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Was ist objektiv die Ursache der Euro-Krise?
Verfolgt man Aufmerksam die öffentlichen Debatten, bekommt man ziemlich deutlich den Eindruck – das weiß keiner! Die hohe Staatsverschuldung! - Oh, Irland war gar nicht verschuldet. Hm ... wegen den noch viel zu hohen Sozialleistungen in Deutschland ... oh, Deutschalnd gehts im Vergleich noch am Besten ... hm, vielleicht weil die Griechen so faul sind? Und ungeheurlichen dämlichen Scheiß kann man sich von der "etablierten Politik nebst Journalie" jeden Tag anhören ... Da wird einem erklärt, ist kompliziert, versteht keiner – nur wenn man gar nicht weiß was die Ursache ist, wie will man dann die richtige Lösung finden?
Ich habe mal in den Blogs gesurft, aber leider für konkret diese Frage keinen gefunden. Bei monatelanger Beschäftigung mit diesem Thema, im Netz, im TV, in Zeitungen erhärtet sich bei mir der Eindruck a) es weiß auch keiner – oder b) die, die es wissen und einen Plan verfolgen, sind sehr geschickt und wollen auch nicht, das man den „wahren“ Grund dafür jemals erfährt?
Es fängt ja schon damit an, das weltweit uns die selbe Politik-Kaste, die die Ursache für die hohe Staatsverschuldung ist, erklären „möchte“ wie wir da wieder raus kommen. Also die Idioten, die gestern noch zu doof waren um das zu checken, und wien Doofie bei jedem Haushalts-Gesetz brav mitgenickt haben, die haben heute aber so „richtig fett“ die super Lösung für uns … hallo?
Ich glaube das mal nicht.
Wenn die nicht Gehirnamputiert sind, hätten die vor 20, 30 Jahren bei so ner Gelegenheit mal lustig das Ärmchen heben müssen und sagen, nö, finde ich doof, mach ich nicht mit. Oder die sind doch relativ flächendeckend korrupt?
Aber vielleicht fehlt mir nur ne Info?
Es gibt ja einige Ideen, Denkansätze wo das Problem herkommen könnte, z.B.:
Der Amerikaner will den Euro schwächen via der amerikanischen RatingAgenturen um seine Rohstoffpreise, heute noch zumeist in Dollar gehandelt nicht zu verteuern? Denn seine Währung ist brüchig und funktioniert nur noch deswegen, weil die angeschmissene Notenpresse ihre Dollars in der Welt verteilen kann, würden die alle wieder in Amiland landen, weil es z.B. den Chinsesen einfallen würde, diese „Werte“ doch lieber in Euro anzulegen, gäbs da ein Problem … übrigens, Glamour-Californien ist jetzt aktuell schon Pleite und kann seine Angestellten nicht mehr bezahlen ...
Das ganze ist „Finanz-Buden-Zauber“ der EU-Regierungen um in der Euro-Zone, später in ganz Europa, der letzten Bastion der „sozialen Marktwirtschaft“ Hartz IV und den anglosäschsischen „way of live“ zu exportieren – working poor, sprich moderner Sklavenhandel?
Es gibt gar keinen Plan und ein paar doofe, machtgeile Eliten spielen mal doof rum, bis ihnen der erste einfach den Kopf abschneidet – hatten wir ja schon bei Robespierre?
Fragen über Fragen … in der öffentlichen Presse verspüre ich einen deutlichen Hang dazu, sich und die Bürger mit den Details der Krise zu verwirren und damit aus der politischen Diskussion zu drängen … obwohl die Frage der Ursache nach wie vor ungeklärt ist. Ich finde die Medien sollten helfen, vor der Eskalation in Gewalt mitzuhelfen, zu vermitteln durch Verständnis und Dialog … das war immer meine Hoffnung. Wenn dumme oder korrupte Politiker ungerechte Gesetze machen, wird das eh irgendwann offensichtlich … und durch die verpasste Chance, als interessenobjektiver Vermittler zweier Interessen deeskalierend zu helfen, trage ich als einseitiger Lobbyist nur dazu bei, das meinem Auftraggeber oder dessen Kinder im übertragenem Sinne, der Hals durchgeschnitten wird … ist doch eigentlich dumm?
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Überprüf mal deine Suchmaschine! :)
Ganz objektiv, probiers mal hier z.b.: www.heise.de/tp/artikel/36/36123/1.html |
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@schattenwirtschaft
ja, danke! sehr informativ, verständlich geschrieben ... und so ungefähr habe ichs mir ja auch gedacht. und deswegen verstehe ich überhaupt nicht warum die alle son gezecke drum machen? einfach die notenpresse an, oder meintswegen euro-bonds noch ne zeitlang und wenn die inflation albern wird, ne gut überlegte währungsreform, dann kriegen alle wie 1949 40 Neu-Euro in die Hand gedrückt, vermögen wird komplett gekappt oder wie bei den ossis mal angedacht 1:X umgerechnet, Schulden dito - und alles ist gut und fängt wieder von vorne an - hatten wir ja schon nen paar mal und mit der heutigen informationskultur und internationalen möglichkeiten sowas offen auszuhandeln - wär überhaupt kein dickes ding. die franzosen haben das sogar national mit ihren alten und neuen franc über jahrzehnte gemacht ... und wegen so einer offensichtlichen systematik, die ja dann doch die meisten ökonomen kennen sollten, könnte sich das doch auch mal bei den journalisten rumsprechen ...? |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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