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Das Flugzeug ist eines der beliebtesten Mittel um weite Strecken zu überbrücken, dieses Verkehrsmittel nutzen, wie sollte es auch anders sein, auch Muslime! Bei Atlantic Southeast, einer amerikanischen Fluggesellschaft, scheint es allerdings nicht bekannt zu sein, dass es auch Muslime gibt, die in Flugzeuge steigen um an einen anderen Ort zu gelangen und nicht nur um es zu entführen.
So durften zwei Imame aus Memphis (Tennessee) nicht mit einem Flugzeug der Airline fliegen, denn einige Mitreisende störte die Anwesenheit der beiden Gläubigen in dem Flugzeug, so dass die Mitreisenden den Kapitän zwangen zum Gate zurück zu fahren. Am Gate angekommen mussten sich die beiden Imame, welche auf dem Weg zu einer Veranstaltung zu über Vorurteile gegen islamische Gläubige waren, sich erneut einem Sicherheitscheck unterziehen. Obwohl sie die erste Kontrolle, wie auch alle anderen Reisenden, ohne Probleme durchlaufen hatten. Sie spürten die Vorurteile, über die sich bei der Konferenz berichten sollten, am eigenen Leib.
Über Vorurteile sprechen und “Erfahrung” sammeln!
Hatten die beiden Imame erwartet, dass sie nun ihren Weg fortsetzen können, nachdem sie erneut kontrolliert wurden, so hatten sie sich eindeutig getäuscht. Denn der Kapitän der Airline verweigert ihnen nun den Zugang zum Flugzeug und das ohne einen Grund zu haben, der dieses Verweigerung auch nur annähernd rechtfertigen könnte. Die beiden Imame spürten nun, dass es auch nach der Ermordung von Osama Bin Laden, keine Anzeichen gibt das Muslime weniger diskriminiert werden, stattdessen werden sie nun gefürchtet, da jeder Muslim ein potenzieler “Rächer” Osama Bin Ladens sein könnte.
Muslime als Terroristen
In den USA scheinen immer mehr Menschen zu glauben, dass alle Muslime Terroristen sein und man diesen auf Grund der eigenen Angst, ihre Grundrecht nehmen könnte. Die beiden Imame und der ihnen verwehrte Zutritt sind nur ein Beispiel dafür, wie schwer es für Muslime in Europa geworden ist ihre vom Gesetz garantierten Freiheiten zu nutzen. Das Zitat von Benjamin Franklin “Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren,” wird im Angesicht solcher Diskriminierungen immer aktueller, denn aus dem Sorge um die eigene Sicherheit werden andere Menschen ihrer Freiheit beraubt.
Diese Diskriminierung der immer mehr Muslime in der westlichen Welt ausgesetzt sind, zeigt, dass es noch weit ist bis zu einer Gesellschaft die frei ist von Vorurteilen. Die beiden Imame, welche am Ende noch die Konferenz erreichten, allerdings mit einem anderen Flieger und einer anderen Airline, werden nun sicherlich weit weniger davon überzeugt sein, dass Diskriminierung gegenüber Muslimen nur in ausnahme Fällen geschieht.
Die amerikanische Regierung und das Volk der USA sollten sich nicht über die Ermordung eines Terroristen freuen, sondern sich um die in der Verfassung vorgeschriebenen Rechte jedes einzelnen Bürger sorgen!
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@freiheitsliebender
"Die amerikanische Regierung und das Volk der USA sollten sich nicht über die Ermordung eines Terroristen freuen, sondern sich um die in der Verfassung vorgeschriebenen Rechte jedes einzelnen Bürger sorgen!" Das wäre aber wirklich mal eine erfreuliche Premiere. Viele Grüße Jacob Jung |
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P.S. Prima Beitrag! Danke dafür.
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Danke dir, sowas hört man doch immer gerne :)
Da hat es sich doch gelohnt, mal wieder was auf dem Freitag zu veröffentlichen! |
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Diese Fälle gibt es immer wieder - das bloße Unwohlsein anderer Passagiere reicht dann schon aus, um jemanden vom Flug auszuschließen.
2002 traf es fast mal einen taz-Journalisten - er sah so muslimisch aus .... nein, er fand es nicht wirklich komisch, wie er erzählte. |
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Wie sieht man eigentlich muslimisch aus, also was muss man dafür tun
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Wie sieht man eigentlich muslimisch aus, also was muss man dafür tun
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Bei dem Taz-Reporter reichten wohl schwarze Haare und Augen plus ein Dreitagebart ;-).
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Es ist natürlich edel, weitsichtig und tolerant, daß sich die Imame mit den "Vorurteilen" ihnen gegenüber beschäftigen wollen.
Um selbige abzubauen, wäre es möglicherweise hilfreicher, sich öffentlich gegen religiös motivierte Gewalt auszusprechen, auch ihren Gläubigen gegenüber. Sich ausdrücklich, nicht in irgendwelchen Bemerkungen auf entsprchende Fragen für die westlichen Medien, sondern ausdrücklich selber von bin Laden und anderen Selbstmordattentätern zu distanzieren. Und das auch ihren Gläubigen in den Moscheen erzählen. Nicht nur von der Güte Allahs erzählen, sondern auch von seinen Anhängern mehr Güte fordern. Andersgläubigen in ihren Heimatländern gegenüber zum Beispiel. Vielleicht, in ferner Zukunft, der Forderung nach Missionierung der ganzen Welt eine Absage erteilen. Ein gewisses Problem ist natürlich, daß es keine Zentralautorität wie den Papst gibt. Jeder kann erzählen was er will, das braucht den Imam von nebenan nicht zu interessieren. Also ich wäre in den USA die nächste Zeit lieber vorsichtiger beim Fliegen. |
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Selbst bei direkt Diskriminierung scheint es ihnen nicht schwer zu fallen auf die Muslime einzudreschen.
Fast alle Imame distanzieren sich von dem Terror. Sie aber bringen trotz offensichtlicher Diskriminierung immernoch Argumente, welche absolut nichts mit dem Sachverhalt zu tun haben, um die angebliche Intoleranz von Muslimen zu zeigen |
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Sie schreiben selber, fast alle, also nicht ganz alle Imame distanzieren sich von Gewalt.
Predigen die Distanzierer das auch ihren Gläubigen, oder sagen sie das nur in Interviews ? Selbst wenn: vor kurzem ermordete ein Salafist auf einem deutschen Flughafen einen US-Soldaten. Einer reicht ja. Sicher sind diese Religionsidioten in der Minderheit, aber einer reicht, und man ist tot. Da verzichte ich auf Toleranz. Es ist leicht, theoretisch zu schwadronieren und den guten, aufgeklärten Menschen zu geben, der über den Dingen steht. Wenn es hier mal ein paar erfolgreiche Anschläge gegeben hat, dann möchte ich die ganzen Toleranten sehen, wenn ein Araber oder Pakistani mit diesem Käppi und dem langen dünnen Bart mit im Zug oder im Flugzeug sitzt, Tasche auf dem Schoß mit seligem Lächeln. |
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Freace 21.11.2006:
Dabei wurden sechs Imame gezwungen, einen Flug der US-Fluggesellschaft US Airways noch vor dem Start zu verlassen. Grund hierfür war offenbar allein, daß sie ihr Abendgebet im Flughafenterminal verrichteten, bevor sie an Bord gingen. Ein Passagier habe hieraufhin Andrea Rader, einer Sprecherin der Fluggesellschaft, zufolge, einer Flugbegleiterin eine schriftliche Nachricht übergeben. Nachdem der Flugkapitän und Sicherheitskräfte des Flughafens die Männer daraufhin erfolglos aufforderten, die Maschine zu verlassen, wurde die Polizei eingeschaltet. "Wir taten nichts" an Bord des Flugzeugs, sagte Omar Shahin, Präsident des "Council on American-Islamic Relations" (CAIR, "Rat für islamisch-amerikanische Beziehungen"), einer der Betroffenen. "Wir sind besorgt, daß Besatzungsmitglieder, Passagiere und Sicherheitspersonal der Angst und den Vorurteilen auf Grundlage der Stereotypisierung von Muslimen und des Islam nachgegeben haben", sagte Nihad Awad, Geschäftsführer der Organisation. Die sechs Männer - einer von ihnen blind - befanden sich auf der Rückreise von einer Konferenz der "North American Imams Federation" in Minneapolis mit etwa 150 Teilnehmern. Wohlwissend um die „Ängste“ der US-Behörden hatte die Organisation im Vorwege die Polizei und das FBI informiert um "Probleme" zu vermeiden - was aber offensichtlich nicht gelang. www.freace.de/artikel/200611/211106a.html ... bisschen Recherche ... |
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@ freiheitsliebender
Wäre schön, wenn Sie einen Beleg für Ihre Geschichte der abgewiesenen Imane bringen und mich davon überzeugten, dass Sie hier nicht eine Geschichte aus 2006 aufwärmen. |
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Natürlich gar kein Problem lieber Hardob:
boerse.freenet.de/forum/Muslime_bitte_aussteigen-_talk-t440215 www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,761287,00.html |
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Danke!
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Zu der gleichen Konferenz wollten noch zwei weitere Imame fliegen - auch sie wurden trotz anstandsloser Kontrolle am Fliegen gehindert:
edition.cnn.com/2011/US/05/10/new.york.muslim.travelers/index.html Etliche Kommentatoren des Artikels finden das auch ganz klasse. |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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