Freiligrad

Zorn und Zuversicht

Blogbeiträge

01.04.2009 | 21:52 Freiligrad

28. März 09: Frankfurt, mon Amour!

  Bild: Schwierige Zeiten im aufkommenden Klassenkampf, oder?   „Vielen Dank, ihr habt uns sehr geholfen!“, klang es ätzend ironisch zurück. War es ein Mann von Verdi, oder aus der Partei, die sich „die Linke“ n... >> mehr

Kommentare

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Das Spiel mit der Realität

Positionen | 25.06.2009 | 15:15 Georg Fülberth
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26.06.2009 | 09:34 Freiligrad
Das trifft sich mit meinen Beobachtungen: Deutschland wird von einer Soap regiert.
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Bedingungsloses Grundeinkommen? Ohne mich

22.03.2009 | 21:35 Twister
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25.03.2009 | 14:11 Freiligrad
Nachtrag: Aber wir haben etwas, das sehr, sehr kostbar ist, in diesen Zeiten: Humor! Früher hieß es: ein Lachen wird es sein, das sie dereinst besiegen wird. Darauf hoffe ich immer noch. Und ich wünsche mir, das mehr Menschen den Mut, Elan, Verve und Chuzpe an den Tag legen, wie dieses kleine Warzenschwein: So!, müssen wir vorgehen. Dann funktioniert es auch mit dem Ende des Raubtierkapitalismus...
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Bedingungsloses Grundeinkommen? Ohne mich

22.03.2009 | 21:35 Twister
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25.03.2009 | 13:46 Freiligrad
@ derDonnerstag Logisch, da haste schon recht, das habe ich natürlich verkürzt, indem ich auf die Medien verwies. Wobei ich schon andeutete, dass das die letzten 200 Jahre in Deutschland so läuft, und da schlägt sich schon die Mentalität nieder. Heinrich Mann hat da ein sehr pointiertes Werk darüber geschrieben. Wir werden am Samstag in Berlin und Frankfurt vielleicht 50.000 Menschen auf die Straße kriegen, wenn es hoch kommt vielleicht auch 100.000. In Frankreich waren es 3 Millionen, bei zustimmenden Umfragen in der Bevölkerung von bis zu 75% zum bereits 2.Generalstreik diesen Jahres. Für Deutschland ist das absolut illusorisch. Ich habe geschrieben: der Deutsche wird erst so dann richtig mutig, wenn es darum geht nach unten zu treten. Damit tu ich sicher vielen unrecht, aber im Großen und Ganzen ist das schon die Tendenz. Und bei der Etablierung dieser Herrschaft sind die Konzernmedien der wichtigste Transmissionsriemen und deswegen natürlich unser Hauptgegner. Ein ums andere Mal werden sie von Wolfgang Lieb und Albrecht Müller auseinander genommen und seziert, im wahrscheinlich wichtigsten Blog der Blogosphäre. Wie auch heute wieder: http://www.nachdenkseiten.de/?p=3846 Deswegen sind die Nachdenkseiten auch so wichtig als Kristallisationpunkt der Gegenöffentlichkeit und auch das was hier im 'Freitag abläuft, scheint mir sehr konstruktiv zu werden. Aber unsere Reichweite ist natürlich noch sehr begrenzt. In Telefonaten mit meiner Familie z. B. eruiere ich jedesmal, was sich in der normalen Bevölkerung niederschlägt. Noch funktioniert es ausgezeichnet, das Mind Fucking durch Medien und Werbung, sogenannte Experten und Meinungsforschern, die die Meinung generieren, die es zu messen gilt.
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Bedingungsloses Grundeinkommen? Ohne mich

22.03.2009 | 21:35 Twister
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24.03.2009 | 12:51 Freiligrad
Dein Artikel über die Arbeiterin am Kiosk, wie sie von ihrem Chef fertig gemacht wird, - vor Kunden, ein Viertel mehr arbeiten muss, als sie bezahlt bekommt, und das ganze für lächerliche 800€, die wohlmöglich noch „aufgestockt“ werden müssen, deckt sich mit meinen eigenen Erfahrungen. Doch ihr schlussendlicher Tritt im letzten Absatz geht nach unten, gegen die Sozialschmarotzer. Der Kampf um ein „basic income“ wird weltweit geführt, aber in Deutschland stehen wir vor dem Problem, dass die Menschen so konditioniert sind, durch die Medien, dass halt nach unten getreten werden muss. Anstatt sich Gedanken zu machen, welch sinnvoller Arbeit man sich nach dem BGE zuwenden kann. Es ist eine Angst vor der Freiheit, die sich durch die deutsche Geschichte zieht seit 200 Jahren, in denen die Deutschen gegen die da oben nichts zustande brachten. Und wer mir jetzt mit 1989 kommt, dem kann ich erwidern. Ja, da war es für ganz kurze Zeit erfolgreich, weil es da im Westen ein noch attraktiveres Oben gab. Dafür sind die Ossis den Wessis seitdem die Erfahrung voraus, wie sie entgegen leerer Versprechungen anschließend abgezogen wurden. Und der Westen steht jetzt vor einem ähnlichen Dilemma: die Gesellschaft ist an ihrem Scheideweg angekommen. Befindet sich zwischen einem Planeten mit begrenzten Ressourcen, der Scylla, und einem entfesselten, menschenverachtenden (entweder du bist die Straße, oder die Dampfwalze!), profitgierigen Kapitalismus, flankiert von Politikern jeder Couleur, die mit Lobbyisten der Wirtschaft dicht verwoben sind und einer domestizierten, „freien“ Presselandschaft, die mit den Zirkeln der Macht eng verbunden ist, - also der Charybdis. Aber die Pendel sind in Gang gekommen. Susanne Wiest hat mir ihrer Initiative der Bundestagspetition eine Front für ein neues Denken aufgemacht und viel Unterstützung erfahren, die dann mit manipulativen Verkürzungen, wie der „Vollkaskostaat“, denunziert wurden. Es gilt noch andere Fronten aufzumachen. Wir müssen das Bankensystem überwinden und ein eigenes Mikrofinanzsystem auf den Weg bringen, welches das Schuldengefängnis der Banken niederreißt. Kommende Implosionen an den Finanzmärkten, erwähnt seien etwa der Gold carry trade, die Zinsswaps und die Credit Default swaps (CDS) werden uns dabei helfen. Und es gibt noch viel mehr... Zitat: CDPP funds together with subprime CDOs squared are finalists for the title of “most idiotic financial instrument ever created”. Die wichtigste Front ist die Gegenöffentlichkeit, die Menschen aufzuklären, im Netz, im Freundeskreis, in den Straßenbahnen, U-Bahnen und Zügen, am Arbeitsplatz, in den Arbeitsämtern und an den Häuserwänden. Um mit all jenen, die bereits sind, neue Ideen zu entwerfen und zu verwirklichen und diese durchzusetzen, den Weg zwischen Scylla und Charybdis zu finden.
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Freiligrad
Journalist und Biologe, libertär seit 20 Jahren, aber nicht im angelsächsischen Sinne.
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Logbuch
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Georg von Grote hat gerade einen Kommentar geschrieben.
00:12
Dreizehn hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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marvinius hat gerade einen Kommentar geschrieben.
23:58
brefcourte hat gerade einen Kommentar geschrieben.
23:52
koslowski hat gerade einen Blogbeitrag erstellt.
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Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
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