ed2murrow

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So langsam reicht es mir hier!

14.02.2012 | 19:27 Georg von Grote
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15.02.2012 | 00:33 miauxx
@Georg Das hat ja gerade mal zwei Tage gedauert, und plötzlich ist auch für Dich hier alles doof ... hmm. Ich erinnere an diesen Kommentar: www.freitag.de/community/blogs/donda/bye-bye-freitag#commen...
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15.02.2012 | 01:40 ed2murrow
Können Sie eigentlich lesen, Grote? Habe ich geschrieben, dass ich mich davon betroffen fühlen würde? Sie haben eine Linie überschritten, nicht nur weil Sie Menschen im allgemeinen mit Ratten vergleichen, sondern weil sie den Vergleich als Kollektivbeleidigung benutzt haben. Das folgt der üblichen Logik der Provokation, dass der, der sich dann meldet, automatisch die Arschkarte ziehen würde, weil das das Anzeichen sei, er habe sich angesprochen gefühlt. Bleibt die Frage der Kollektivbeleidigung und Ihrer Misanthropie. Allmählich wird eine Entschuldigung fällig und zwar coram publico.
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14.02.2012 | 19:27 Georg von Grote
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14.02.2012 | 22:35 merdeister
Welcome to Orcblogging Nun sind wir schon zwei!
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15.02.2012 | 01:30 ed2murrow
Nehmen Sie zur Kenntnis, dass ich, dem Himmel sei's getrommelt und gepfiffen, nicht der Ihre bin. Weiter unten haben Sie die Dreistigkeit besessen, dem Ganzen hier noch den Hut aufzusetzen, indem Sie schreiben: "Wollte nur mal schauen, welche "Ratten" (sorry der Begriff ist nicht persönlich gemeint) aus den Löchern schlüpfen" Zum Thema Überheblichkeit haben Sie in der Tat ein profundes Wissen. Sie geht so weit, Mitforisten als Ratten zu bezeichnen. Man darf sich ab nun sicher sein, dass Sie sich bereits in der Rolle des Kammerjägers wähnen.
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So langsam reicht es mir hier!

14.02.2012 | 19:27 Georg von Grote
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15.02.2012 | 00:33 miauxx
@Georg Das hat ja gerade mal zwei Tage gedauert, und plötzlich ist auch für Dich hier alles doof ... hmm. Ich erinnere an diesen Kommentar: www.freitag.de/community/blogs/donda/bye-bye-freitag#commen...
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15.02.2012 | 01:09 ed2murrow
Georg von Grote schrieb am 15.02.2012 um 00:41 "Wollte nur mal schauen, welche "Ratten" (sorry der Begriff ist nicht persönlich gemeint) aus den Löchern schlüpfen" Damit haben Sie definitv eine Linie überschritten.
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14.02.2012 | 19:27 Georg von Grote
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14.02.2012 | 22:35 merdeister
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15.02.2012 | 00:47 ed2murrow
Ich kann mich jetzt nicht mehr erinnern, wo das genau war, aber der Satz ist haften geblieben: Wer ständig Emoticons einsetzt, ist sich seiner Sprache (und damit in der Netzkommunikation: seiner Sache) nicht sicher. Aufs Glatteis führen setzte angesichts Ihres unzweideutigen Vokabulars im vorliegenden Blog voraus, dass Sie tatsächlich eine Fläche präpariert hätten, deren Rutschigkeit bei genauerem Hinsehen feststellbar wäre. Dass sie solches nicht beherrschen, sondern im Gegenteil sich auch noch artig für das simpel bedanken, zeigt die Dimension Ihrer jetzigen Einlassungen: Der ziemlich untaugliche Versuch einer Schadensbegrenzung.
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14.02.2012 | 19:27 Georg von Grote
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14.02.2012 | 22:35 merdeister
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15.02.2012 | 00:19 ed2murrow
Lächeln, so sagt man hierzulande gelegentlich, sei eine charmante Art, Zähne zu zeigen. In afrikanischen Ländern heißt es, wieviel man imstande ist, zu essen. Ich bin froh, Grote, zu Ihrem simplen Amusement beigetragen zu haben.
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So langsam reicht es mir hier!

14.02.2012 | 19:27 Georg von Grote
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14.02.2012 | 22:35 merdeister
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14.02.2012 | 23:59 ed2murrow
Ich wollte Ihnen die Langfassung ersparen. Nachdem Sie aber weiter so freundlich herablassend schreiben … Vor langer Zeit (und lang, lieber Grote, bedeutet in der Netzwelt etwa das Jahr 1995) schrieb eine sehr kluge Frau: „As in other environments, it is wise to “listen” first to get to know the culture of the group.“ Die offizielle Bezeichnung ihres Elaborats nennt sich rfc1855 und ist eines von den Werken, die Sie vermutlich nach der ersten (Bildschirm-)Seite in die Ecke werfen würden. Denn Sie, so Ihre Selbstdeutung, sind Mann von Welt: Cosmopolit et al., sowas brauchen Sie vermutlich nicht. Sie dürften die Regeln der Netiquette (so die thematische Bezeichnung des vielleicht doch lesenswerten Elaborats) beherrschen. Oder doch nicht? Nun haben Sie, in ein paar Tagen mehr als einem Monat, die gesamte Kultur des Freitag derart kennen gelernt, dass Sie das Urteil fällen können: „Stammtischniveau“. Sogleich mit der Frage aller Fragen verbunden – „Was soll ‘der Freitag‘ mal werden?“ Das Beste, was man dazu sagen kann, ist, etwas genüge Ihren Ansprüchen nicht. Das Schlechteste: Ihre Maßstäbe sind fragwürdig. Denn „der Freitag“ ist (noch) etwas anderes als freitag.de nebst sämtlichen URL-Erweiterungen. Sollten Sie eine Blattkritik anbringen wollen, die man in Ihrer Suada freilich nicht einmal in Ansätzen entdeckt, so können Sie sich gerne im pdf-Archiv bedienen. Ein Blick da hinein lohnt sich immer. Aber bleiben wir bei der online-Plattform, die Sie als „der Freitag“ wahrnehmen und in der Sie „Jammernde Typen und Typinnen, die nur lamentieren“ zu verorten meinen. Dieser Anhäufung von, ich zitiere Sie weiter: „Egomanen und Selbstbeweihräuchern“ haben Sie sich mit einem Anflug von (nicht vollendeter, weil Teil 9 nur als „Exkurs“ deklariert) Flooding an Anekdoten aus Ihrer beruflichen Tätigkeit entgegengestemmt: Wer mit wem, warum, warum auch nicht, bis zum temporeichen Abgang bei Warner. Trotz der nachgeschobenen Folgen zu den Themen „das war ein Knochenjob“ und „ich habe mich nie korrumpieren lassen“, was Ihnen jede(r) unbesehen glaubt oder nicht, haben Sie gezeigt, wo Sie sich eigentlich richtig wohl gefühlt haben: Am gehobenen Stammtisch, dem Boulevard. Damit Sie mir nicht gleich wieder unlautere Motive unterstellen: Nichts dagegen einzuwenden. Wäre es besser geschrieben gewesen, wäre es vermutlich sogar eine Erwähnung auf der Facebook-Seite des Freitag, einen Tweet, eine Produktion als online-Artikel oder -in dulci jubilo- ein Abdruck im Paper wert gewesen. Das sind die Features, mit denen der (!) Freitag seinen Leser/Schreibern einen Mehrwert offeriert. Nicht der Umstand, dass Sie hier „aus Spaß bloggen“, wie Sie Ihr Motiv darlegen, wäre hervorzuheben. Das tun viele andere, einschl. des Verfassers dieser Zeilen. Auch nicht, dass Sie deswegen einige recht unfertigte Stücke einfach so aus dem Ärmel geschüttelt haben, nur um die allzeitige Gelenkigkeit eines Profis vorzuführen. Was tatsächlich offenbar geworden ist: Die Durchlässigkeit des Mediums behagt Ihnen nicht. Oder um in Ihrem Jargon zu bleiben: Der Fan am Rand des roten Teppichs interessiert bestenfalls als Konsument Ihrer produzierten Stücke, die wiederum nur das Startum reflektieren. Sollte der Fan aber auf den Teppich machen wie Depardieu im Flieger oder es wagen, das Wort zu richten, dann … Was Sie am Netz, wofür diese Plattform steht, nicht nur nicht verstehen, sondern geradezu ablehnen, ist seine Grenzenlosigkeit. Hier ist kein Cordon, der die einen von den anderen trennt, abriegelt. Hier gibt es nicht die Rollenzuweisung „da der Star, dort der Manager, hier die Fans und mittendrin als Dolmetscher der Journalist“. So etwas wie freitag.de/community ist der Albtraum eines jeden Stenz. Der darf nicht einmal kalauern, wenn der Witz nicht wirklich gut ist. Weil dieser Stammtisch jeden einholt. Hinter den Nicknames verbergen sich aktuelle oder gewesene Sportler, Studenten, Freiberufler, Arbeitslose, Kranke und Gesunde, Angestellte wie Arbeiter. Sie geben ihre Meinung kund. Das dürfen sie nicht nur, sie sollen. Um den Preis, zu erkennen, dass die meist benutzte Sprache in der Wirklichkeit eine derbe ist. Demzufolge ist es schön, zu beobachten, wie angesichts dieser ungefilterten Realität der kosmopolitische Aplomb jäh dem „mir reicht’s“ gewichen ist. Auch das ist Boulevard, aber der schlechte: Anheizen, ein bisschen Atmosphäre und kein bleibender Eindruck. It would be wise …
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So langsam reicht es mir hier!

14.02.2012 | 19:27 Georg von Grote
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14.02.2012 | 22:35 merdeister
Welcome to Orcblogging Nun sind wir schon zwei!
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14.02.2012 | 23:34 ed2murrow
Georg von Grote schrieb am 14.02.2012 um 23:12: "Und immer wieder die üblichen Verdächtigen, die sich sofort angesprochen fühlen und auch nicht davor zurückschrecken, sofort persönlich zu werden, statt überlegt zu argumentieren." Georg von Grote schrieb am 14.02.2012 einen Blog:
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Die Zärtlichkeit nach der Wut

Kultur | 13.02.2012 | 17:44 Marcel Malachowski
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14.02.2012 | 20:16 ed2murrow
Der Fragestelltung von Jörg Friedrich (14.02.2012 um 13:15) nebst Würdigung durch Goedzak (14.02.2012 um 18:17) schließe ich mich an. Auf eine Antwort kommt es allerdings nicht an, zu offensichtlich ...
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14.02.2012 | 22:24 ed2murrow
Haben Sie eigentlich "Das ist die Antwort, auf die es ankommt, und bevor schon die erste FRage kam, auf die angebliche Frage des angeblichen Jörg Friedrich und auf ihren komischen Beitrag, sich selbst durch malachowski-kopierende Sprache (falls es ihn gibt) den Nimbus zu verleihen" selbst verstanden? Ich fürchte, die Welt ist Ihnen irgendwie zu groß^^.
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14.02.2012 | 19:27 Georg von Grote
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14.02.2012 | 22:15 ed2murrow
Schön zu beobachten, wie angesichts dieser ungefilterten Realität der kosmopolitische Aplomb jäh dem „mir reicht’s“ gewichen ist. So etwas wie freitag.de/community ist der Albtraum eines jeden Stenz. Der darf nicht einmal kalauern, wenn der Witz nicht wirklich gut ist. Gewöhnen Sie sich daran, machen Sie es besser oder bleiben Sie bei Ihrem schlechten Boulevard: Anheizen, ein bisschen Atmosphäre und kein bleibender Eindruck. Sie haben die freie Wahl. Aber vermeiden Sie tunlichst, noch mehr Publikumsbeschimpfung vom Stapel zu lassen. So etwas ödet à la longue an.
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Die Zärtlichkeit nach der Wut

Kultur | 13.02.2012 | 17:44 Marcel Malachowski
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14.02.2012 | 20:16 ed2murrow
Der Fragestelltung von Jörg Friedrich (14.02.2012 um 13:15) nebst Würdigung durch Goedzak (14.02.2012 um 18:17) schließe ich mich an. Auf eine Antwort kommt es allerdings nicht an, zu offensichtlich ist der Kunstgriff auf das Feuilleton: das verleiht dem Nimbus, dass es nur wenigen vergönnt sei, auch im Seichten Tiefe zu erkennen, erst den richtigen weil überhöhenden Rahmen. Das ist doppelt schade. Weil es einen sonst wirklich guten Text verhunzt. Und weil sich der Autor anläßlich des Todes von Houston im Versuch, sie zu offenbaren, in deren eigenen Widersprüchen verfängt.
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