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„Grabt den Strauß aus, der Dobrindt kann das nicht!“ War mein erster Gedanke-
„Warum kümmert mich das, die machen eh was sie wollen!“ War mein zweiter.
„Der Baron lügt!“ pflegte schon Herbert „Zuchtmeister“ Wehner zu Karl Theodors Großvater Karl Theodor und wurde in klassischer Manier zur Ordnung gerufen. Nach wiederholten „Der Barln lügt!“ rufen wurde dem SPD Urgestein ebenfalls in klassischer Manier das Rederecht entzogen. Ein Fraktionskollege rief hinterher: „Er lügt trotzdem!“
Der Glanz eines Sonnenkönigs ist im gar abkömmlich geworden und dennoch scheint sein Schein heller als jeder anderer Politstern – zumindest innerhalb der inneren Nacht der deutschen Politlandschaft.
Ein medialer, wohl eher ein von der Presse aufgezogener, Krieg tobte während Fernsehen, Internet, Rundfunk sich weitestgehend einig waren: Der Mann muss weg. Es erwuchs ein kleinbürgerlicher Krieg zwischen unerwarteten Zweckallianzen (die nicht mal wussten dass sie eine derartige Koalition darstellten). Man muss nicht bis zum 2. Weltkrieg zurück um unerwartete Zweckbündnisse zu erleben. Es reicht schon die Postschrödersche zusammengekleisterte Herrschaft der Moderation und zwar mit rot wie als auch mit gelb um Zeuge zu werden was einen Churchillschen Konsens ausmacht.
Das Intellektuellen Schlachtschiff - dessen einziger Konkurrent in Sachen Anspruch nur noch vom Magazin das den Namen eines römischen Juristen trägt- und der Schreck von Wir sind Helden Sängerin, Fräulein Holofernes spielen im selben Team. Das war neu.
Das Bild des Baronen ist alt, aber das ihm die Die Zeit hinterher läuft neu…
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Interessante erste Eruption. Ich bin gespannt auf mehr.
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Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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