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Also es geht darum, dass die Finanzkrise als ein Komplott globaler Eliten und Lobbyisten inszeniert wurde. Damit sind im Wesentlichen Institutionen wie die Bilderbergkonferenz und die Trilaterale Kommission zusammengefasst, die ja in der Tat sehr klandestin agieren.
Alles habe ich nicht verstanden, aber es ist eine abstruse Geschichte, die von der ins Fantastische gesteigerten Tatsache lebt, dass alles auf diesem Globus in dieser Welt zusammenhängt.
Die Filmemacher behaupten, der letzte wirkliche Präsident sei John F. Kennedy gewesen, aber er sei auch deshalb erschossen worden, weil er unabhängig gewesen sei. Alle danach waren eigentlich nur puppets.
Alles, was dabei als Beweis ins Spiel gebracht wird,
Die Finanzierung von Wahlkämpfen
Die entstehenden Abhängigkeiten
Die Machenschaften des MIK
Die weltweite Verflechtung von wirtschaftlicher und finanzieller Macht
Das gibt es ja alles. Aber diese Filmemacher, die das enthüllen haben offensichtlich das Ziel, alle diese Fakten in eine Art von unausweichlichen Zusammenhang zu bringen, an dessen Ende Barack Obama steht.
Man will ihn als eine Figur diskreditieren, die von den gleichen Kräften installiert wurde, die auch die vorherigen Präsidenten unterstützt haben.
So ist Barack Obama eine Art Art missing link der endgültigen Verschwörung.
.Zum Beispiel ist Finanzminister Geithner ein Mitglied der Bilderbergkonferenz und damit ist die Verschwörung schon gegeben.
Kann ich mir gut als Plot für einen Hollywoodfilm vorstellen.
Ein sehr kreativer Eklektizismus bricht sich hier Bahn. Das Einzige was stimmt, ist dass das jetzige System von gegenseitigen Abhängigkeiten lebt und dass auch Obama ganz sicherlich den Abhängigkeiten und Sachzwängen Rechnung tragen muss.
Und natürlich gibt es dann auch noch ganz konkrete Kritik an Obamas inkonsequenten Entscheidungen, zum Beispiel in Bezug auf Guantanamo.
Eigentlich ziemlich spitzfindig und bösartig.
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Ausgabe 07/12
16.02.2012
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