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Gut gebrüllt, Löwe. Nun lass mal mehr hören!
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Wie willst Du denn "beschreiben, was so manche Religion tatsächlich für Wahrheit hält", wenn du Dich - wie doch selbst zugibst, mit Religion noch nie ernsthaft beschäftigt hast?
Etwas vermessen, dein Ansatz |
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Nur weil für mich persönlich das Glauben an Übernatürliches noch nie eine Option war, heisst das noch lange nicht, dass ich nicht im Konfirmandenunterricht zugehört, nicht selbst in der Bibel gelesen oder mich sonst mit dem Thema nicht näher beschäftigt hätte.
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Etwas gesunder Menschenverstand dürfte doch ausreichend sein, um Denkanstöße zu geben und eine Diskussion anzuregen. Besonders wenn es Organisationen betrifft, die bewiesene Tatsachen verleugnen, aber an Sachen glauben (und andere dahingehend indoktrinieren wollen) die jeglicher logischen Grundlage entbehren.
Vermessen oder nicht, ich bin jedenfalls gespannt und freue mich auf die Beiträge. |
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Da fällt mir die Frage eines alten Dozenten ein:
"Sie sind Atheist? Dann ist Ihnen sicher geläufig, dass auch Sie Gott dringend benötigen." Hat eine Weile gedauert, bis mir die Bedeutung seiner Worte vollumfänglich aufgegangen ist. So cirka 30 Jahre.... |
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Statt "Atheist" kann man sich nun genausogut beispielsweise "Naturalist" nennen, die selbe Grundeinstellung meinen und sich auch bei der Bezeichnung von Gott gelöst haben, falls das gemeint war...
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@elzoido
...ja, und beißt sich da nicht die Katze in den Schwanz? Kann ich mich erfolgreich von etwas lösen ohne es zuvor als vorhanden anerkannt zu haben? |
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Warum sollte jemand die Schönheit der Natur und ihrer Gesetze in ihrer epischen Breite und vor allem ohne irgendeine erschaffende Intelligenz im Hintergrund (landläufig auch "Gott" genannt) erst dann richtig wertschätzen können, wenn man zuerst einen Schöpfer anerkannt und dann beiseitegeschafft hat?
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Etwas wert zu schätzen das vorhanden ist ist die eine Sache, Der "Naturalist" wendet sich bejahend der vorhandenen Natur und den ihr eigenen Gesetzen zu. Der "Atheist" gibt sich als ein Gott Verneinender zu erkennen. Kann er etwas verneinen das es nicht gibt? Das war meine Frage.
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ich bin gespannt. katholisch getauft, wegen mangelnder alternativen sogar katholische religion als abiturfach belegt. kritik am papst wurde am rand der klausuren immer als "falsch" markiert. kann es mit der katholischen kirche intelligente debatten über die notwendigkeit eines wandels geben? natürlich gibt es viele gläubige, auch katholiken, die modern und offen denken. mit den alten, sturen männern in der führung wird es aber wohl auf lange sicht zu keiner aktiven, öffentlichen debatte kommen. aber auch die debatte ob religion oder nicht, wie handhaben wir es in kindergärten, schulen, krankenhäusern, vermisst man immer noch in einer breiten, relevanten diksussion.
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Ausgabe 06/12
09.02.2012
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