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Beim tazlab am Samstagabend die extended version von Klaus Walters Text „webstream-kills-the-radio-star“. Als „kommentiertes Auflegen“ mit Musik- und Videobeispielen. Es lohnt, sich das Internetradio Byte.FM mal näher zu betrachen. Klaus Walter hat dort vor drei Jahren eine neue Heimat gefunden und ist wöchentlich mit seiner Sendung „Was ist Musik“ zu hören, zusätzlich aber auch als Magazin-Moderator.
Zitat aus dem Vortrag: „Bei ByteFM läuft der Versuch, ein halbwegs aktuelles tägliches Popkulturmagazin von zwei Stunden zu produzieren. Von dem Geld, das in diese zwei Stunden fließt, könnte ein Radiofeuilleton wie Deutschlandradio Kultur ungefähr zwei Minuten senden“. Wohl wahr. Zu konstatieren bleibt: die Webpräsenz der drei DRadios ist Spitzenklasse, die Recherchierbarkeit von Beiträgen und transkribierten Interviews ebenfalls. Was bei Byte.FM auch schon sehr gut ist: man kann dort nach gespielten Musikstücken oder Interpreten suchen und bekommt Sendungs-übergreifend die Playlisten angezeigt.
Bleibt die Frage nach der Rezeption: wo (und wie) wird in Zukunft Radio gehört? Mobil? Zuhause? Analog? Digital?
Ich wage folgende Prognose:
wer zuhause oder unterwegs im Internet unterwegs ist, kann gut parallel dazu Radio hören. Oft wird das direkt im Livestream erfolgen. Smartphones bieten allerdings auch die Möglichkeit, analoges UKW-Radio zu empfangen. Das ist bandbreiten (und ergo geldbeutel)-schonend, aber man empfängt nur die terrestrischen Sender. Am 1. August startet zusätzlich zu UKW ein neuer Versuch mit digital-terrestrischer Ausstrahlung, im Fachjargon „DAB+“ genannt. Die drei DRadios (Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur, Dradio Wissen) hegen grosse Hoffnungen auf den neuen Standard. Insgesamt 13 Sender werden im DABplus-Modus übertragen, der dann auch in Autos und auf Fahrrädern empfangbar ist. Eine „Killer-Application“ für dieses digitale Radio ist aber weiter nicht in Sicht.
Meine persönliche Hoffnung für die Zukunft:
Musiksendungen endlich als zeitsouveräner Podcast, den man endlich auch in Deutschland problemlos laden kann (derzeit noch immer die Rechte-Problematik mit Verwertungsgesellschaften). Dann spielen Radio und Internet perfekt zusammen.
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Seit über 2 jahren hören wir Fritz, Radio1, D-Radio Kultur oder MDR-Info im Küchenstream...
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Werter Easty
Radio Siam.de ist das Zukunft modell so wird Radio in Zukunft sein. Sparten Programm mit wenig Personalen Aufwand im INTERNET. Mobil über das Handy ich sehe ja die Jugend rumrennen mit ihren Handys mit der viel zu lauten Hip hop Musik. Über shoutcast.com hat man im Internet die GANZE Welt des Radios. Genres eingeben und man Hört was mann ist. in diesem Sinne Eykiway |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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