Eselsmöhre

Blog von Eselsmöhre

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20.12.2009 | 20:58 Eselsmöhre
Guten Abend, FOW, danke für Ihren Artikel, der mir als bekennendem Gutmenschen aus der Seele sprach. Bei der Lektüre habe ich mich jedoch gefragt, ob die aufscheinende Sicht auf die Dinge nicht ein wenig an der Häßlichkeit der Politik vorbeigeht. Ein Beispiel sei herausgegriffen: "Wenn die Verhandlungsführer sich wirklich über den Ernst der Lage klar wären, dann hätten sie nach Kopenhagen mit der Einstellung kommen müssen, dass sie jeweils selber alles tun würden, um die anderen davon zu überzeugen, zu einer wirksamen und hinreichenden Einigung zu kommen, anstatt zu warten, das jemand anderes die entscheidende Initiative ergreift." So sehr ich diesen Satz unterstützen würde, wenn es um (gutmeinende) Individuen gehen würde, so habe ich mich gefragt, ob Sie sich vorstellen könnten, daß die Funktionsträger sehr wohl sich über den Ernst der Lage im klaren sein könnten, aufgrund der von ihnen zu bedienenden Interessen aber eben nicht ihrer Vernunft folgen. Was meinen Sie? Nicht, daß das etwas am tieftraurigen Ergebnis änderte. Mit freundlichen Grüßen Eselsmöhre
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Nach Kopenhagen muss es anders weitergehen!

20.12.2009 | 12:58 FOW
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20.12.2009 | 19:36 gweberbv
Die Verhandlungen von Kopenhagen scheiterten nicht am Unwillen oder der Unfähigkeit der politischen Entscheidungsträgern sondern an mir! Ich fahre täglich 40 km (one-way) zur Arbeit. Dank hervorragen...
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20.12.2009 | 20:46 Eselsmöhre
Guten Abend, GWeberBV, das Scheitern des Kopenhagen-Gipfels für sich zu reklamieren, scheint mir mit Verlaub doch nun ein wenig größenwahnsinnig. Ich widerspreche Ihnen entschieden - ich sehe keinen Grund, Entscheidungsträger vom Verdacht der Unfähigkeit loszusprechen. In meinen Augen handelt jemand unverantwortlich, ist also als Repräsentant eines Landes unfähig, der Interessen wie die von Ihnen geschilderten zur Maxime seines Handelns macht. Das würde bedeuten, sie/er würde lediglich kurzfristig, etwa in Wahlperioden, denken. Es würde bedeuten, daß die Interessen einer Minderheit die Interessen der Mehrheit überwögen. Es würde auch bedeuten, den Status quo in dem Wissen zu erkaufen, daß die Kosten, die die Volkswirtschaften aufzubringen haben, um das Leben in Gang zu halten, überproportional steigen je später Maßnahmen zur Begrenzung schädlichen Verhaltens getroffen werden. Nicht, daß das nicht eine zynische Beschreibung der Ist-Situation wäre, aber das schließt die Wertung "Unfähigkeit" nicht aus, nicht wahr? Ihre privaten Werthaltungen, die Sie geschildert haben, sollen nicht kommentiert werden - das hieße, ihnen zu viel Bedeutung zuzumessen. Mit freundlichen Grüßen Eselsmöhre
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06.12.2009 | 18:02 Eselsmöhre
Guten Tag, Twister, Ihrer Nutzmenschen-Satire hätte ich mehr Resonanz gewünscht - mir hat sie gefallen und ich habe mich recht gegraust. Zusätzlich wünsche ich mir, daß alle Szenarien, die Sie entworfen haben, für immer totalitäre Phantasiegebilde bleiben mögen. Mit freundlichen Grüßen Eselsmöhre
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Die Klimazocker

Positionen | 26.11.2009 | 12:00 Udo Ernst Simonis
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03.12.2009 | 10:29 Zacryptocerus
Empfehlung: Ein Artikel, der gerade in der Jungle World erschien. jungle-world.com/artikel/2009/49/39907.html Insbesondere folgenden Satz halte ich für sehr wichtig: "Jeder, vom Talkshowpolitclown ü...
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04.12.2009 | 22:19 Eselsmöhre
Guten Abend, Zacryptocerus, danke für Ihren Hinweis auf den Jungle-World-Artikel. Ist es Ihrer Meinung nach erforderlich, den Kapitalismus abzuschaffen, um klimapolitische Fortschritte zu machen, oder habe ich Ihnen da jetzt etwas in den Mund gelegt? Wie beurteilen Sie in diesem Zusammenhang denn die Einlassungen der Entwicklungsländer, die ihr Recht auf Entwicklung durch restriktive Klimabeschlüsse gefährdet sehen? Dazu ein Artikel aus Le Monde diplomatique: www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/die-reichen-zuerst/ Obwohl saftiger Kapitalismuskritik herzlich zugetan, frage ich mich mehr und mehr, ob hier die Grenze nicht eher zwischen Wachstumsbefürwortern und Wachstumsskeptikern verläuft. Freundliche Grüße Eselsmöhre
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Weg in die Katastrophe

Politik | 03.12.2009 | 18:00 Suzanne Goldenberg, The Guardian
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04.12.2009 | 21:52 Eselsmöhre
Hier ein Link zu einem Artikel J. Hansens, der am 27.11. im Guardian erschien. www.guardian.co.uk/commentisfree/2009/nov/29/copenhagen-summit-climate-change Dort ist die Idee der CO2-Steuer ein we...
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04.12.2009 | 21:54 Eselsmöhre
Ich korrigiere mich: Erscheinungsdatum war der 29.November. Eselsmöhre
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Eselsmöhre
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20:47
fahrwax hat gerade einen Kommentar geschrieben.
20:44
tlacuache hat gerade einen Kommentar geschrieben.
20:41
chrislow hat gerade einen Kommentar geschrieben.
20:39
fahrwax hat gerade einen Kommentar geschrieben.
20:36
tlacuache hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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