Friedland

Friedland fragt

01.03.2010 | 18:40

Deutsche Botschaft 10

"Le(s)ben und Le(s)ben lassen"

 
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Kommentare
Dreizehn schrieb am 01.03.2010 um 19:28
Ich hock jetzt minutenlang davor und hab den Eindruck, die Gedanken dazu irren umher und passen nicht auf eine Reihe. Das ist ja auch ein Ergebnis, ein gutes.
archinaut schrieb am 02.03.2010 um 01:58
Oh ja, das Verb "lesben" harrte lange und bescheiden seiner beiläufigen Entdeckung.... Du hast es gefunden, lieber Friedland, Du darfst der neuen Art?Gattung? Deinen Namen geben!
Dreizehn schrieb am 02.03.2010 um 22:49
Weshalb ergänzen die Mädels mit Preußischblau? Oder ist es Königsblau? Und wieso ergänzen sie den Satz "Leben und Leben lassen"? Der bezog sich doch wieso auf Lesben. Sind die zwei Besserwisser schwulenfeindlich?

Dasselbe wie neulich: Ich hock minutenlang davor, ergebnislos. Die Frage, ob das Kunst sein möchte, stell ich erst gar nicht.
Friedland schrieb am 03.03.2010 um 08:58
Diese (ist es Kunst?) und ähnliche Fragen habe ich mir vor Beginn dieser Serie "Deutsche Botschaft" allerdings auch gestellt. Und verwirrt bin ich immer wieder, wenn ich die Botschaft (oder den Grund dafür) nicht verstehe, z.B. hier:

www.freitag.de/community/blogs/friedland/deutsche-botschaft-01

Aber wenn diese Fragen aufkommen, wenn das Nachdenken beginnt, ist es dann nicht immer Kunst?
Deaktivierter Nutzer schrieb am 03.03.2010 um 09:03
Ein Kunstwerk ist immer eindeutig. Großartige Kunst ist sehr selten.
Aber, die wirklich guten Sachen erkennt jeder. Auch jeder Intelletuelle.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 03.03.2010 um 09:05
Gutes Beispiel für miese Gemälde:

www.benad.com/service/bildergalerie/wandmalerei.html
Deaktivierter Nutzer schrieb am 03.03.2010 um 09:10
Wandmalerei:
de.wikipedia.org/wiki/Datei:Lightmatter_Sistine_Chapel_ceiling.jpg

Er war der begabteste Bildhauer in seiner Zeit. Keine seiner Bildhauerarbeiten konnte er vollenden.

Er wurde gezwungen Frescen zu malen. Learning By Boing.
Und er revolutionierte die Malerei.

Er malte dem Papst nackte Ärsche & Männer als Frauen verkleidet in die Kapelle. Aber er machte das unvergleichlich gut.

Tja, so einer kommt eben nur alle 500 Jahre?
In seiner Zeit war er ein Superstar. Ein Titan. Er trotzte sogar der Kirche.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 03.03.2010 um 14:45
schon komisch, wenn man die dunkelblauen buchstaben einfach mal wegläßt, bzw. ein grüner wurde offensichtlicgh nachgezeichnet.
Dreizehn schrieb am 03.03.2010 um 22:24
Allmählich find ich, unsere eigene Unsicherheit im Urteil über Kunst ist eher das Problem. Es gibt verschiedene Qualitäten von Kunst, gibt den Anspruch, dass ein Werk über sich hinausweisen soll, es gibt dokumentarisches Theater und es gibt ähnliche Kunstformen: ready-mades wie das Urinal von Duchamp zu Beginn des 20. Jh.s, vielleicht lassen sich Graffiti auf solche Tradition zurückführen - schön und gut.

Bleibt trotzdem die Frage nach dem oben abgebildeten graffito. Ich denk man kann streiten. Kunst muss "sich" wohl erst als Kunst etablieren, dann isses welche. Für die Bohème oder welche Szene auch immer. Hier ist's einfach schön, sich Gedanken darüber zurechtzulegen. Iss müßig.
Friedland
Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten. So hab' ich es in der Schule gelernt - inklusive der dummen Antworten. Ich frage, um überhaupt Antworten zu bekommen - richtige, falsche, schlaue, dumme. Z. B.: Wenn Staubsaugervertreter Staubsauger verkaufen, was verkaufen dann Volksvertreter?
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