paulart

"Was ich noch sagen wollte..."

12.10.2011 | 17:39

Heinz Bennent ist gestorben

 

 

Heinz Bennent war einer der großen
deutschen Theaterschauspieler.
In seiner Gestik eher zurückhaltend,
spielte er sich auf der Bühne kontinuierlich
in die erste Reihe.
Selbst seine Fernseh-Chargen-Rollen
waren beeindruckend.
Schwierig? War er schwierig?
Nein - eher nachdenklich und abwägend.

Ein grandioser homo ludens
ist von uns gegangen.

-

www.tvspielfilm.de/kino/filmarchiv/film/tatort-wodka-bitter-lemon,1326770,ApplicationMovie.html

 

 
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Kommentare
S. Steinebach schrieb am 12.10.2011 um 18:55
Ach, das tut mir wirklich leid. Er war einer von den ganz großen Charakterschauspielern. Dieses Jahr sind schon so viele gegangen...
paulart schrieb am 13.10.2011 um 14:55
Ja, leider! Mir gefielen auch die wohlüberlegten Antworten des Heinz Benennt, wenn er interviewt wurde.

Er hatte m.E. auch eine gute Einstellung gegenüber der Werktreue eines Autors und einer zeitgemäßen Adaption.

Aber 90 Jahre - da darf man dann doch nicht jammern, auch wenn der Kerl stets jünger aussah.
Corina Wagner schrieb am 13.10.2011 um 11:05
Lieber paulart,

vielen Dank für die Würdigung eines Schauspielers, der seinem Fach alle Ehre machte.
Aus dem Charakterfach nicht einfach wegzudenken – Heinz Bennent hinterlässt in diesem Metier viele Anekdoten, ein kluger Kopf, der manchmal etwas anders agierte, wie man sich dies vielleicht vorgestellt hatte und diese Situationen bleiben wohl auch unvergesslich...

LG
Corina
paulart schrieb am 13.10.2011 um 15:15
Hallo Corina,
seine Stimme war unverwechselbar. Seine Augen blickten stets neugierig, aber auch ein wenig schüchtern ins Vis-a-Vis oder in die Ferne. Und sein schauSpiel war eben "en passant" - spielerisch! So viele gute und wandlungsfähige Schauspieler gibt es gar nicht, die einerseits mit ihrer Gestik sorgsam umgehen, andererseits aber auch "bewegen" können.
Hier fallen mir jetzt ohne langes Nachdenken die Namen Helmut Griem, Oskar Werner und Hanns Lothar ein. Götz George würde ich unbedingt dazunehmen (er ist ja zum Glück noch aktiv!). Früher: Elisabeth Flickenschild, Martin Held und (diesen Namen habe ich schon einmal in eine Tatort-Diskussion eingeschmuggelt) Paul Albert Krumm.
Corina Wagner schrieb am 13.10.2011 um 21:24
Charakterschauspieler/innen der alten Schule werden rar. Armin Mueller-Stahl würde ich noch an Board der grandiosen Darsteller nehmen.

HG
Corina
www.youtube.com/watch?v=W5_IMRgQDSs
paulart schrieb am 13.10.2011 um 22:17
Mann! Ja!
;-)
Ullrich Läntzsch schrieb am 13.10.2011 um 12:44
Lieber paulart,

gern schließe ich mich Corina Wagner an.

@Schwierig? War er schwierig?

Ich schätze mich glücklich, ihn auf meinem Weg, dem des Lernens des Regiehandwerks von der Pike auf, ihm, einen dieser unbedeutenden TV-Filme lang, als Mikromann das mit der Angel vor dem Kopf herumfummeln durfte. Lang, lang ist's her. Bestens habe ich ihn jedoch in Erinnerung. Schwierig? War er schwierig? Nein, ganz sicher nicht, er war ein großer Könnerm was man sehr treffen auch so beschreiben kann: Nein - eher nachdenklich und abwägend.

Allerbeste
Ullrich Läntzsch
paulart schrieb am 13.10.2011 um 15:01
Hallo Ullrich (sollten wir nicht Namenskürzung betreiben?),
was macht die Kunst?
Das freut mich aber, dass es mal vor langer Zeit eine Begegnung mit dem Schauspieler Heinz Benennt gab. Manchmal sind es diese kurzen Momente im Leben, an die man sich unter Umständen genauer erinnern kann, als an Begegnungen, die noch nicht so lange her sind.
Ullrich Läntzsch schrieb am 13.10.2011 um 15:32
Lieber Paul,

wenn's recht ist, von mir aus gerne so.

Und danke der Nachfrage. Und würde die Frage nach der Kunst auch gerne retournieren.

Bei mir liegt der Schwerpunkt auf dem langen Text, mit dem ich mich noch mindestens ein halbes Jahr beschäftigen werde.

Die Hände aus Ton genügen, nach ersten positiven Tests - sonst hätte ich darüber nicht geschrieben -, nicht den Anforderungen, die ich für den Transport an die Festigkeit stellen muß. So habe ich Ruhe an dieser Front.

Bildnerisch werde ich gelegentlich die verlorengegangenen Skulpturen ergänzen.

Allerbeste
Ullrich
ps: gern auch per Du.
paulart schrieb am 13.10.2011 um 17:13
Hier noch etwas über Künstler und Kunst:
www.freitag.de/kultur/1139-ausgezeichnete-literatur

(Das Hohe C [ O#19 ] an der Isar ist mir nach wie vor im Gedächtnis).

Beste Grüße an Dich
und Deinen 'Ideen-Park'!
Ullrich Läntzsch schrieb am 13.10.2011 um 18:55
Dein Das Hohe C [ O#19 ] an der Isar ist mir nach wie vor im Gedächtnis das freut einen. Deinen Kommentar habe ich auch nicht vergessen.

Allerbeste - klicke gleich auf den Link
paulart schrieb am 13.10.2011 um 22:05
Kunst & Natur. Kunst in der Natur. Das ist bewegend. Und eben nicht statisch! Zuweilen ein großer Vorteil. Aber eben auch - bei sehr schlechtem Wetter - mit Gefahren verbunden.

Trotzdem: Weiter so! Es wird...

p.
Ullrich Läntzsch schrieb am 14.10.2011 um 10:46
Aber klar doch - ich bin nun mal so einer, der - und so älter ich werde, umso mehr - einfach weiter machen muß.

Außerdem steht da auch schon was für 2013 an - siehe:

www.kunstmachtsinn.de/3%20yishu%20xiaoxi/yishu_xiaoxi.html

u
paulart schrieb am 14.10.2011 um 15:20
Herzlichen Glückwunsch!
Wofür? Für die anstehenden Aktivitäten und die interessante Homepage!
Ja, auch beim Älterwerden kann man länger jung bleiben, wenn man sich auf etwas "einlässt". Nicht knurrig ablehnen... sondern forsch auf das Neue zugehen.
Was meinst Du wohl, Ullrich, wie oft ich schon vor meiner PC-Tastatur rat- und ahnungslos saß. Manchmal habe ich mit "Quark" das geschafft, was mit "Freehand" oder "Photoshop" viel einfacher funktioniert hätte. Nur: Ich habe diese Software-Anwendungen einfach nicht kapiert.
Heute - da ich mehr schreibe denn zeichne - ist es einfacher für mich. Einfach ist es auch mit Bleistift und Papier. Gar manches Mal auch überzeugender!
Dir ein kreatives und sonniges Wochenende!
Ullrich Läntzsch schrieb am 16.10.2011 um 14:05
Danke,

ach ja das Leid mit unseren Blechdosen. Hätte ich nicht vor 12 Jahren mal einen sechswöchigen Photoshop-Kurz durchgezogen, wäre ich auch nicht in der Lage nun doch locker mit ihm umzugehen. Das heißt, will man mit ps arbeiten muß man zumindest anhand eines Buches sich so richtig dafür Zeit nehmen.

Selbst mit Bleistift und Papier, das sollte man, dann wenn es wirklich wichtig ist, immer den Vorrang einräumen. Das gilt im übrigen auch fürs Schreiben.

Beim Filmschnitt ist das neue Werkzeug, dem alten, sprich dem Schneidetisch überlegen - wenn man damit umgehen kann, so wie auch der ps bei der Bearbeitung von Fotos, daraus dann Grafiken zu machen ist ggf. dann ein Kinderspiel, das nur wenige Minuten beansprucht, weshalb sich mein Respekt für Computergrafiken in Grenzen hält.

Sowas läßt sich schnell aus dem Handgelenk schütteln, daher macht es mir auch nur dann Freude, wenn ich mit dem Ausgangsgegenstand etwas anfangen kann, wie hier:
O 04.1 - P1000755
Sonne und Kreativität auch für Dich - mit und ohne pc
paulart schrieb am 21.10.2011 um 15:50
Jetzt erst "entdeckt": Ullrich,
ein "Bild" von einem Kommentar! Wunderbar! Weiter so! Und das Wetter ist auch bildschön, wenn auch - hier zumindest - sehr kalt.
paulart
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Wolfram Heinrich hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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