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Drei Hühner saßen einst auf einer Stange.
Eingepfercht und nur bei wenig Licht.
Dem mittleren war deshalb etwas bange -
doch fortbewegen konnte es sich nicht.
Da nahmen links und rechts ein Huhn...
das mittlere ganz plötzlich in die Zange -
und dieses konnte nichts dagegen tun.
Es fiel ganz leise einfach von der Stange.
Und krümmte sich, von Schmerz geplagt.
Die Hühner aber oben auf der Stange
bewegten sich - sie hatten es gewagt!
Und auf dem Boden dauerte der Kampf sehr lange...
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So sieht - zum großen Teil - die Bewegungsfreiheit für Hühner aus: go-with-us.de/files/Tierschutz/9478.jpg
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Hallo Calvani,
wir wollen Bio essen, aber "saumäßig Geld sparen". Wir haben eine Ethik-Kommission "in Sachen Atomkraftwerke" etabliert. Für unsere Haustiere scheint uns das nicht lohnenswert zu sein. Das ist zugleich bemerkenswert als auch zynisch. - Die verdächtigen Sprossen, die man nun als Hauptursache für die EHEC-Pandemie ausgemacht hat, ähneln den Hörnern eines Teufels. Schönen Sonntag-Abend! |
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Nun ja, paulart, Atomkraft und Haustiere sind sehr verschiedene Themen. Darüber hinaus wage ich zu bezweifeln, dass es bei der Ethik-Kommission in Sachen Atomkraft wirklich um Ethik geht. Und einen symbolischen Charakter kann ich EHEC eigentlich auch nicht abringen, wenn ich ehrlich sein soll...
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@ Calvani
Verschieden. In der Tat! Wieviel Arten sind sozusagen schon "verschieden". Verschwunden, weil der Mensch "nachgeholfen" hat. Die Ethik-Kommission ist eine Placebo-Kommission. Was Merkel & Co. schon längst beschlossen haben, wird von dieser Kommission just for show nochmals "nachdiskutiert". EHEC aber scheint mir nun tatsächlich eine Metapher für unser Eingreifen in die Natur zu sein. Der Mensch macht sich die Finger schmutzig, wenn es um Macht, Geld und Ansehen geht. Immer und immer wieder! So "designt" er zum Beispiel gen-manipulierte Tomaten. Wer sagt uns denn überzeugend, dass nicht diese Manipulationen genau der Grund für den EHEC-Ausbruch sind? Oder sind wirklich "nur" die real schmutzigen Hände an dieser Pandemie schuld? Nochmals einen kurzen Blick auf "meine" Käfighühner. Diese beschriebenen Geschöpfe leben bis zu ihrem bitteren Ende ganz bestimmt nicht gesund und munter. Warum aber sollte dann das Fleisch "gesund und munter" sein? Das Leben als solches ist eines der schwersten... ;-) Schönen Dienstag! |
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Hier die Perpektive des Huhns aus obigem Song:
Feathers and your cage too small Chemicals that make us tall Too fast, too fast All my friends look the same All of us feel the same pain Always pain Artificial sunlight here Perfectly calibrated here And it feels wrong So every time I see a man I dream about his face in a frying pan Human eyeballs on toast But when they sear off my beak I realize just how weak We are, we are And if I had a bigger brain I'd surely find a way to take my own life I'd end it all right here Before my meat is how they want it But that might be the only part of my body That you haven't tried to change My altered life is the worst miracle My peanut can't imagine |
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Popkontext,
danke für die Links! Unsere Alten bringen wir in die Alten- und Pflegeheime. Dort können sie sabbern und bleiben unter sich. Unsere ganz Kleinen bringen wir in die Kitas, dort können sie dann Englisch lernen. Unsere Hühner pferchen wir in die Massenkäfige und ärgern uns über die zu kleinen Eier. Oh weia! Wenn wir die Krone der Schöpfung wären, dann sollten wir vielleicht selbst in einem Salzstock "endgelagert" werden? |
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Hallo paulart,
vielen Dank für Deine tierischen Zeilen, die wohl zum Picken und Scharren im hausgemachten Matsch unserer Gesellschaft animieren. Nur die wenigsten Menschen leisten sich Hühner direkt vom Bauernhof mit glücklichen Tieren und greifen auf „Produkte“ der Massentierhaltung zurück. Wenn der Broiler vom Spieß mundet oder die zuvor in Streifen geschnittene, marinierte Hähnchenbrust, die zwischen Bambussprossen und z.B. asiatischen Pilzen aufwartet – fragt sich kaum jemand noch: Woher stammt das Tier? Wie lebte es bis zum Ableben? Ein schwieriges Unterfangen, wenn ich an all die anderen Tiere denke, die nur zum Schlachten gezüchtet werden, damit wir nicht nur Beilage essen müssen, die ja auch verseucht sein kann. Die EHEC Pandemie hat uns gezeigt, dass auch Bioprodukte nicht unbedingt gesund sind. Biogasanlagen stellen nun eine neue ungeahnte Problematik dar, wenn ich z.B. an Salmonellen oder auch EHEC-Erreger denke. Kaum jemand von uns Verbrauchern hat sich darüber Gedanken gemacht. Hühner- und Kuhmist z.B. wird u.a. in diesen Anlagen vergoren und bei 35-40 Grad Celsius Wärme werden Keime nicht abgetötet, ganz im Gegenteil… Eine unsichtbare Gefahr für Menschen entsteht, denn bei 37 Grad Celsius fühlt sich der nun gefürchtete Erreger EHEC sehr wohl. Er vermehrt sich und stirbt nicht ab, so die Aussage von Experten. Anschließend kommt das Endprodukt der Biogasanlage, die so genannten Gärreste wieder als Düngemittel auf die Felder! Und wenn wir Verbraucher Pech haben, landen Salmonellen und EHEC-Erreger auf dem scheinbar leckeren Salatteller. Reine Panikmache der Experten oder verschwiegene „Gärrestewahrheit“, die an der Börse gehandelt wird? Mahlzeit! Liebe Grüße Corina |
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Hallo @ Corina Wagner
Dein Grußwort "Mahlzeit" bekommt hier tatsächlich den Klang des Galgenhumors! Sehr pointiert! |
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"Was auf den Tisch kommt, wird auf jeden Fall aufgegessen, komme, was wolle..."
Oweia, könnte neuerdings anschließend tatsächlich in die Hose gehen. Das Gasser-Syndrom lauert... Gruß Corina |
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Oh!
Kommt das von Gassenhauer? ;-) |
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Oh!
Kommt das von Gassenhauer? ;-) |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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