EtienneRheindahlen

Problem-Baer hebt Augenbraue

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Protest

04.04.2009 | 18:08 Julian Heißler
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04.04.2009 | 22:15 EtienneRheindahlen
Danke für den Bericht. Hattest Du den Eindruck, dass manche Gewalt-Exzesse des schwarzen Blocks durch "agents provocateurs" (entweder seitens deutscher VerfSch-Ämter oder der frz. "Sûreté Nationale" / SN bzw. des "Renseignements Généraux" / RG) initiiert bzw. provoziert sein könnten ? Ich erinnere mich an enttarnte Zivilbeamte in "Schwarzer Block"-Outfits während des Heiligendammer G8-Gipfels sowie an die sehr merkwürdigen Krawalle am Rostocker Hafen, bei denen eine kleine Gruppe Maskierter einen Polizei-Bulli mit Steinen und Baseballschlägern angegriffen hatte. Und an das "Mysterium" des in Brand gesetzten Pkw mit auf Nachfrage bei den "Sicherheitsbehörden" ungeklärter Halterschaft (Fahrzeug als bewusst von Behördenseite dort abgestelltes Ziel ?).
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Helden in Hosenträgern

01.04.2009 | 23:06 Tessa
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04.04.2009 | 16:53 EtienneRheindahlen
3. Teil So aber musste ich als nicht in Berlin teilnehmender, jedoch nicht minder interessierter Beobachter nach vielleicht fünf Minuten den Stream schliessen...denn mein Ärger überwog mein nicht gerade geringes Interesse. Der Relevanz- und Innovationsanspruch jener auf den Berliner Boards sich artikulierenden "Alpha"- oder Irgendwie-auch-wichtig-Blogger scheint sich doch auf das Selbst-Marketing zu Gunsten der eigenen Blogs zu beschränken. Isolierte Nabelschauen aber sind wohl eher ungeeignet, um die Nutzung des Internet als demokratisches, kritisches, eventuell insubordinäres und subversives Forum der freien Meinungsäusserung zu fördern. Das Ziel einer solchen (Netz-) Gesellschaft, die ihre Meinungs- und Willensbildung auch auf die besseren Alternativen zur Mainstream-Propaganda gründet, wäre der re:publica als "common sense" zu wünschen gewesen. So aber bleiben bei mir Assoziationen wie "re:publica 09 = re:gret 09" und "Alpha-Blogger = Beta-Blocker". Ob mit oder ohne Hosenträger oder Retro-Iro mit Hahnenkamm-Effekt... P.S.: Aber das Foto von dem coolen "Grand Theft Auto"-Blogger mit zu Guttenberg-Frisur ist echt Kult !
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Helden in Hosenträgern

01.04.2009 | 23:06 Tessa
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04.04.2009 | 16:52 EtienneRheindahlen
2. Teil: Berlin ist die deutsche Stadt mit der wohl höchsten Dichte an Kamerafrauen und -männern, an technischen Mediendienstleistern, an Event-Managern. Fast jedes grössere Polit-, Marketing- oder Public Event wird doch heute von zwei oder drei Kameras gefilmt und auf Videowänden projiziert beziehungsweise als Live-Stream ins Netz gestellt. Das technische Equipment und das Know-How werden gerade in Berlin en masse angeboten - warum also haben es die Initiatoren nicht genutzt, um die Inhalte der re:publica 09 nicht tatsächlich als res publica zu kommunizieren ? Ich würde Argumente aus der Tag-Wolke "Kosten-low Budget-NonCommercial" nicht gelten lassen, denn vermutlich hätten sich in Berlin Event-Video-/Streamprofis finden lassen, die zum Selbstkostenpreis (oder noch günstiger) ihr Können gerne beigetragen hätten. Wieso schaffen es also Unternehmen und Institutionen aus Wirtschaft und Politik, Lobby-Gruppen und kommerzielle Veranstalter, jede Pressekonferenz zum Beispiel zum "Tag des schwarzbunt gescheckten Milchviehs" in guter Auflösung, mit konventioneller wie professioneller Bildregie und mit glasklarem Ton per Videostream ins Netz zu stellen ? Ein Forum, von dem eventuell Initiativen und Impulse für die Gesellschaft und zumindest für die Blogger-"Szene" hätten ausgehen können, aber blamiert sich mit diesem Steinzeit-Stream ?
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Helden in Hosenträgern

01.04.2009 | 23:06 Tessa
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04.04.2009 | 16:51 EtienneRheindahlen
Ich zitiere Beckmann (ja, genau den Beckmann): "Große Freude..." (Ende Zitat Beckmann). Grosse Freude darüber, dass ich Gedanken, die von Tessa in Haupt- und Nebensätze gegossen wurde, lesen und nachvollziehen durfte. Meine Freude darüber ist - im Gegensatz zu Beckmann's ritueller Floskel - echt und unbedingt. Ich zitiere mich selbst (Stichwort: selbstreferentiell jetzt...): "Großes Entsetzen". Großes Entsetzen, als ich den "offiziellen" Videostream von re:09 öffne...und sehe, wie unglaublich dilettantisch sich die Blogger-Avantgarde (?) dem interessierten Publikum präsentiert bzw. präsentieren lässt. Briefmarkenkleines Playerformat. Rauschendes Atmosphären-Gequirle auf der Tonspur, aus dem nur mit Mühe die Redebeiträge des Panels zu identifizieren sind. Kamera"führung" wie bei einem investigativem OK-Beitrag mit "versteckter Kamera".
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Kurze Texte, große Gefühle

Alltag | 04.04.2009 | 12:48 Christine Käppeler
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04.04.2009 | 15:31 EtienneRheindahlen
Wieso nur festigt sich in mir die Erkenntnis, dass Twitter d a s Communication Tool der Trolls aller Couleurs ist ? Wieso nur wird Twitter nicht als das schnelle Mittel genutzt, mit dem zu massenhaftem zivilen Ungehorsam und Protest gegen G20, Ausplünderung der Volks(!)wirtschaften und Überwachungsstaatlichkeit aufgerufen wird ? Wieso muss Twitter so irrelevant und ein reines "Spass(?)-Tool" bleiben ? Wer hat an 30.000fachem "Ich bin hier und mir geht's gut/schlecht/irgendwie" wirklich Interesse ? Fragen über Fragen, auf die ich im TwitterSpace wohl kaum Antworten finden kann. Es ist Frühling und auf dem Balkon umflötet mich dutzendfaches Gezwitscher. Es klingt...irgendwie - nach relevanter Kommunikation. Tschirp!
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01.04.2009 | 17:36 EtienneRheindahlen
Kompliment. Informativer Bericht. Danke für die Links. Und: das Warten auf "Report from London" hat sich gelohnt... siehe auch: www.freitag.de/community/blogs/etiennerheindahlen/edited-schweigende-berichterblogger-
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24.03.2009 | 23:22 EtienneRheindahlen
@Magda Also Magda, Deine Ausführungen mag ich zu gerne kommentieren. Und sie bekräftigend unterstützen. Die meisten "Freitag"-Leser bzw. -Kommunarden (lacht) dürften erwachsen sein - egal, ob als 16- oder 60jährige. Kindergarten-Didaktik à la "Pfadfinder"-Leistungsabzeichen (war selbst mal DPSG'ler...) haben wir aber schon erfolgreich hinter uns gelassen, oder ? Es fehlt an Glut und ebenso an Mut. "Hier" - im "Freitag". Und in unserem Hier & Jetzt, in der Gesellschaft, in der diese Gesellschaft beeinflussenden "Politik" und vielleicht (inzwischen) auch in jedem von uns. Lasst sie zu, die Lust am Diskutieren, Disputieren und auch an heissblütig und kühldenkend betrieben Suche nach "einer gemeinsamen, neuen Wahrheit". War es nicht Rousseau, der den Zweck jeder Diskussion als ebensolche Suche definierte. Ich meine mich zu erinnern... Lasst uns mit Argumenten, Ideen und Überzeugungen ebenso streiten wie kuscheln. Vielleicht werden "wir" und mit uns "der Freitag" relevant. Das wäre allemal wichtiger als die fraglos ökonomisch notwendige Werberelevanz zur Refinanzierung dieses mutmaßlich gutgemeinten Projekts. Nur wer eine Stimme hat und diese mit anderen ähnlich gesonnenen Stimmen verbündet, kann sich Relevanz erstreiten. Und damit bewegen. Und die Glut des Geistes und der Ideen hätte in unserer Mitte (vielleicht) wieder eine Chance.
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24.03.2009 | 23:00 EtienneRheindahlen
*heiser lacht* Tja, auch dieses "completely unintended" Doppel-Posting spricht für sich. Wiederholungen nutze ich nur als rhetorisches Mittel der Bekräftigung und wenn, dann nur in Form von absichtlich (!) wiederholten, bekräftigenden Kern-Aussagen. Nun ja, ist auch gut für den "traffic on Friday" - so sei diese Mehrfach-Klickerei gerne zur Optimierung der werberelevanten Daten des geschätzten (keine Ironie) Meinungsmediums gespendet... Nix für unguat.
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24.03.2009 | 22:48 EtienneRheindahlen
Um ca. 20:00 Uhr einen Kommentar hier geschrieben ("Warum ich mich hier zurückgezogen habe"). Brav geklickt und abgeschickt. Abgeschickt - ins digitale Nirwana. Wie bei offenbar etlichen anderen Community-Mitgliedern: einfach weg. Sorry, aber das nervt. Nochmal sorry, aber das geht doch wirklich besser. Und ein letztes sorry (in diesem Kontext): solche "bugs" sollten definitiv n i c h t zu den "Beta-Bugs" gehören...denn eine fehlerfrei funktionierende Community-Software ist unverzichtbare Basis. Nach einem langen Arbeits-/Kampftag als "free lancer" ist "sowas" einfach nervig, frustrierend und überflüssig wie ein Kanzlerinnen-Auftritt bei Will. Kurz: Zeit-Raub. Mal aus dem Nähkästchen. Ich habe soeben eine Rechnung für ein Video-Projekt geschrieben, an dem ich zweieinhalb Wochen geplant, gedreht, geschnitten und produziert habe. Gegenstand: im Auftrag des Vorstandsvorsitzenden eines DAX-Technologiekonzerns eine DVD erstellen, mit der dieser dem Rektor der "University of Oxford" (mein Auftraggeber ist "Ox"-Absolvent und eng in den dortigen Fellowships vernetzt) einen Ausblick auf die Innovationsprojekte seines Konzerns und dessen Relevanz für den "Forschernachwuchs von morgen" illustriert. Sprich: höchste Präzision und PR-freie Vermittlung von technologischen Fakten, naturwissenschaftlichen Durchbrüchen, Perspektiven und Visionen waren die Guideline. Absolut fehlerfreies Arbeiten mandatorisch. Für dieses Projekt, dessen Ergebnis mein Auftraggeber euphorisch und stolz seiner Familie wie Investoren und Gesellschaftern (vom ehrenwerten Oxford-Rektor mal ganz abgesehen) persönlich präsentierte, habe ich der zwischengeschalteten Agentur eine Rechnung in Höhe von 1.000 Euro schreiben "dürfen". Von der ich Steuern, Sozial- und KV-Abgaben sowie meine Fahrtspesen für täglich 85 Kilometer mit einem 16 Jahre alten "Lancia Dedra" (untere Mittelklasse) zu begleichen habe. Liebe KollegInnen des "Freitag" - wer von Euch ist für das (administrativ-operative) "Funktionieren" dieser Community verantwortlich (!) und verdient im Monat 1.750 € brutto ? Verdient da jemand mehr ? Ja ? Falls dem so ist (was ich hoffe und Euch bzw. dem-/denjenigen wünsche), dann - bitte - sollte diese Community und ihre technische wie strukturelle Architektur doch mindestens genauso präzise, fehlerfrei und "kundenfreundlich funktionieren" wie meine Oxford-DVD für den "Chef" von weltweit rund 16.000 Managern, Forschern, Facharbeitern und Verwaltungsspezialisten. Wäre - nein, ist (ich hasse Konjunktive) das zuviel verlangt...? Salut et bonne nuit, Etienne. P.S.: Sicherheitshalber habe ich diesen Kommentartext kopiert, in eine "OpenOffice"-Datei abgelegt und gespeichert. Ich schreibe gerne - aber höchst ungerne für's "digitale Nirwana"...
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24.03.2009 | 22:47 EtienneRheindahlen
Um ca. 20:00 Uhr einen Kommentar hier geschrieben ("Warum ich mich hier zurückgezogen habe"). Brav geklickt und abgeschickt. Abgeschickt - ins digitale Nirwana. Wie bei offenbar etlichen anderen Community-Mitgliedern: einfach weg. Sorry, aber das nervt. Nochmal sorry, aber das geht doch wirklich besser. Und ein letztes sorry (in diesem Kontext): solche "bugs" sollten definitiv n i c h t zu den "Beta-Bugs" gehören...denn eine fehlerfrei funktionierende Community-Software ist unverzichtbare Basis. Nach einem langen Arbeits-/Kampftag als "free lancer" ist "sowas" einfach nervig, frustrierend und überflüssig wie ein Kanzlerinnen-Auftritt bei Will. Kurz: Zeit-Raub. Mal aus dem Nähkästchen. Ich habe soeben eine Rechnung für ein Video-Projekt geschrieben, an dem ich zweieinhalb Wochen geplant, gedreht, geschnitten und produziert habe. Gegenstand: im Auftrag des Vorstandsvorsitzenden eines DAX-Technologiekonzerns eine DVD erstellen, mit der dieser dem Rektor der "University of Oxford" (mein Auftraggeber ist "Ox"-Absolvent und eng in den dortigen Fellowships vernetzt) einen Ausblick auf die Innovationsprojekte seines Konzerns und dessen Relevanz für den "Forschernachwuchs von morgen" illustriert. Sprich: höchste Präzision und PR-freie Vermittlung von technologischen Fakten, naturwissenschaftlichen Durchbrüchen, Perspektiven und Visionen waren die Guideline. Absolut fehlerfreies Arbeiten mandatorisch. Für dieses Projekt, dessen Ergebnis mein Auftraggeber euphorisch und stolz seiner Familie wie Investoren und Gesellschaftern (vom ehrenwerten Oxford-Rektor mal ganz abgesehen) persönlich präsentierte, habe ich der zwischengeschalteten Agentur eine Rechnung in Höhe von 1.000 Euro schreiben "dürfen". Von der ich Steuern, Sozial- und KV-Abgaben sowie meine Fahrtspesen für täglich 85 Kilometer mit einem 16 Jahre alten "Lancia Dedra" (untere Mittelklasse) zu begleichen habe. Liebe KollegInnen des "Freitag" - wer von Euch ist für das (administrativ-operative) "Funktionieren" dieser Community verantwortlich (!) und verdient im Monat 1.750 € brutto ? Verdient da jemand mehr ? Ja ? Falls dem so ist (was ich hoffe und Euch bzw. dem-/denjenigen wünsche), dann - bitte - sollte diese Community und ihre technische wie strukturelle Architektur doch mindestens genauso präzise, fehlerfrei und "kundenfreundlich funktionieren" wie meine Oxford-DVD für den "Chef" von weltweit rund 16.000 Managern, Forschern, Facharbeitern und Verwaltungsspezialisten. Wäre - nein, ist (ich hasse Konjunktive) das zuviel verlangt...? Salut et bonne nuit, Etienne. P.S.: Sicherheitshalber habe ich diesen Kommentartext kopiert, in eine "OpenOffice"-Datei abgelegt und gespeichert. Ich schreibe gerne - aber höchst ungerne für's "digitale Nirwana"...
EtienneRheindahlen
Ex-DJS-Absolvent.Ex-Chefreporter.Jetzt-CorporateCommunication-Spezialist. Die interessantesten Beschreibungen sind immer nur so gut und wirklich interessant, wie sie das Gedachte, Gesagte, Geschriebene, Getane reflektierend bestätigen.
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