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Seit dem heutigen Dienstag stellt das Hamburger Abendblatt beim Zugriff auf Lokal- und Regionalberichte sowie Archiv-Material eine monatliche Abonnement-Gebühr von 7,95 Euro in Rechnung.
"Es ist aussichtslos, spotten Experten. Es ist selbstmörderisch, argwöhnt die Konkurrenz. Es ist unverschämt, denken die Nutzer. Und doch werden wir es tun", schreibt der stellvertretende Chefredakteur Matthias Iken.
Matthias Iken rechtfertigt diesen Schritt mit einem alten Sprichwort:
"Qualität hat ihren Preis; was nichts kostet, ist auch nichts wert. Gleichzeitig aber gilt: Wer bezahlt, kann auch mehr einfordern."
Recht hat Herr Iken, wer bezahlt bekommt auch etwas für sein Geld.
Beispielsweise bietet der NDR bietet auf seinen Internetseiten Nachrichten aus Norddeutschland an. Für dieses Angebot haben die Nutzer der "neuartigen Rundfunkempfänger" (gemeint sind Computer mit Internetanschluss und Mobiltelefone) in Form der GEZ-Gebühr bereits bezahlt.
Für dieses Geld bekommt der Leser weder abgetippte DPA-Nachrichten noch die Klickraten erhöhende sinnlose Bildstrecken. Dafür kann er sich in einzelnen Dossiers zu verschiedenen Themen informieren, um sich ein eigenes Bild vom Geschehen zu machen. Das ist anstrengender, als sich auf die vom Axel Springer Konzern geformte Sicht der Welt zu verlassen. Hilft aber bei der Meinungsfindung und schont darüber hinaus noch den Geldbeutel.

In diesem Sinne liebes Abendblatt: Tschüss !
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Die Auswahlliste ist chronologisch. Daher ist der Freitag weiter unten. Es gibt aber auch noch einen Ehrenplatz für den Freitag in der Lesezeichenleiste ;-)
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Uff
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Jetzt kommt der Artikel aber auf die Startseite, oder ?
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Lieber Frans-von-Hahn,
gebührenfrei?, oder über Gebühr zwischen den Zeilen des Freitags im bunten Blätterwald lesen, dem Nachrichten, wie welkes Laub, gebührenfrei aus den Kronen seiner Info- Bäume fällt? tschüss JP |
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Lieber Frans-von-Hahn, wenn dieser gute Text von Ihnen ist, dann könnten Sie ihn doch auch HIER unter ihrem Klarnamen posten, oder etwa nicht? Mich verwirrt das nur...
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Lieber Friedland, da haben Sie eine grundsätzliche Frage angesprochen: wie trete ich im Netzt auf ?
Schreibe ich mit meinem echten Namen oder verwende ich ein Pseudonym. Rechts sehe ich gerade die "Community Cloud". Geschätzte 50% der Teilnehmer haben sich für ein Pseudonym entschieden. Ich hatte mir auch schon überlegt, meinen realen Namen hier zu verwenden. Mittlerweile habe ich hier 31 Artikel geschrieben, die wären dann nicht mehr mir zuzuordnen. Ihre Frage scheint mir ein gutes Thema für einen Artikel in dieser Community zu sein. |
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Wobei ich anmerken möchte, dass ich nichts gegen Pseudonyme habe, in Ihrem Fall war aber der Klarname nur ein Klick weit entfernt. Und ich habe bei mir selbst festgestellt, dass ich Texte von Autoren mit Klarnamen irgendwie höher "einsortiere". Wobei Frans/z von Hahn ein schöner Name ist, erinnert mich an meine Kindheit auf dem Bauernhof...
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Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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