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Blogbeiträge

26.02.2012 | 13:19 egonek

Begegnung in der Kantine

  “Hallo, darf ich mich neben Sie setzen?” Carina Csallner blickte von ihrem Essen auf. Vor ihr stand ein Mann mittleren Alters im dunkelgrauen Dreireiher, mittelgroß, glattes Durchschnittsgesicht, das sie aber irgendwie an  Georg... >> mehr
06.09.2009 | 15:09 egonek

Von der Würde des Prekariats

Immer mehr Arbeitsverhältnisse sind geprägt von Armut, Angst und Ausbeutung  Die Würde des Menschen ist unantastbar heißt es im Grundgesetz in Artikel 1. Wie aber steht es eigentlich mit der Würde des Prekariers? Jener Män... >> mehr
25.04.2009 | 17:36 egonek

Zeitbetrug: Mitarbeiterin angezählt wegen 23 Sekunden

Nennen wir sie Erna K. Sie könnte genauso gut "Emmely" heißen. Unter diesem Namen erlangte die Berliner Kassiererin Barbara E. traurige Berühmtheit, weil sie  wegen der behaupteten Unterschlagung von zwei Pfandbons im Wert von 1,30 Euro vo... >> mehr
17.04.2009 | 13:42 egonek

Mitbestimmung zwischen Feigenblatt und Verteidigung der Menschenwürde

Die Mitbestimmung am Arbeitsplatz stellt ein Element zur Wahrung der Menschenwürde der Arbeitnehmer dar. Niemand darf durch den Abschluss eines Arbeitsvertrages so fremdbestimmt sein, dass er zum anonymisierten Bestandteil betrieblicher, beziehungsweise b... >> mehr
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Kommentare

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Deutsche Misstrauenskultur

Politik | 29.07.2011 | 11:58 Ulrike Baureithel
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29.07.2011 | 18:17 egonek
Ja, Arbeitgeber erwarten von ihren Beschäftigten immer noch Loyalität. Doch woraus soll dies "Loyalität" resultieren? Etwa aus der sich ausbreitenden Hire-and-Fire-Praxis in den Betrieben? Etwa aus prekären und befristeten Arbeitsverhältnissen? Oder etwa aus Leih- und Zeitarbeitsverträgen? - Ganz bestimmt nicht. Loyalität setzt eine länger dauernde Beziehung voraus, in der beide Seiten bereit sind, sich gegenseitig Vertrauen und Respekt zu schenken. Firmen werden heute gekauft und verkauft, so wie es dem Appetit von "Heuschrecken" oder der aktuellen Unternehmensstrategie gerade entspricht. Und mit ihnen deren Mitarbeiter, die solche Veränderungen kaum beeinflussen können. Dennoch wird von ihnen traditionelle "Loyalität" erwartet. Aber diese Erwartung ist nicht gerechtfertigt. So wie die Dinge heute liegen, reduziert sich das Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer vor allem auf ein ganz nüchternes Geschäft: Der Arbeitnehmer verkauft Lebenszeit und Leistung an den Arbeitgeber. Und dieser bezahlt dafür den aktuellen Marktpreis. Das ist alles. "Loyalität" ist im Grundpreis nicht inbegriffen. Sie kostet einen "Aufpreis" und dieser besteht in einem einigermaßen sicheren Arbeitsplatz mit entsprechenden Vertrauensvorschuss.
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Von der Würde des Prekariats

06.09.2009 | 15:09 egonek
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07.09.2009 | 21:00 egonek
Vielen Dank für die zustimmenden Kommentierungen. Allerhöchste Zeit, dass solche Themen ihre Öffentlichkeit finden. Damit die Westerwelles dieser Welt sich nicht mehr unwidersprochen hinstellen und über "faule" Arbeitslose schwadronieren können.
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Bye bye, old Bundesrepublik...

15.04.2009 | 20:43 Friedland
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16.04.2009 | 16:25 egonek
Selbstverständlich könnte (und sollte) Opel künftig auch Elektrofahrzeuge oder Windräder bauen. Natürlich produziert Schiesser inzwischen nicht nur Fein- und Doppelripp-Unterwäsche. Klar könnte Märklin auch noch andere Modelle fertigen, als nur die miniaturisierten Symbole der vorletzten industriellen Revolution. Unternehmen müssen und können sich veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Bedürfnislagen anpassen. Und so wenig notwendig es ist, Banken künstlich am Leben zu erhalten, die für die Aufrechterhaltung des Finanz- und Wirtschaftskreislaufes nicht unbedingt notwendig sind, so wenig ist es notwendig, jene Unternehmen künstlich zu stabilisieren, für die der Zug abgefahren ist. - So weit, so klar. Nur, bei allem Handel und Wandel angesichts ungebremster Globalisierung, darf ein Faktor nicht vergessen werden: das "Humankapital". Denn eines hat sich im Zusammenhang mit dem Wirken von Finanzinvestoren, „Mergers & Acquisition" immer wieder gezeigt: die Menschen, die Opels, Modelleisenbahnen oder Unterwäsche produzieren - sprich: die Mitarbeiter (auch die von Wulle) - fallen bei der "Anpassung an den Markt" immer wieder hinten runter. Wer nicht gleich entlassen wird, muss seine Arbeitskraft zu "marktfähigen" Dumping-Löhnen verkaufen. - So sieht die Normalität in der "renditeorientierten, globalisierten Marktwirtschaft" aus. Und vor diesem Hintergrund möchte ich einer Errungenschaft der alten Bundesrepublik ganz bestimmt nicht "Bye, bye" sagen: der sozialen Marktwirtschaft !
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Hinter der Maske steckt ein Narr!
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Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
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