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Guido Westerwelle – seines Zeichens FDP Vorsitzender - schickt sich an deutscher Außenminister zu werden. Man kannte ihn bislang als einen der Gewerkschaften als die "wahre Plage" brandmarkte und am liebsten verbieten wollte. Immer noch Abschaffen will der die komplette Bundesagentur für Arbeit und ach ja die solidarische, gesetzliche Krankenversicherung (GKV) gleich mit. Aber lassen wir das mal beiseite…
Guido schickt sich ja an ins Außenministerium als neuer Chef einzuziehen – darüber redet er jetzt erst mal nicht öffentlich – aber jedeR weiß es. Zur Job-Beschreibung des Außenministers gehört die Bundesrepublik auf internationalem Parket zu vertreten und unsere freundschaftliche Beziehung zu Partnerländern zu pflegen und auszubauen. Inhaltlich ist er da ja bereits im Frühjahr bei der Gesellschaft für Auswärtige Politik durchgefallen.
Jetzt leistet er sich diese Woche einen Affront sondergleichen. Er serviert einen Journalisten der BBC kalt ab, der ihm auf einer Pressekonferenz eine Frage auf English stellt. Guido weigert sich gar eine auf English gestellte Frage des Reporters auf Deutsch zu beantworten – eine Kollegin ist so nett, springt ein und übersetzt.
Es steht ja außer Frage, dass er deutsch auf der Pressekonferenz sprechen kann. Damit hätte sich der Journalist wohl zufrieden geben müssen – galant und für einen Außenpolitikern angemessen wäre es aber gewesen auf English zu antworten. Von einem Außenminister im 21. Jahrhundert darf und muss man erwarten, zumindest fließend English zu sprechen.
Guido kann das nicht. Damit wäre seine Einladung zum Plausch über Außenpolitik bei Tee und in Englischer Sprache wohl entweder ein leeres Versprechen, oder eine ziemlich inhaltsleere Angelegenheit.
Dumm nur das sich Rechtsextreme jetzt natürlich schelmisch über den Guido und sein „Bekenntnis zur deutschen Sprache“ freuen und für sich – natürlich ungerechtfertigt - ins Feld führen. Guido sollte wissen, was er mit solchen Äußerungen bewirken kann, wenn er jetzt solche Ausrutscher produziert. Er ist leider nicht mehr der Spaß-Guido dessen Äußerungen man beflissentlich bei Seite schieben kann – er regiert jetzt und da kann einem Angst werden! Hier ist Deutschland - Hilfe Bitte! …
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Lieber Fabian, das video zum affront hier:
www.spiegel.de/video/video-1024231.html Von diesem außendienstler in spé ist noch viel zu erwarten ... |
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Unter fabianloeffler.wordpress.com/ Blog sind die Videos eingebaut – hier konnte ich das leider nicht.
Aber trotzdem hier das andere Video in dem Guido mal English redet www.youtube.com/watch?v=lLYGPWQ0VjY |
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Gestern gab es bei Sandra Maischberger ein lustiges Personal-Kartenspielchen. Während die alten Politik-Zausel etwas missmutig dabei saßen, kam heraus, dass eigentlich von zu Guttenberg der bessere Außenminister wäre.
Ich will meinen Hut schlucken - wenn der es nicht wird. Wenn es nicht so kommt, erscheine ich mit neuem Bild ohne Hut. Ich sehe ein, ist nicht so spannend. Aber, wenn nur ein winziges Teilchen über die Einbindung und Etablierung zu Guttenbergs in die US-dominierte internationale Elite stimmt, dann kriegt Westerwelle einen anderen Job. Und zwischen einigen Zeilen war auch noch zu "lesen", dass die sexuelle Orientierung Westerwelles in einigen Ländern einen Angriffspunkt bilden kann. Die "Berliner Zeitung" hatte gestern einen russischen Politiker oder Politologen, der bestätigte, wie breit das Thema bei den russischen Medien ausgewalzt worden ist. Vielleicht aufgebauscht von denen, die zu Guttenberg in dem Job haben wollen. Ich weiß es nicht. Da bin ich sehr gespannt drauf. |
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Das scheint ja in der Tat spannend zu werden Magda – bis spätestens zum 9.11. wissen wir es ...
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Liebe Magda, schlucke Deinen hut lieber nicht, sähe böse aus; vielleicht wird ja westerwelle wirtschafts-, innen-, arbeits- oder justizminister, alles bereiche, in denen er eine überaus gute figur macht. Guttenberg der bessere außenminister? Besser als westerwelle vielleicht, aber gut -?
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Das klingt recht sinnig.
Die polnischen Medien werden da auch nicht zurückhaltender sein. Die britischen waren über seine Englischkenntnisse begeistert. Allerdings hat Guido immer einen Auftrag, eine Mission zu erfüllen. Wenn die iranische Presse unseren Außenminister beleidigen würde, wäre das ein trifftiger Kriegsgrund :) Etwa Finanzminister? Spekulation über Spekulation ;) |
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Ja, Guido ist ein missionarr!
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"Guttenberg der bessere außenminister? Besser als westerwelle vielleicht, aber gut -?"
Nein, nicht der bessere, einer der von Leuten favorisiert wird, die bestimmten, wer unter ihnen regiert. Ich kann hier nur nochmal verlinken auf diese sehr einleuchende Guttenberg-Recherche. www.zeitgeist-online.de/special24.html Es wäre für mich ein Indikator für die Seriosität dieses Links, wenn zu Guttenberg wirklich Außenminister wird. Dann sieht man, dass es langfristige Pläne gibt mit dem Herrn. Darauf wollte ich hinaus. |
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Gnade uns Gott!
Nach dem Koalitionsproporz stellt doch der eine Koalitionspartner die Bundeskanzlerin, der andere den Vizekanzler=Außenminister. Wenn also Guttenberg Außenminister würde, bliebe für Westerwelle nur noch Bundeskanzler ... |
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Das Ganze war schon äüßerst befremdlich und eine Blamage gegenüber unseren Nachbarländern,
Was wäre denn so schlimm daran gewesen, wenn er einen Übersetzer zur Hilfe gebeten hätte. Einfach peinlich. Außerdem glaube ich sowieso, dass man das rechte Potential der FDP nicht unterschätzen sollte. Westerwelle ist sicher keiner vom nationalliberalen Flügel. Er konnte es wohl einfach nicht. Westerwelle gehört wie ja wie allseits bekannt zum neoliberalen Flügel der SPD. Für mich wäre er menschlicher gewesen, wenn er zugegeben hätte, dass er nur mäßig Englisch kann. Er kann´s doch nachholen- wie Fischer es seinerzeit getan hat- wenn er Außenminister wird. Na ja! |
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Der arme Guido, nun muss er ran!
20 Jahre hat er auf diese Chance gewartet, und nun, ausgerechnet in der größten Krise seit dem 2. Weltkrieg, nun bekommt er seine Chance. In einem Lied singt Frau Morisette : "..isn´t it ironic, 100 knifes when all you need is a spoon..." Oder so ähnlich, nageln Sie mich nicht fest. Es gibt in Deutschland eine wachsende Anzahl Unmutiger und über die Zukunft dieses Landes ebenso besorgte und alarmierte Menschen wie Sie. Was könnten diese tun? Sammeln wir Ideen und Vorschläge! Einer davon wäre, die Bundestagswahl vom 27.09.09 vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe anzufechten. Die Partei (von Martin Sonneborn und Co., mit der ich im übrigen weder verwandt noch verschwägert und auch in sonst keinem engeren Verhältnis stehe) gibt auf ihrer Webseite www.diepartei.de zu dieser Aktion konkrete Hinweise. Ihr Hilferuf, Fabian Loeffler, wird hoffentlich nicht ungehört verhallen... Ihr und euer Harry Kovalcek |
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schrieb am
30.09.2009 um 11:01
P.S. Pardon, ich hatte das Minuszeichen in der web-Adresse vergessen.
Zur Wiedergutmachung hier direkt der link zum Protestschreiben. Selbstverständlich können Sie Ihr Anliegen auch persönlich und autonom verfassen... www.die-partei.de/index.php?mode=get_document&document=BVerfG-A4-3.pdf |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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