Eichsfelder

Blog von Eichsfelder

Kommentare

Kommentar zu

An der Staatsgrenze

Positionen | 26.02.2009 | 14:30 Jakob Augstein
portrait
27.02.2009 | 23:47 Eichsfelder
Zitat "Verstaatlichung ist keine Vergesellschaftung…." Richtig. Der Staat vertritt nicht die Gesellschaft (die Gesamtheit der Bundesbürger: das Volk). Sonst hätte er schon gehandelt, als Firmen wie Grundig, Saba und Dual starben. Wäre die "Titanic" nicht so schnell gefahren, wäre sie sehr wahrscheinlich nicht gesunken. War es nicht so, das gerade das Manöver nach dem Alarm "Eisberg voraus!" das alles entscheidende war? Aufgerissen von vorn bis hinten gab es keine Rettung mehr. Jetzt heist es "Krise voraus!". Ob "Hart Backbord" oder "Hart Steuerbord" wird immer noch diskutiert. Für "Alle Maschinen Stop!" ist es schon zu spät. "Volle Kraft zurück!" kam nie in Frage. Wer war noch mal Schuld am Untergang? Die Mannschaft, der Kapitän? Wieviele Rettungsboote gab es damals? Wieviele Rettungsschirme gibt es heute? Keiner kommt heute auf die Idee "Frauen und Kinder zuerst!". Aber auf die Bordkapelle ist auch im Jahr 2009 Verlass: Bis zur letzten Minute sucht sie noch den Titanic-Superstar. Zitat: "…der Staat muss uns die Erkenntnis zumuten, dass unser Gefühl der Sicherheit eine Illusion war." Wer ist DER STAAT? Warum weiß DER STAAT, das das Bild, welches sich sehr viele Menschen vom Kapitalismus gemacht haben, falsch ist? Kann nicht auch das Kapitalismusbild des Staatsapparats falsch sein? Die Institution Staat funktioniert in der Tat nicht nach den Prinzipien des Gemeinwohls. Daran wird die nächste Wahl nichts ändern. Egal wie sie ausgeht. PS: Ich schliesse mich der Meinung an, dass ein solcher Artikel nicht auf das Titelblatt eines freitags gehört.
Kommentar zu

Merkels neues Gesicht

Wochenthema | 26.02.2009 | 10:00 Michael Jäger
portrait
27.02.2009 | 22:16 Eichsfelder
Das Problem der Fragestellung würde sich erübrigen, wenn der Staat zu Gunsten der Gesellschaft, der Mehrheit der Bevölkerung also, denken und arbeiten würde. Warum tut er das aber nicht? Welche Interessengemeinschaft nennt sich denn Staatsmacht?
Kommentar zu

Willkommen

Politik | 26.01.2009 | 22:00 Der Freitag
portrait
10.02.2009 | 14:53 jayne
mein bescheidenes resümée nach einer knappen woche beobachtung des relaunches, in dem ich allein auf das erscheinungsbild eingehen möchte: 1. die website wirkt mir zu nervös, es gibt zu viele ablenku...
portrait
12.02.2009 | 08:39 Eichsfelder
Sehr schön zusammengefasst. Ehrliche und angemessene Kritik, die ich unterschreiben kann. So sehr ich das ANLIEGEN von S.E. verstehe: Der TON seiner Kommentare allein reicht schon aus, daß sich niemand weiter damit befasst. Und das ist schade! Jetzt warte ich auf die 2. Printausgabe und hoffe auf ein Stück Rückbesinnung.
Kommentar zu

Willkommen

Politik | 26.01.2009 | 22:00 Der Freitag
portrait
05.02.2009 | 19:34 S.E.
Sehr geehrte Damen und Herren vom neuen Freitag, es tut mir Leid gerade Ihnen, meinem Lieblingsblatt, eine solche Email schreiben zu müssen: das neue Design des Freitags ist nicht nur ein Gewand, son...
portrait
05.02.2009 | 21:11 Eichsfelder
Ich kann viele der hier angeführten Argumente nachvollziehen. Vom alten Freitag ist nichts mehr zu sehen, leider. Konsumiger sind die vielen kleinen Artikel, was ich mir persönlich immer gewünscht habe. Auch einen "umgangssprachlichen" Ton der langen Artikel, allerdings ohne Abstriche am Inhalt und der Sichtweise. Wo sind die Fotos mit den ausgefallenen Motiven? Nur noch typische Nachrichtenbilder! Wo die schlichte Übersichtlichkeit, die kein Inhaltsverzeichnis brauchte? Die viele Farbe stört überall, aber im Logo fehlt das wichtige Rot.Irgendwo kam hier im Blog schon der Vergleich zu "Die Zeit". Das war auch mein erster Gedanke beim Durchblättern. Dazu kann ich nur sagen: ich habe "Die Zeit" nie abonniert! Nach der Umwandlung vom SONNTAG zum FREITAG habe ich mich schon einmal vom Abo getrennt. Das ist die effektivste Art des Protests. Vielleicht erleben wir hier wirklich das Ende der letzten "anderen" Zeitung. Erkennen wird man es an den massenhaften Kündigungen der alten Abonnenten. Doch dann ist diese Art des FREITAGS trotzdem verschwunden - für immer!!! Diese Bloggs jedenfalls werden kein Zurück einleiten. Aber für ein endgültiges Begräbnisist es nach einer ersten Ausgabe (hoffentlich) noch zu früh. Die Angst jedoch bleibt.
>> mehr
Eichsfelder
Rede nur wenn du gefragt wirst, aber lebe so, das man dich fragt.
Mitglied seit:
3 Jahre 15 Wochen
Zuletzt aktiv:
27.02.2009
Status:
Blogger
Aktivität:
Beiträge: 0
Kommentare: 6
Logbuch
19:13
tlacuache hat gerade einen Kommentar geschrieben.
19:09
musica hat gerade einen Kommentar geschrieben.
19:05
Morayma hat gerade einen Kommentar geschrieben.
19:02
bertamberg hat gerade einen Kommentar geschrieben.
19:02
xtnberlin hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

316 Seiten. Gebunden.

19,99
 
Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
Arte-Kooperation

portlet_ArabienArte.png

portlet-gaertnerbuch.png

wir müssen reden

Augstein und Blome

portlet_Phoenix-12.png

Probe-Abo

probeabo260x120.jpg

Aktuelle Ausgabe bestellen
Der gefährlichste Mann Europas?

Ausgabe 21/2012
24.05.2012

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 3.60 €

>> bestellen
der Freitag Kollektion

Freitag-Kollektion_Gaertner.jpg

Arte

portlet_arte+zeile.pngportlet_arte+zeile.png

Freitag-Buchshop.png

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG