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Glosse
Da, wo das Land so flach und die Luft so klar scheint, in Schleswig-Holstein nämlich, hat doch tatsächlich ein 40-jähriger gestandener Mann ein Verhältnis mit einer blutjungen, erst 16 Jahre alten Frau gehabt. So weit, so uninteressant. Aber der Mann war nicht irgendein Mann; nein, er war der Spitzenkandidat für das Ministerpräsidentenamt in Schleswig-Holstein für die Wahl im nächsten Jahr.
Ja und. Ändert das denn etwas an dem Verhältnis? Eigentlich nicht, aber die besonders konservative CDU im nördlichsten Bundesland konnte sich wohl im Innersten nie mit dem Nachfolge-Kandidaten für "ihren Käpt'n Seebär" - Peter Harry Carstensen - anfreunden. Carstensen selbst schlug als seinen Nachfolger Christian von Boetticher vor, eben jenen Mann mit dem Lolita-Verhältnis. Und weil die CDU eine klare Positionierung von ihrem kandidaten erwartete, diese aber nie so "klar und kantig" von von Boetticher formuliert wurde, begann das Grummeln in der Partei lauter zu werden. Und so drang auch das Verhältnis von Macht und Jugend in die Öffentlichkeit. Und schon hatte die konservative Partei das erreicht, was sie erreichen wollte: Einen innerparteilichen Diskurs über Moral und Wählervertrauen.
Das interessierte mich. Und so habe ich bei Müntefering im Sauerland angerufen. Aber dort ging nur seine Enkelin ans Telefon. "Wie finden Sie das?" "Was?" "Na, dass der CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2012, Christian von Boetticher, mit einer 16-Jährigen zusammenlebte." Aufgelegt.
Gestern Abend ist Boetticher zurückgetreten. Seine tränenreiche Tempo-Erklärung vor der Presse wird in Erinnerung bleiben. Er selbst wird wohl schnell in den Hintergrund rücken. Und im Hintergrund sind vielleicht ein paar andere Gründe für diesen Rücktritt zu finden. Denn rechtlich war an diesem Verhältnis nichts zu beanstanden - Boetticher war zu jener Zeit nicht verheiratet - und die 16-Jährige ist für diese Liason nicht bezahlt worden.
"Es war Liebe." Aber nicht von Seiten der Partei.
Aber genau daran, nämlich an der mangelnden Unterstützung fehlte es wohl. Carstensen hat mehr in seinem vermeintlichen Nachfolger gesehen als die Partei. Sie hat seine Positionen nicht erkennen können oder nicht wahrnehmen wollen.
Sein im Mai 2011 publiziertes Online-Statement im CDU/Schleswig-Holstein-Forum: "Ich werde verantwortungsvoll und im Sinne unseres Landes handeln!" ist in der Tat kein Beweis für eine zukünftig neu ausgerichtete Politik mit anderen Schwerpunkten. Was aber macht eine Partei, wenn sie ein "hoffnungsvolles politisches Talent" nicht erkennt oder nicht als Nachfolgekandidat Carstensens akzeptiert? Sie sucht sich Gründe, die sich eher aus einer (vermeintlich) moralischen Betrachtung heraus ergeben. Schleswig-Holstein muss sauber bleiben. Und die CDU auch!
Als ich es ein paar Tage später nochmals telefonisch bei Müntes versuchte, war der alte SPD-Fahrensmann selbst am Apparat: "Wieso - so groß ist doch der Unterschied bei den beiden doch gar nicht gewesen!"
Recht hat er!
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Da hat doch tatsächlich ein 40-Jähriger ein Verhältnis mit einer 16-Jährigen gehabt.
Was wäre gewesen, wenn der potenzielle Nachfolger von Harry Carstensen eine 40-jährige Nachfolgerin gewesen wäre, liiert mit einem 16-Jährigen? |
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schrieb am
15.08.2011 um 20:00
mönsch Achtermann , nich soo pingelig. Und die Frage nach dem Vergleich hinkt. Frauen sind numal anders als Männer. Auch bei allen Gender Mainstreaming Versuchen
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@ Achtermann
Harold and Maude Dann hätte der 16-Jährige Oberstufenschüler mit trauriger Stimme vor vielen Mikrofonen und Kameras verkünden müssen, dass seine - damalige - Liebe gleichsam auch eine Demonstration gegen die immer noch vorherrschende Altersdiskriminierung gewesen sei. Aber die CDU sei eben noch nicht reif dafür. ;-) |
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Vielleicht wäre die Umkehrung des Altersverhältnisses einfach Die Reifeprüfung gewesen.
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;-)
Romeo und Julia an der Waterkant Die Reifeprüfung für die Nord-CDU wäre es gewesen, wenn sie von Boetticher rechtzeitig signalisiert hätte, dass ihr sein Privatleben egal sei. Dass sie aber von ihrem Spitzenkandidaten erwarte, dass er sich in genügendem Abstand zur bevorstehenden Landtagswahl positioniere. Beides hat die CDU in Schleswig-Holstein nicht getan. Und so konnte sie von Boetticher wohl mit scheinmoralischen Mitteln unter Druck setzen und hat ihn dadurch indirekt zum Rücktritt getrieben. de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Romeoandjuliet1597.jpg&filetimestamp=20060929172254 |
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Seehofer ist damals wegen seine Geliebten abserviert worden.
Da gab es später ein Interview in der SZ, ich weiß nicht mehr mit wen, der sagte, das war schon jahrelang bekannt. Dann wollten sie ihn abservieren, und dann kam es an die presse. |
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Guten Appetit!
Peter Harry C. soll ja ein ganz besonders gutes Verhältnis zu Fischstäbchen haben. |
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Glosse oder Posse?
Hm, ja... Wer in der Politik nach oben kommen will, muss jeden Schritt auf der Karriereleiter bemessen, um einen Absturz zu vermeiden. Von Boetticher hat als promovierter Jurist tatsächlich eine beneidenswerte Sprossenanzahl geschafft, nichts kam ihm in die Quere, bis zu dem Moment, als er laut Medienberichte zufolge Anfang 2010 eine Sechzehnjährige dank Facebook kennen lernte. Da saß ein junges Mädchen plötzlich... völlig unerwartet zum Verlieben süß... auf der Sprosse... mitten im Weg. Der ehrgeizige Politiker verlor ab jenem Zeitpunkt für mehrere Monate die Kontrolle und schwankte auf der Sprosse hin und her. Nun erklärte er in den Medien: es sei damals „schlichtweg Liebe“ gewesen. Jeder kann es wohl nachvollziehen, wenn man in einem Menschen verliebt ist, da wird das Alter zur Nebensache, solange man nichts Verbotenes macht. Wer hat nun an der nächsten Sprosse gesägt? Der Weg nach ganz oben, ist wohl nun aussichtslos, um im Glanzlicht der überregionalen Politik zu stehen. Hat er es selbst getan, weil er die moralische Komponente falsch eingeschätzt hat oder war es eine feine Intrige, die ihm nun zum Stolpern auf der Leiter bewegte... ;-) Gruß Corina |
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Von Boetticher - damals ungebunden - hätte ja sagen können, dass er Anfang 2010 ein Verhältnis mit einer 16-Jährigen hatte. "Und das war auch gut!" So - dann hätte ihn niemand mit einem Hinweis darauf "überraschen" können. Das aber blieb aus. Und jetzt - neun Monate vor der Landtagswahl in Schleswig-Holstein ist diese Liason doch ein "Thema" innerhalb der CDU.
Zufall? |
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Zufall?
Mein Bauchgefühl sagt: Nein! |
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Lieber pau l' art,
Ihre Frage, "Warum also ist Christian von Boetticher zurückgetreten?" wird letztlich, wie auch alle wichtigen parteipolitischen Fragen nie wirklich beantwortet werden können. Da halten alle Hinterzimmertüren zu gut dicht. Nur wurde einmal wieder mehr die Scheinheiligkeit der hohen C Parteien offensichtlich. Weniger offensichtlich die Scheinheiligkeit des Herrn Boetticher, dessen Tränen nicht der verflossenen Liebe galten, sondern dem Karriereknick. Der Hinweis auf die Gender-Ungleichheit weis schön auf die Scheinheiligkeit der gesamten Gesellschaft hin. Gern habe ich mich auch an Harald and Maude erinnern lassen. Allerbeste aus MUC |
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Ja, es gibt zumindest in der Literatur einige weitere Beispiele:
Fontanes Effi Briest. Die Ehe mit dem etwa 20 Jahre älteren Baron von Innstetten existiert nur auf dem Papier. Aber auch ihre Beziehung zu einem jungen offizier steht unter einem unglücklichen Stern. Am Ende bleibt Effi Briest allein und einsam zurück - vom Ehemann und den Eltern verstoßen. Nabokovs Lolita. Der alternde Humbert Humbert sieht in der blutjungen Dolores die "Versuchung seines Lebens". Duras' "Der Liebhaber". Ein 32-jähriger Chinese beginnt ein Verhältnis mit einer 15-Jährigen. Petersens Tatort "Reifezeugnis". Lehrer verliebt sich in eine 16-jährige Schülerin (gespielt von Nastassja Kinski). Allens "Manhattan". Der 42-jährige Isaac läuft nach seiner Scheidung ziellos durch New York. Und beginnt mit der 17-jährigen Tracy eine Affäre. Ashbys "Harold and Maude". Hier ist alles ganz anders konstruiert. Und bleibt genau deswegen auch so gut in Erinnerung. Die Zuneigung eines 18-Jährigen - ist es Liebe? - zu einer 80-Jährigen: Das ist ungewöhnlich und im Film durch die beiden Hauptdarsteller Ruth Gordon und Bud Cort unvergleichlich gespielt. |
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Wenn es sich nicht um Kinder handelt kann ich nur immer sagen:
Ich bin nicht von der Alterspolizei. |
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Richtig so!
Wir haben eine Schildkröte. Je älter wir alle werden, desto jünger ist die gepanzerte Landschildkröte im Verhältnis zu uns Menschenkindern... ;-) |
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Da gibt es außer dem die Frage, wie bemißt sich Alter.
Wie wäre es mit der Dicke unserer Panzerung? Oder dem Vermögen sie aufzubrechen? Oder zumindest es einer Schildkröten gleich tun zu können und den Kopf aus dem Panzer rauszustrecken? '-) |
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Da, wo das Land so flach und die Luft so klar scheint, in Schleswig-Holstein nämlich, hat doch tatsächlich ein 40-jähriger gestandener Mann ein Verhältnis mit einer blutjungen, erst 16 Jahre alten Frau gehabt.
Ich frage mich, warum der eigentlich interessante Punkt dieser leidigen Affäre fast immer unerwähnt bleibt. Der Punkt ist: Bötticher hat diese Beziehung beendet, weil er in der CDU aufgestiegen ist zum Spitzenmann. Er hat, so beteuert er jetzt, diese Frau wirklich geliebt, aber er hat sie geopfert, weil sie ihm bei der Karriere hinderlich gewesen wäre. Der Punkt ist nicht, daß Bötticher ein Verhältnis mit ihr hatte, sondern daß er dieses Verhältnis aus diesem Grunde beendete. Daß ihm das "Damenopfer" nichts genutzt hat ist nur recht und billig und eine schöne Pointe der Realität. Ciao Wolfram |
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Wolfram, 00:53, exakt so ist es.
Sachichdoch. Allerbeste |
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Sehe ich ähnlich.
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@ Wolfram Heinrich
Schleswig-Holstein an der Oder? Hat von Boetticher diese Beziehung beendet? Oder hat die 16-Jährige die Beziehung beendet? Oder hat von Boetticher gar unter dem Druck der hiesigen CDU diese Liaison beenden müssen? Oder hat der vorgesehene Nachfolger für Peter Harry Carstensen seine junge Liebe geopfert, um seine beginnende Karriere nicht zu gefährden? Wir wissen es m.E. nicht wirklich - oder? |
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@paulart
Hat von Boetticher diese Beziehung beendet? Oder hat die 16-Jährige die Beziehung beendet? Oder hat von Boetticher gar unter dem Druck der hiesigen CDU diese Liaison beenden müssen? Oder hat der vorgesehene Nachfolger für Peter Harry Carstensen seine junge Liebe geopfert, um seine beginnende Karriere nicht zu gefährden? Wir wissen es m.E. nicht wirklich - oder? Gottchen, ich muß mich auch auf die Medien verlassen, ich habe keinen Privatdetektiv auf Boetticher angesetzt. In mehreren Meldungen, sowohl online als auch im Radio hatte geheißen, Boetticher habe die Geschichte beendet, als er Nachfolger von Carstensen werden sollte. Ich glaube, mich zu erinnern, daß es im Deutschlandfunk hieß, diese Angabe habe von Boetticher selber gemacht. In Spiegel-Online vom 15. 8. stand: "Nach Berichten schleswig-holsteinischer Regionalmedien und der "Bild am Sonntag" hatten sich Boetticher und das damals 16-jährige Mädchen auf Facebook kennengelernt. Der Politiker habe mit der Jugendlichen aus Nordrhein-Westfalen zunächst Mails ausgetauscht, ab März 2010 sei es dann zu mehreren Treffen gekommen. Es habe sich um eine ernsthafte Liebesbeziehung gehandelt. Als aber die Spitzenkandidatur für die Landtagswahl auf ihn zukam, habe sich von Boetticher im Mai 2010 getrennt." www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,780205,00.html Ciao Wolfram |
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Das Kind mit dem Bade ausschütten.
"Da, wo das Land so flach und die Luft so klar scheint, in Schleswig-Holstein , ... " Die CDU will unbedingt in ihrem Erscheinungsbild genau so bleiben, klar durchscheinend und flach, also eben mäßig. Auch in der Vergangenheit mußte so mancher für dieses Ziel baden gehen. |
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Waterkantgate
Ist das, Schnolfi, ein Hinweis Richtung Schweiz? Nach Lausanne? Ins Hotel Beau Rivage? |
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@paulart
Ist das, Schnolfi, ein Hinweis Richtung Schweiz? Nach Lausanne? Ins Hotel Beau Rivage? Na ja, nun, was sonst. Ciao Wolfram |
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@paulart
Hä? Ist Schnolfi und Wolfgang Heinrich etwa eine Person? Das würde mich doch sehr wundern. Und überhaupts sagt man erstens nicht "Hä?" sondern "Nanu?" oder "Wie bitte?" und zweitens heiß ich Wolfram, -ram, -ram, -ram. Ciao Wolfram |
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"Nanu?
Wer legt das denn fest, Herr Wolfram Heinrich?" Und - drittens - hatte ich Schnolfi gefragt... |
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@paulart
"Nanu? Wer legt das denn fest, Herr Wolfram Heinrich?" Ich, natürlich. Und - drittens - hatte ich Schnolfi gefragt... Das ist das Kreuz mit diesen öffentlichen Foren. Du frägst Erwin und Hugo antwortet. Ciao Wolfram |
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;-)
Stimmt! Erwin habe ich übrigens aufSchalke kennengelernt. Und Hugo habe ich immer dabei. Im K U L T U R b e u t e l . . . In diesem Sinne eine schöne Woche! |
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@paulart
In diesem Sinne eine schöne Woche! Dir auch, und nix für ungut für mein freches Schandmaul. Ciao Wolfram P. S.: Ach, übrigens - Erwin ist aber hoffentlich nicht der da www.youtube.com/watch?v=sdQEYSGFscE |
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"Das interessierte mich. Und so habe ich bei Müntefering im Sauerland angerufen. Aber dort ging nur seine Enkelin ans Telefon. "Wie finden Sie das?" "Was?" "Na, dass der CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2012, Christian von Boetticher, mit einer 16-Jährigen zusammenlebte." Aufgelegt."
Großes Kopfkino! Sehr gelacht! |
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Und, liebe Calvani, lachen ist gesund.
In diesem Sinne machen sich einige Pappnasen aus der Politik verdient, weil man über sie und ihre politischen Handreichungen lächeln oder gar lauthals lachen kann. Manch einer macht sich auch lächerlich, wenn er fordert, ein Dachdecker könne beispielsweise mit 67 Jahren noch in seinem Beruf arbeiten. Noch während er dies sagt, bricht dieser Politiker dann hinter dem Pult zusammen. Schwächeanfall... |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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