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01.05.2009 | 09:37 freigeistvonkiel

Bürgerliches Lager und die Nicht-Bürger

"Es könnte reichen für eine bürgerliche Mehrheit, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahlen wären. CDU und FDP kämen dann mit 51 Prozent der Stimmen auf eine wenn auch knappe absolute Mehrheit."    So oder so ähnli... >> mehr

Kommentare

Kommentar zu

Christoph Metzelder und die globalisierte Welt

Politik | 17.06.2009 | 16:40 Connie Uschtrin
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18.06.2009 | 11:03 Connie Uschtrin
Man kann es mutig finden, wenn man den freien, deregulierten Markt hochhält, obwohl er die Welt gerade in eine Jahrhundertkrise gestürzt hat. Ich halte solche Leute nicht für mutig, sondern für starrs...
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20.06.2009 | 09:21 freigeistvonkiel
Oh doch, gerade das ist mutig, wenn in diesem Zusammenhang überhaupt irgendetwas mutig zu nennen ist. Ich bin auf den Begriff hier eigentlich nicht angewiesen. Und ihr Nachschlag bestätigt mich auch noch: Sie sind die Starrsinnige, die nur den einen Weg nach der Krise sieht, nämlich den zu mehr staatlicher Regulierung. Und dieser Weg ist ganz sicher nicht der einzige, der zur Auswahl steht. Der Grund dafür ist, dass ich diese "Krise" gar nicht unbedingt für so bedeutend halte, für mich ist das, was wir gerade vorfinden, eine wirtschaftlich mit Sicherheit sehr problematische Entwicklung. Und wünschens- bzw. unterstützenswert war, das was viele Personen an einflussreichen Positionen in der Vergangenheit auch ganz bestimmt nicht. Ich verurteile dieses handeln scharf, das müssen Sie wissen, das war völlig verblendet und unverantwortlich. Aber mich bringt diese "Krise" definitiv nicht dazu, alle meine Überzeugungen und Ideale über den Haufen zu werfen und mich nur aufgrund von wirtschaftlichen Fehlentwicklungen für die Plan-Marktwirtschaft starkzumachen. Wo kommen wir denn hin, wenn wir bloß, weil einmal etwas nicht zu unserer Zufriedenheit verläuft, denken, dass der Fehler zwangsläufig im System liegen müsste, wenn wir alles, was wir vorher für richtig hielten, jetzt verteufeln? Wenn sie so etwas befürworten, Frau Uschtrin, dann halte ich ihre Weitsicht für ebenso eingeschränkt wie die der "Krisen"-Manager.
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18.06.2009 | 10:25 freigeistvonkiel
Dieser Artikel ist einseitig und voll von blind-nörgeliger Marktwirtschaftskritik, ohne dass diese differenziert hinterfragt wird. Ich halte es für absolut wahrscheinlich, dass Metzelder einen Text vorgetragen hat, den man ihm vorgelegt hat, also imgrunde nicht seine eigenen Gedanken ausspricht. Dennoch wird er wohl auch hinter dem stehen, was er sagt. Natürlich wäre es deutlich authentischer, würde er eine subjektive persönliche Rede halten und keine weichgespülten Phrasen der INSM-PR. Ganz sicher Aber ist das, was er denn nun sagt, deswegen per se schlecht? Muss man die Inhalte der INSM, die Verteidigung der Sozialen Marktwirtschaft in Zeiten des linken Populismus, deswegen schlecht machen? Was ist die Alternative? Hätte Metzelder sich diesen an allen Ecken kommunizierten Forderungen nach mehr Regulierung, Staatsbeteiligung an Unternehmen, Verbot von "Heuschrecken" und "Blutsaugern" anschließen sollen? Hätte er sich der aktuellen Political Correctness, einem heuchlerischen Mainstream unterordnen sollen? Wäre das etwa differenzierter und mutiger gewesen? Etwa vielleicht genauso mutig wie die streikenden Studierenden und Schüler, die ohnehin nur das verbal wiederkauen, was schon seit Jahren bekannt ist, von breiter Front propagiert wird und generelle Zustimmung findet? Es ist doch lächerlich, gerade diese aktuellen Strömungen zu einer art heldenhafter Avantgarde hochzustilisieren, wie es dieser Artikel tut. Mutig ist derjenige, der auch in für die eigenen Ideale schwierigen Zeiten, diese dennoch aktiv verteidigt. Deswegen ist ein, wenn auch vielleicht nicht ganz aus Überzeugung sprechender, Christoph Metzelder, mutig, weil er sich nicht scheut, das zu sagen, was ihm insgesamt am Herzen liegt, und dabei auch Kritik an seiner Person in Kauf nimmt.
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Das Familien-Kreuz

Alltag | 31.05.2009 | 16:00 Amelia Hill, The Observer
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01.06.2009 | 12:27 freigeistvonkiel
Mayne hat recht, wenn er die Studie der Sozialwissenschaftler "simplifizierend" nennt, denn nichts anderes ist. Allein schon der fragwürdige Gebrauch von vermeintlich linken und rechten politischen Positionen lässt ein ordentliches Stück Differenziertheit vermissen. Mit derartigen Pauschalisierungen kommt man echt nicht weiter, wenn vernünftige Aussagen über die Gesellschaft treffen will.
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Die "Weiße Wahl"

13.05.2009 | 19:07 Jan Jasper Kosok
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17.05.2009 | 13:29 freigeistvonkiel
Das "Weiß-Wählen" wird auch in dem Roman "Die Stadt der Sehenden" von José Saramago thematisiert: Bei einer Kommunalwahl ist ein Großteil der abgegebenen Stimmen trotz hoher Wahlbeteiligung einfach weiß. Als die Wahl wiederholt wird, verstärkt sich der Effekt noch, es gibt noch mehr weiße Stimmzettel. Die Regierungspartei ist erzürnt, ruft den Notstand aus und riegelt schließlich die Hauptstadt, in der die Wahl stattfand, ab, um den Bürger sich selbst zu überlassen, damit er schließlich, wenn, so erwartet man es, das Chaos herrscht, von allein angekrochen kommt und seine "Dreistigkeit" bereut. Es geschieht aber ganz anders. Die Leute lassen sich von der Gefangenschaft in ihrer Stadt nicht stören und leben friedlich, als wäre nichts geschehen. Interessantes Buch, lohnt sich zu lesen.
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freigeistvonkiel
freigeist. dichter. denker. für die freiheit.
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00:10
marvinius hat gerade einen Kommentar geschrieben.
23:58
brefcourte hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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koslowski hat gerade einen Blogbeitrag erstellt.
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drhwenk hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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Rosa Sconto hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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