. das "Heckert Empire Mixtape" auf, das ganz am Ende ein Lied über die "Ostdeutsche Diaspora" enthält. Die Soulfource-Crew (aus Krefeld!!) und der Sänger "Ronny Trettmann" wenden die an postkoloniale Debatten anschließenden Selbstbeschreibungen als von einer Majorität kolonisierte Underdogs im Osten, die auch Rilla & Co. nutzen (aber anders!), mit Hilfe des popdiskursiven Zeichenkosmos von Reggae & Dance Hall positiv - Stichworte: Jamaica, kiffen, Party, gute Laune, aber trotzdem auch ein wenig Rest-Sozialkritik. www.youtube.com/watch?v=MV2imSGVSTI Auch hier, wie offenbar beim Kraftklub, gibt es die Adaption von westlichen Diskursen, aber anders als bei Rilla z.B., der sich in sein ostdeutsches "Getto" hineinhalluziniert, weisen Heckert Empire, Kulla usw. zum Glück über den "ostdeutschen Diskurs" hinaus, der m.E. nicht alleine "bei sich" bleiben darf. Ob das bei Kraftklub so ist, werde ich gelegentlich überprüfen. Deshalb danke für den Tipp!
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Die Kittel sind selbstgenäht

Kultur | 22.01.2012 | 21:45 Matthias Dell
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23.01.2012 | 07:23 E H
Lustig! Das Gruselfilm-Thriller-Dingens hat der Community offenbar die Sprache verschlagen. Mir übrigens auch.
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Wie das Netz die eigenen Gerüchte zitiert

Kultur | 03.01.2012 | 17:25 Mikael Krogerus
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04.01.2012 | 17:37 E H
Die "Titanic" hat den Ball gern aufgenommen und verarbeitet die Geschichte in ihrem aktuellen Startcartoon: www.titanic-magazin.de/uploads/pics/Wulff-8630_01.jpg
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Verräterische Sprache

09.12.2011 | 21:56 poor on ruhr
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11.12.2011 | 12:40 Magda
Beim Fotoreporter bei uns gabs eine Wendung, wenn ein s/w-Foto gar zu dunkel ist: "Das sieht ja aus wie der Kampf nackter Neger im Tunnel". Oder: "Das gibts in keinem Russenfilm" - wurde gern für a...
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11.12.2011 | 15:45 E H
@ Magda Ich kenne die Variante: "Das ist ja wie im (wahlweise: schlechtem) Russenfilm!", die allerdings dasselbe sagt wie die schon genannte.
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Verräterische Sprache

09.12.2011 | 21:56 poor on ruhr
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10.12.2011 | 14:58 Heiko Zorn-Bürger
Apropos Russen/russisch... Reichs-Pogrom-Nacht ist ja nun der „politisch korrekte“ Ausdruck für Reichskristallnacht. Nicht dass mir irgendetwas daran läge, den unsäglichen Terminus Reichskristallna...
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11.12.2011 | 15:42 E H
@poor Die Entschädigungen an "Zigeuner" wurden auf keinen Fall systematisch gezahlt, sondern betrafen m.W. eher Einzelfälle. Es ging soweit ich weiß meist um Entschädigungen für erlittene Haft, die man ja als anerkanntes Opfer des Faschismus zunächst fast überall im besiegten Deutschland beantragen konnte (Ost und West). Aber einige der Leute haben sich dann offenbar KfZs zugelegt und das war den BKA-Beamten suspekt.
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Historiker, Berlin
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15:02
goedzak hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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Rob Kenius hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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goedzak hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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