Eckhard Supp

Blog von Eckhard Supp

Artikel

Alltag | 19.06.2011 | 09:45 Eckhard Supp
Moderne mit Tradition
Sie galten immer als ausgesprochene Traditionalisten, die Collas aus Alba. Ihre Weine aber wurden in den letzten Jahren immer moderner: fruchtbetont, elegant und zugänglich >> mehr
Alltag | 03.04.2011 | 11:00 Eckhard Supp
Salute, Silvaner!
Wanderer, kommst du nach Franken...dann trink Silvaner! Die alte Rebe bringt den Winzern am Main nun wieder ertragreiche Ernten und Renommier-Weine ein >> mehr
Alltag | 20.03.2011 | 10:00 Eckhard Supp
Heimisch geworden
In den siebziger Jahren schufen toskanische Winzer den Tignanello. Heute ist er aus der Gegend nicht mehr wegzudenken >> mehr
Alltag | 14.03.2011 | 16:26 Eckhard Supp
Ein echter Typ, dieser Gallo
Aber kein typischer Franzose: Erst als er bei den Kiwis in Neuseeland Einzug hielt, wurde der Sauvignon blanc zu einer echten Moderebsorte >> mehr
Alltag | 06.03.2011 | 10:00 Eckhard Supp
Wanderer zwischen den Welten
Wenn sich ein deutscher Weinmacher in England und Neuseeland Meriten verdient, wie schmecken dann seine deutschen Weine? Großartig, jedenfalls wenn der Mann Johner heißt >> mehr
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Blogbeiträge

06.02.2012 | 00:37 Eckhard Supp

Vom Sterben großer Weine - und des gesunden Menschenverstands

Es gibt Themen, von denen glaubt man, zu ihnen sei alles gesagt, und verspürt wenig Lust, sich immer wieder mit ihnen auseinanderzusetzen. Dann aber liest man Texte, wie den, der jetzt auf diesen Seiten erschien, und die man einfach nicht so ste... >> mehr
26.01.2011 | 14:30 Eckhard Supp

Geradeaus in den Untergang - Werbekooperationen bei Printmedien

Dass viele Printmedien in der Krise sind, ist heutzutage fast eine Binse. Weinblogger Mario Scheuermann hat das gerade erst wieder in seinem drinktank für die Weinzeitschriften festgestellt, und dem ist an sich nicht viel hinzuzufügen. Was jedoch kei... >> mehr
20.01.2011 | 12:50 Eckhard Supp

Die Chancen der EU-Reform nutzen! - Offener Brief an Minister Hering

Die EU-Weinmarktsreform bedroht unsere Steillagen? Das behaupten jedenfalls Deutschlands Weinbaufunktionäre und -politiker. Eine Gruppe von Moselwinzern zeigt jetzt, dass deutsche Winzer offenbar deutlich aufgeschlossener, moderner, kurzum schlauer sind a... >> mehr
13.01.2011 | 11:50 Eckhard Supp

Italiener geben an, Presse spielt mit - PR als Desinformation

Fast wäre mir die Mitteilung in die News auf ENO WorldWine gerutscht, bis ich - sozusagen in letzter Sekunde - merkte, dass sie dort nichts zu suchen hatte. "Italiens Schaumweine überholen die Champagne" lautete der Titel eines Artikels, den ich in e... >> mehr
13.12.2010 | 19:51 Eckhard Supp

Weihnachten: Rot-weiß-rote (aber nicht nur) Unsitten

Heute erhielt ich einen kleinen Umschlag, der etwas zu voluminös wirkte, um nur eine der üblichen Weihnachtskarten zu enthalten. So war meine Verblüffung auch erst einmal gar nicht so groß, als mir ein kleines, schwarzes Säckchen entg... >> mehr
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Kommentare

Kommentar zu

Warum sterben manche großen Weine aus?

Alltag | 04.02.2012 | 09:00 Klaus Kosok
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13.02.2012 | 11:30 Eckhard Supp
Mal abgesehen davon, dass dieser gesamte Glaubenskrieg Tradition vs. Moderne heutzutage ziemlich lächerlich klingt, verstehe ich auch nicht im Mindesten, warum Conterno immer als Zeuge für den unbedingten Traditionalismus angeführt werde. Habe gerade mal in der Enzyklopädie des Italienischen Weins von 1995 nachgeschlagen: "Trotz dieser Beharrlichkeit haben sich auch in diesem Betrieb über das vergangene Jahrzehnt hinweg Neuerungen eingeschlichen. Die Weine Conternos werden heute von Donato Lanati analysiert und betreut, einem der besten Önologen Italiens. Mit ihm kamen temperaturkontrollierte Stahltanks für die Gärung, kleinere Holzfässer für die Farbstabilisierung, und vor allem wurden unter ihm die gelegentlichen, kleinen Schönheitsfehler wie flüchtige Säure oder Auszehrungserscheinungen eliminiert, die die Weinqualität in der Vergangenheit manchmal beeinträchtigt hatten. Die verschiedenen Barolo Conternos wurden dabei sauberer und fruchtiger, ohne ihre legendäre Kraft, Intensität und Langlebigkeit zu verlieren. " Die Wahrheit ist eben doch nie schwarz-weiß, wie ich schon an anderer Stelle betont habe: www.enobooks.de/aktuell/blog/vom-sterben-grosser-weine-und-des-gesunden-menschenverstands
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Warum sterben manche großen Weine aus?

Alltag | 04.02.2012 | 09:00 Klaus Kosok
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13.02.2012 | 11:25 Eckhard Supp
Mal abgesehen davon, dass dieser gesamte Glaubenskrieg Tradition vs. Moderne heutzutage ziemlich lächerlich klingt, verstehe ich auch nicht im Mindesten, warum Conterno immer als Zeuge für den unbedingten Traditionalismus angeführt werde. Habe gerade mal in der Enzyklopädie des Italienischen Weins von 1995 nachgeschlagen: "Trotz dieser Beharrlichkeit haben sich auch in diesem Betrieb über das vergangene Jahrzehnt hinweg Neuerungen eingeschlichen. Die Weine Conternos werden heute von Donato Lanati analysiert und betreut, einem der besten Önologen Italiens. Mit ihm kamen temperaturkontrollierte Stahltanks für die Gärung, kleinere Holzfässer für die Farbstabilisierung, und vor allem wurden unter ihm die gelegentlichen, kleinen Schönheitsfehler wie flüchtige Säure oder Auszehrungserscheinungen eliminiert, die die Weinqualität in der Vergangenheit manchmal beeinträchtigt hatten. Die verschiedenen Barolo Conternos wurden dabei sauberer und fruchtiger, ohne ihre legendäre Kraft, Intensität und Langlebigkeit zu verlieren. " Die Wahrheit ist eben doch nie schwarz-weiß.
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09.02.2012 | 10:41 Klaus Kosok
Lieber Herr Supp, wir sind uns vielleicht einig, dass es große, gute und andererseits mittelmäßige wie schlechte Weine gibt, dass Möglichkeiten existieren, zwischen diesen Weinen Unterschiede auszumac...
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09.02.2012 | 11:20 Eckhard Supp
Hallo Herr Kosok, danke für die ausführliche Antwort. Ich lasse Nebensächlichkeiten einmal beiseite, wie etwa Ihr Betonen der Tatsache, dass bestimmte Begriffe und Formulierungen gar nicht von Ihnen selbst stammten. Meine Kritik bezog sich darauf, dass Sie sich diese Punkte offenbar zu eigen machten. Einen einzigen Punkt möchte ich noch einmal aufgreifen. Sie kontern auf meine Anekdote von der missglückten Identifizierung moderner und traditioneller Weine im Rahmen einer Blindverkostung mit einer Behauptung der Stiftung Warentest, die man erstens getrost bezweifeln kann und die zweitens mit der Debatte nichts zu tun hat. Wenn Sie - wiederum im Zusammenhang mit einem Zitat, das Sie zustimmend und bestimmt nicht kritisch verwenden, behaupten, die Weine der Modernisten schmeckten nach Vanille (und sonstwas), aber nicht nach Barolo, dann heißt das doch, wenn ich der deutschen Sprache noch mächtig bin, dass man die Stilrichtung der Weine AM GESCHMACK erkennen kann. Anders kann ich diese Behauptung nicht erklären. Und der einzige valide Beweis für eine solche Behauptung liegt in dem, was auch in der Wissenschaft in solchen Fällen praktiziert wird. In einer Probe OHNE KENNTNIS des Erzeugers oder Weinnamens. Wenn ihre geschmacklichen Unterschiede nur in offener Probe, also in Kenntnis von Erzeuger und seiner Stilrichtung, wahrnehmbar sein sollten, dann halte ich das für schlichtweg irrellevant. Wie schon der alte Émile Peynaud sagte: "Ein eingebildetes Aroma ist bereits halb wahrgenommen", und das heißt - und das habe ich selbst bei unendlich vielen Gelegenheiten festgestellt -, dass bestimmte Barolos für bestimmte Menschen nach Vanille schmecken (oder auch nicht), WEIL sie wissen, von wem der Wein stammt und wie er gemacht wurde. Auch Ihre Replik bezüglich der Aussage von Henri Jayer ist nicht zielführend, denn ich habe ausdrücklich von "großen" Rotweinen gesprochen. Das nicht jede dünne Plörre den Ausbau im Barrique verträgt, brauchen wir nun wirklich nicht zu diskutieren.
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06.02.2012 | 11:51 ed2murrow
Lieber Eckhard Supp, italienische Dinge deutsch durchzudeklinieren ist immer ein riskantes Unterfangen. Das ist dann wie beim Morellino: Der wird klein geredet, weil Grosseto nicht der Rede wert ist....
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06.02.2012 | 14:56 Eckhard Supp
Danke, dass Sie diese Karte gefunden haben, auf der ganz perfekt sichtbar wird, dass zwischen der Provinz Grosseto und der Region Umbrien im Norden die Provinz Siena, im Süden das Latium liegt.
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06.02.2012 | 11:51 ed2murrow
Lieber Eckhard Supp, italienische Dinge deutsch durchzudeklinieren ist immer ein riskantes Unterfangen. Das ist dann wie beim Morellino: Der wird klein geredet, weil Grosseto nicht der Rede wert ist....
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06.02.2012 | 13:14 Eckhard Supp
Es wird immer wirrer! Nein, die Provinz Grosseto grenzt nicht "unmittelbar an die Region(en) Umbria" an, dazwischen liegt die Provinz Siena. Und selbst wenn es so wäre, hätten Sie mit ihrer Aussage, dass der Morellino aus dem Grenzgebiet zu Umbrien kommt Unrecht, denn, wie Sie selbst schreiben, darf Morellino "nur innerhalb einer begrenzten Zone der Provinz Grosseto angebaut werden", und diese begrenzte Zone liegt zwar ziemlich nahe an der tyrrhenischen Küste, aber ziemlich weit von Umbrien entfernt. Aber wahrscheinlich sind Ihnen Fakten ("Neuere Daten, das gebe ich gerne zu, habe ich nicht.") ohnehin genauso egal, wie dem Autor des Artikels, den ich kritisierte. Damit belasse ich es dann mal.
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Eckhard Supp
Journalist, Buchautor und Herausgeber von ENO WorldWine (www.enobooks.de)
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