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Wochenauslese vom 1. Oktober 2011:
Bei Artnet verleiht diese Woche Ludwig Seyfarth seinem Überdruss am referenziellen Recycling Ausdruck, wie es vor allem der Brite Jonathan Monk betreibe: „Außerhalb des Kunstbetriebs dürfte kaum jemand seine Anspielungen verstehen. Solche Referenzspiele erinnern an die ikonografischen Spitzfindigkeiten, an denen sich die gelehrten Liebhaberkreise der Renaissance erfreuten.“ Die Kaderschmiede der schalen Postkonzeptualisten hat er auch ausgemacht: die Städlschule Frankfurt. Nach seinem Besuch in der Neuen Nationalgalerie schwelgt Niklas Maak in der FAZ: „Kaum ein anderer Künstler der Gegenwart verändert die Bildtradition des menschlichen Porträts zurzeit so grundlegend wie Taryn Simon“. Ihr Auftritt in Berlin sei nicht nur deshalb eine „der wichtigsten Ausstellungen des Jahres“ Zur Verleihung des Preises der Nationalgalerie sei noch ein älterer Artikel von Ingo Arend empfohlen. Der maunzte bereits vor zwei Wochen in der Taz, der Handyfilm des Gewinners Cyprien Gaillard langweile mit einem Déjà-vu-Effekt.
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Lieber Erik Stein,
großen Dank für all dem Lese- & Denkstoff, der sich hinter Ihrem Link verbirgt. Habe zu tun ... Allerbeste Ullrich Läntzsch |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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