Freimin

Arbeitslosigkeit fair verteilen

Blogbeiträge

17.11.2009 | 19:15 Freimin

"Alle sind wir gleich" - nur Lohn, Chancen und Förderung nicht.

Arbeitslosigkeit ist nichts anderes als die Enteignung von Arbeit. Dafür gibt es Schuldige, die wir nach deren Verantwortung für unser Gemeinwesen befragen sollten. Wer Arbeit so ungerecht verteilt wie Löhne und Chancen, gehört nicht in di... >> mehr

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Zähneknirschende Initiativen

Politik | 10.08.2011 | 10:25 Jennifer Stange
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10.08.2011 | 18:04 Maria Jacobi
"Die Bezugnahme auf „eine marxistische Ordnung“ widerspreche nicht zwingend dem Grundgesetz, da dort keine bestimmte Wirtschaftsordnung festgelegt sei." Mein Gott!! Lenin würde sich vor Lachen auf d...
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11.08.2011 | 11:57 Freimin
Maria Jacobi hat von Wirtschaft + von Geschichte + von Politik null Ahnung, äußert sich hier aber in all Ihrer Dummheit (dumm = unwissend) dazu. Das Internet bietet auch beim Freitag viel Raum seine eigene Blödheit für jedermann zur Schau zu stellen. Maria Jacobi, verstehen Sie das unter Freiheit? Mein Mitleid PS Bei dem Verfahren ging es um die freie Wahl eines Wirtschaftssystem in Deutschland. Es ging nicht um die UDSSR. Dort lebte Lenin. Comprendre? Marxismus = eine Art von Wirtschaftsweise Leninismus = eine Art der Staatsführung Stalinismus = eine Art der Unterdrückung (Diktatur)
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Glücksfall Gerechtigkeit

Politik | 09.08.2011 | 17:11 Nina Power
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10.08.2011 | 11:15 asansörpress35
Ein sehr guter, tief lotender Beitrag! Selbstverständlich ist Gewalt gegen Menschen und Sachen zu verurteilen. Jedoch muss man sich doch zunächst einmal fragen: Wie konnte es mit einer Gesellschaft so...
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10.08.2011 | 18:27 Freimin
Der Meister meint die Mehrheit von 90% der Bevölkerung als Spießer hinter sich zu wissen - welche gewaltiger Irrtum !!! Meine Beispiele (von weiter obenstehend) zeugen genau vom Gegenteil. Denn zunehmend frißt das 'System' seine eigenen Kinder ... Menschen aus der Mitte der Gesellschaft, die vor 10 jahren noch dachten gut dazustehen und zufrieden sein zu können sehen sich an den Rand der Gesellschaft entsorgt. Entsorgt - aber nicht weil sie bildungsfern oder faul waren, sondern weil sich die Finanzeliten und CDU-Politiker die Einheits-Milliarden aus den Sozialtöpfen der WErktätigen geklaut haben und die Menschen seitdem gegeneinander ausspielen. Als ob es bei 5 Millionen fehlenden Arbeitsplätze eine Chance für alle gäbe - dieses Märchen wird zunehmend nicht mehr geglaubt. Die Menschen merken es zunehmend an sich oder ihren Nachbarn. Erst werden die Gewerkschaften abserviert, dann werden die Sozialsysteme geplündert, dann wird der Staat geschwächt und somit die Soziale Marktwirtschaft zugunsten einer Freien Marktwirtschaft gestürzt. Der Staat wird für die Banken ausgeblutet und die Sozialprogramme werden gekürzt. Ein klarer Sieg der Neoliberalen Bonzen - ohne jedes Blutvergießen (wie noch zur Weimarer Zeit als die Krupps und Quandts sich noch der Braunen Horden bediente) Die Westerwelles und Marktradikalen jubeln - ein klarer Sieg ... und diesmal ohne Heil! Die Vergeldlichung aller menschlicher Bereiche schreitet in gewaltigen Schritten voran - und wie immer am Ende eines Aufschwungs - wird das wahre Angesicht des Turbo-Kapitalismus auch mit der Heimat kein Erbarmen haben ... das war in den letzten großen Kriegen schon so und erst recht bei den Abgründen der Großen Rezessionen. Die paar brennenden Hütten in London nichts weiter als ein erstes Zeichen. Das werden die Camerons, Sarkozys und Merkels sicherlich wieder kitten können (durch Repression) - aber was wenn alle Betroffenen und Betrogene auf die Straße gehen und ihren Anteil am Gesamterfolg des gemeinsamen Wirtschaftens einfordern - wie heuer am Tahirplatz?!? Dann werden die Banksessel und Partei-Pfründe in London, Paris und Berlin auch ins wackeln kommen. Das muß nichts schlechtes bedeuten - im Gegenteil. Schlecht ist lediglich die Gefahr, daß die Eliten darauf geistig nicht vorbereitet sind und die Gefahr besteht, daß der berechtigte Protest der Mitte auch (wie jetzt die Kiddy) destruktiv und authoritär mit massiver Polizeigewalt unterdrückt wird. Denn eigentlich betrachten die Reichen die Politik und Medien als Einbahnstraße ... sie wollen dem Volk erzählen wo es langgeht, aber nicht zuhören wenn das Volk seinen Lohn sehen will.
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Glücksfall Gerechtigkeit

Politik | 09.08.2011 | 17:11 Nina Power
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10.08.2011 | 11:15 asansörpress35
Ein sehr guter, tief lotender Beitrag! Selbstverständlich ist Gewalt gegen Menschen und Sachen zu verurteilen. Jedoch muss man sich doch zunächst einmal fragen: Wie konnte es mit einer Gesellschaft so...
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10.08.2011 | 15:52 Freimin
nachsatz für Cameron und Konsorten: Wer nichts zu verlieren hat - der hat auch nichts zu riskieren - dem kann die Folge seines Handelns egal sein. Wer diese Erkenntnis ernst nimmt, der sorgt erstmal dafür, daß die Ungerechtigkeiten in diesem Land geschleift werden (statt der Demokratie), die Menschen Perspektive haben (statt das Nachsehen) und die Lebenslust die Ziele der Einzelnen bestimmen (anstatt der Frust).
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Glücksfall Gerechtigkeit

Politik | 09.08.2011 | 17:11 Nina Power
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10.08.2011 | 11:15 asansörpress35
Ein sehr guter, tief lotender Beitrag! Selbstverständlich ist Gewalt gegen Menschen und Sachen zu verurteilen. Jedoch muss man sich doch zunächst einmal fragen: Wie konnte es mit einer Gesellschaft so...
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10.08.2011 | 15:21 Freimin
Wie ich eben schon weiter oben anmerkte, geht es nicht um "absolute Gleichverteilung" und nicht um Luxusgüter und Urlaubsreisen, sondern um ein menschenwürdiges Überleben. Und es geht darum, daß man sich wehren können muß, wenn man bis zum Zusammenbruch ausgebeutet wird. Es kann nicht sein, daß man mehrere Ausbildungen hat und trotzdem der Willkür von Arbeitgebern ausgeliefert ist, die schamlos ausnutzen, daß man in strukturell schwachen Gebieten wie Brandenburg leben muß. Und es kann nicht sein, daß man in Notsituationen (z.B. Krankheit) von dieser Gesellschaft hängen gelassen wird, obwohl man ein Leben lang gearbeitet hat. Siehe Beispiel mit meiner Bekannten aus Posting vor 1/2 Std weiter obenstehend. Es kann nicht sein, daß man monatelang um sein Leben bangen muß (Krebs-OP) und gleichzeitig von der AOK gezwungen wird von 150 Euro mtl zu fristen. Im konkreten Fall haben sich alle Ämter geweigert zuzuzahlen. Es gibt einen Punkt, wo Widerstand zur Pflicht wird. Dann geht es nicht mehr nur um Lust an der Randale, dann geht es um die Systemfrage. Und für die einfachen Leute und Jugendlichen ist das System möglicherweise die nächste Stelle der Unterdrückung - also für die einen der örtliche Polizeiposten, für andere der nächste Bankautomat, für andere der Elektronikladen und wieder andere der nächstgelegene Alkoholausschank (wo man sonst üblich seine Tagesration "Vergißmichschnell" eingeflößt bekommt), etc. Ich würde in England nun meine Pflicht darin sehen, den Randalierern dort aufzuzeigen, daß es einen Unterschied zwischen sinnloser Gewalt (Rowdytum neureicher gelangweilter Kids) und Gegen-Gewalt gegen Unterdrückung gibt. Und dazu braucht es mehr Bildungsangebote, um den Leuten beizubringen, wie man sich auch ohne Brandschatzung und Gewalt artikulieren kann und wie man trotzdem Gegenwehr leisten kann und ... vor allem ... wie man sich adaquat für seine eigenen Interessen so einsetzen kann, daß einem geholfen werden kann. Daß auf diesem Weg des Lernens nun erstmal Flammen züngeln, ist weniger das Verdienst von angepißten Jugendlichen, als vielmehr Ausdruck der strukturellen Gewalt, mit dem unsere Mittelstands-Spießer und unsere Finanz-Eliten ... Nach Tunis, Kairo, Athen, Barcelona, London, Brixen, etc ist es nicht so weit hergeholt bald auch in Berlin, Hamburg, Duisburg, etc den Frust auf die Straßen zu tragen. Wenn Demonstrationen und Leserbriefe und Petitionen und gewerkschaftliches Engagement nicht nutzen, dann gehört das Thema eben auf die Straße und als Brandfackel auch in die Redaktionen, Alkoholverkaufsstellen und Banken geschleudert. Das sage nicht ich, sondern diejenigen, die Wut im Bauch haben. Aber, Meister, geben Sie doch zu, eigentlich geht Ihnen mein Geschwätz am Arsch vorbei ... Sie sind ja hier zum Provozieren, bzw sich und Ihr zugelegtes Avatar auszuprobieren ... Viel Spaß dabei. Und noch viel mehr Spaß dann, wenns in D auch ernst wird.
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Glücksfall Gerechtigkeit

Politik | 09.08.2011 | 17:11 Nina Power
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10.08.2011 | 00:44 miauxx
Über die Punkte, die Daniel Meister hier oben (schrieb am 09.08.2011 um 21:16) anspricht, kann man gut reden. Auch wenn Daniel offenbar die Tragweite dessen, was er anspricht, nicht versteht. Klar sin...
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10.08.2011 | 14:38 Freimin
Ich weise dem Meister gern nochmal den Zusammenhang nach, dem er das Zitat entriß: In Berlin und Brandenburg gibt es sehr viele Menschen die ganztags sogar noch weit unter 950 Euro arbeiten. Meine Bekannte, von der ich Ihnen gestern eingangs erzählte, arbeitet aber nicht nur für netto 950 Euro ganztags, sondern muß auch am Wochenende arbeiten (wird im Winter ausgeglichen), muß bei Bedarf bis zu 4 Std Überstunden reißen, muß in Schicht arbeiten (auch noch unregelmäßig), bekommt den Schichtplan oft erst am Tag zuvor offenbart (so daß sie nicht mal Arztbesuche planen kann), darf Urlaub nur Winters nehmen, muß ihre Arbeitskleidung (Vorschrift) selbst bezahlen, traut sich nicht bei Krankheit daheim zu bleiben. Ihr Pech: auf dem Land gibt es kaum Arbeitgeber, weswegen diese dort den Lohn und die Arbeitsbedingungen besonders gut drücken können. Meiner Bekannten geht es nicht um Luxusgüter oder Urlaub (war mit 40 erst einmal in Urlaub - 200 km weiter an der Ostsee für 14 Tage auf Campingplatz), sondern ums reine Überleben. Nach ihrer Krebs-OP war sie fast ein Jahr lang krankgeschrieben und mußte von Krankengeld (<700 Euro) leben, wobei alleine die Miete 450 Euro kostet. Nach Abzug von Strom, Gas, Wasser, Telefon, etc blieben ihr noch 150 Euro monatlich. Und das ausgerechnet in der Zeit, als sie aufgrund der Krebserkrankung besonders auf die Hilfe angewiesen war !!! WAS IST DAS FÜR EINE VERLOGENE GESELLSCHAFT, in der die einfachen Leute ausgenommen werden wie Heringe, während andere wie die Maden im Speck leben und wohlfeile Sprüche über das Elend dieser Menschen klopfen ?! Meine Bekannte ist übrigens verwitwete Mutter von 2 Kindern (gerade ausgewildert), hat in ihrem Leben bereits 2 Berufe gelernt (IHK) und darüberhinaus viel gelernt, um in Haushalt und Beruf flexibel zu sein. Ihre Kommentare - insbesondere zu 950 Euro - empfinde ich als Verhöhnung. Schämen Sie sich! Ansonsten haben Sie recht, wenn Sie Gewalt als solche verurteilen. Doch anstatt gegen die Schwachen mitzuhetzten, sollten Sie sich lieber überlegen, wie man solchen Jugendlichen über z.B. Bildung o.a. andere Möglichkeiten verschaffen kann, in deren Leben Zufriedenheit zu erreichen. Dazu würde auch gehören, diesen Jugendlichen den Respekt vor den Leistungen anderer näherzubringen. Dazu würde aber auch gehören, diesen Jugendlichen aufzuzeigen, wo die wahren Schuldigen unserer prikären Verhältnisse sitzen ... und wie man diese erreicht ... wie auch immer man diese zu treffen gedenkt. Ich hoffe ich konnte mit erstem Teil Ihr "950-Euro-Zitat" geraderücken und mit zweitem Teil etwas Ihres Zorns in vernünftige Bahnen lenken ;-)
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Freimin
Arbeitslosigkeit ist nichts anderes als die Enteignung von Arbeit. Gerechte Verteilung von Arbeit sieht anders aus.
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Logbuch
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Georg von Grote hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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koslowski hat gerade einen Blogbeitrag erstellt.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

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