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Was die „Neue Fruchtbringende Gesellschaft“ aus Köthen auf den Schild hebt und was derweil andere auf das Schild schreiben. An der Straße der deutschen Sprache können sie alles, außer hochdeutsch.
Wer kennt ihn nicht, den Werbespruch „Wir können alles. Außer hochdeutsch.“ Baden-Württemberg warb so bundesweit für seine Wirtschaftsstandorte. Ein deutsches Bundesland wirbt mit einem Satz in deutscher Sprache. Mc Donalds kann das auch. „Ich liebe es“. Nun haben findige Sprachliebhaber aus Köthen die Idee, beginnend in Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen eine „Straße der deutschen Sprache“ einzurichten. Es wird auch Zeit, sagen die einen.
Die anderen sagen: Wo leben die denn? Das ist doch alles nicht stylisch und dem Life-Style entspricht solches schon gar nicht. Es wird viel zu tun geben, links und rechts an der Straße der deutschen Sprache.
Gehe am 23. April und entdecke Grazy Eggs auf der Mall! Du glaubst doch nicht du könntest „große Eier auf der überdachten Ladenstraße“ entdecken. Du glaubst doch nicht, Teens aus dem Land der Frühaufsteher oder gar den im Masterroom chillenden Youngster auf der überdachten Ladenstraße anzutreffen?
Leute, das mit der Straße der deutschen Sprache ist nicht trendy. Das musst du wenigstens mit einigen Live-Acts verbinden. Am besten so, dass es für Kids wie Silverager nicht ein Höhepunkt sondern ein Highlight wird. Ein richtig stylisches Event eben. Gut, bei den Kids kann dir passieren die sind gerade beim Girls and Boys Day, dann hast du Pech. Und so ganz ohne Risiko ist auch dein Live-Act-Event für die Silverager nicht. Es könnte sein die tummeln sich gerade zum Equal Pay Day. Dann ist Mall out und gesprochen wird dort alles außer hochdeutsch.
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Ich bitte um Entschuldigung, daß ich den Besserwessi gebe, aber im vorliegenden Zusamenhang kann ich einfach nicht anders:
Es heißt "jemanden oder etwas auf den Schild heben". Der Schild ist nämlich der Gegenstand, den unsere Altvorderen zu Verteidigungs und Schutz im Nahkampf gebrauchten, und auf den im Bedarfsfall bei den ollen Germanen ein Mann gehoben wurde, um damit seine Wahl zum Kriegskönig zu demonstrieren. Das Schild ist so ein Ding aus Blech, Holz und dergleichen, auf das man Nachrichten, Ankündigungen und Ähnliches schreibt. Also: Wenn schon besserwssien übers Hochdeutsche, dann aber richtig, sonst ist das echt ein Fake und voll uncool, oder? |
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@I.D.A. Liszt, danke für den Hinweis (den ich übrigens nicht Besserwessibesserwisserei empfinde).
Ich habe den Fehler korrigiert. Fehler machen und sie korrigieren müssen kann ja auch im Hochdeutschen passieren. Viele Grüße |
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und dann vergesse ich bisweilen ganze Wörter!
Beispielsweise "als" vor "Besserwessibesserwisserei". Wie uncool. ;-) |
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@ Eckels BlogNotizen (18.04.2011; 10:02):
>und dann vergesse ich bisweilen ganze Wörter! Beispielsweise "als" vor "Besserwessibesserwisserei". Wie uncool. ;-)< Och, das kann schon mal passieren. Mir z.B. pflegen dauernd irgendwelche Buchstaben durch die Lappen zu gehen, wie oben das "e" in "besserwssien". Siehste, und jetzt ganz easy, jetzt chillen wir estmal und gucken , was sonst noch so für action in der FC ist. Gimme five, oder willste etwa nicht? ;-) |
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Ha! Auch das "r" in "estmal". Wessi eben!!!
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Ich bitte um Entschuldigung, daß ich den Besserwessi gebe, aber im vorliegenden Zusamenhang kann ich einfach nicht anders:
Es heißt "jemanden oder etwas auf den Schild heben". Der Schild ist nämlich der Gegenstand, den unsere Altvorderen zu Verteidigungs und Schutz im Nahkampf gebrauchten, und auf den im Bedarfsfall bei den ollen Germanen ein Mann gehoben wurde, um damit seine Wahl zum Kriegskönig zu demonstrieren. Das Schild ist so ein Ding aus Blech, Holz und dergleichen, auf das man Nachrichten, Ankündigungen und Ähnliches schreibt. Also: Wenn schon besserwssien übers Hochdeutsche, dann aber richtig, sonst ist das echt ein Fake und voll uncool, oder? |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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