Eine Woche sind wir wieder in Berlin und ich genieße vor allem den zügigen, komfortablen Zugang ins Netz. Das war unterwegs keinesfalls so: bei unseren Stationen z.B. in Donauwörth, Triesdorf (im Mittelfränkischen), Bad Hersfeld, Hardegsen (bei Göttingen) oder auch im Wendland hab ich leibhaftig gespürt, um wieviel kürzer die Nacht wird, beim Versuch meinen Tagebuch-Blog auf Freitag zu schreiben. Bilder oder Videos hoch zuladen hat die Nacht gesprengt. Das ist wie angewandte Meditation, wie eine spirituelle Übung von den Jesuiten, kommt es einem vor. Trotz Umts-Handy, trotz Online-Sticks, T-Com WLAN oder was auch immer: der flächendeckend schnelle Netzzugang ist ein Gerücht.
Die Tour war dennoch groß. Und wenn ihr noch Lust habt, Biogasanlagen-Betreiber, Landwirte, Bürgermeister, Silagen, 200-PS-Traktoren, Fermenter, Gasaufbereiter etwas zu sehen, dann schaut noch mal auf die Tourseite: www. biogas-tour.de (auf dem Bild unten sind wir grade bei der Anlage in Rhinow).
Die Tour hat gezeigt, dass die Biogas-Energie von der Politik sehr positiv gesehen wird - und zwar quer durch die Parteien. Wahrscheinlich auch, weil das Thema so vielschichtig ist, mit dem Land und der Landwirtschaft zu tun hat. Dennoch hat mich das überrascht.
Wie seht ihr das? Ich freue mich auf Rückmeldungen, auch zu unserem "Versuch" eines Tagebuchblogs.

Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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