mag ich einige Überlegungen darbieten, mein Verhalten ein wenig und gern auch kritisch reflektieren. Anlass ist das (Streit)gespräch in der taz, zwischen einer eher undogmatischen, auf allgemeine menschliche Verhaltensweisen sehr pragmatisch orien...>> mehr
Ein etwas launiger, dennoch mit viel Wahrheit durchzogener Beitrag zum bekannten Internet-Troll 2.0 erschien kürzlich in der SZ. Hass und Dummheit, so der Autor, ein schwedischer Print- und Internetredakteur, äußern sich oft in Rassismus, i...>> mehr
Und es sollte zukünftig wichtig werden, ausländische Medien zu konsultieren. Auch ohne den Maulkorb der (kleiner 10%) Linke werden die der Staatsraison unterworfenen, sich sehr freiwillig unterwerfenden Medien hierzulande bestenfalls tendenzi&oum...>> mehr
Im Grunde ist das nicht so mein Thema. Weniger wegen der Gnade der späten Geburt, eher im Hinblick auf den, mir gerade in religiöser Hinsicht nicht "so" innewohnenden Fundamentalismus. Wer dies Ignoranz nennen wollte, bitte. Und akzeptieren...>> mehr
Eine wichtige Betrachtung so finde ich, wie "das Wissen der Menschheit" privatisiert wird und damit anders als in früheren Zeiten der plakativen, der direkten Repression die Herrschaft der Wenigen über die Vielen beinahe subtil, vollkommen marktkonform und absolut legal ausgeübt und gefestigt wird.
Wer am 15.02. (nächsten Mittwoch) in Berlin ist, abends Zeit und am Thema Interesse hat: Texte von Robert Kurz, dem Vordenker der Theoriezeitschrift "Exit" zu Occopy, den NGOs, den soziale Bewegungen und dem Versagen der globalen Linken in der heraufziehenden "Klimax des Kapitalismus" stehen zur Diskussion und (zumindest meinerseits) in der Kritik. notina.net/3c
Jeder hat so seine Erfahrungen... Anonymität, gern bewußt gewählte Anonymität ist wichtig und richtig und eine zumindest implizit gegebene Verantwortung, gar eine gewisse Integrität des Plattformbetreibers sollte man voraussetzen können; diese Umgebung ansonsten meiden. Die Gründe für (selbstgewählte) Anonymität mögen vielfältig sein, sie sind nach meinem Dafürhalten jedoch immer passiv zu verstehen, als eine Schutzfunktion. Anonymität, um offen "die Sau raus zu lassen", verbal aggressives Verhalten dahingehend abzusichern, Fantasien vom "Vernichten" und "Fertigmachen" anderer frei ausleben zu können, Nichtanonyme schon mal subtil mit rechsrelevanten "Konsequenzen" zu bedrohen, das alles ist aus meiner Sicht eine nicht zu akzeptierende Anonymität; das Gegenteil von passiver Schutzfunktion. Mal abgesehen von sog. Hate-Sites, welche (fast) auschließlich von männlich-weissen Figuren mit oft latent rassistischem Gestus frequentiert werden, so ist ein derartiges Verhalten nach meinen Erfahrungen durchaus auch in Diskussionsforen mit eher intellektuellem Anspruch zu beobachten. Gerade die dort eher vertretenen Frauen haben oft sehr reale Gründe für Anonymität; outen sich im Einzelfall sehr bewußt nicht einmal im Hinblick auf das Geschlecht; wird dies dann in hitzigen, in kontroversen Diskussionen manchmal nur "zufällig" erkannt. Ein letztes vielleicht noch und zudem sehr subjektiv zu verstehen, gar persönlich grundiert. Gerade aus der beruflichen Historie ist mir bekannt, welche Interaktionen oder subtile Kommunikation auf der Metaebene stattfindet; man darf sich dabei gern an Paul Watzlawick zu erinnern. Gleichzeitig und programmiertechnisch dem Interface zwischen Mensch und Maschine nicht fremd, so ist Joseph Weizenbaums ELIZA gern auf die Jetztzeit, das hier angesprochene Thema zu übertragen. Wer mag wirklich, auch unter aktuell weit fortgeschrittenen und wesentlich dialogfähigeren Rechenleistungen, mit einer anonymen Maschine kommunizieren. Das kann bestenfalls funktionieren, ein Stück weit formal fruchtbar sein, wenn jegliche persönliche, menschliche Regung hinten an stehen muß; wenn sich zwei Maschinen unterhalten...
@Gold Star For Robot Boy "WUMM! BUMM!WUMM! Die Einschläge kommen nicht nur immer näher, sondern schlagen voll ins Wulffs Kontor. Es wird bereits in den Stuben neben den Amtsstuben von Bundespräside...
Also da wollte ich, obwohl als (ebenfalls) bekennender Depublizist hier nur noch selten "zugange" dem @JP meine vollste Unterstützung, gern von Mann zu Mann zukommen lassen. "Wulffschanze" ist sowas von "Geflecht", keinesfalls schlimm, albern oder gar dumm, eher der absolut treffende Terminus einer Realsatire, der wir (fast) alle und gesamtgesellschaftlich unterworfen sind.
Gedanken, wie von mir bereits vor einigen Tagen auf dem eigenen Blog niederscheschrieben wurden, sich eben auch musikalisch ein Stück weit verstehen und nachvollziehen lassen. Sorry daher, für die (ledigliche) Verlinkung: notina.net/5q
Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben. 2012 steht in den USA im Zeichen des Präsidentschaftswahlkampfs und auch Europa schaut gespannt zu. Christoph von Marschall erklärt die unterschiedlichen politischen Kulturen dies- und jenseits des Atlantiks und entlarvt typische Vorurteile auf beiden Seiten
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