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Ich hock jetzt minutenlang davor und hab den Eindruck, die Gedanken dazu irren umher und passen nicht auf eine Reihe. Das ist ja auch ein Ergebnis, ein gutes.
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Oh ja, das Verb "lesben" harrte lange und bescheiden seiner beiläufigen Entdeckung.... Du hast es gefunden, lieber Friedland, Du darfst der neuen Art?Gattung? Deinen Namen geben!
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Weshalb ergänzen die Mädels mit Preußischblau? Oder ist es Königsblau? Und wieso ergänzen sie den Satz "Leben und Leben lassen"? Der bezog sich doch wieso auf Lesben. Sind die zwei Besserwisser schwulenfeindlich?
Dasselbe wie neulich: Ich hock minutenlang davor, ergebnislos. Die Frage, ob das Kunst sein möchte, stell ich erst gar nicht. |
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Diese (ist es Kunst?) und ähnliche Fragen habe ich mir vor Beginn dieser Serie "Deutsche Botschaft" allerdings auch gestellt. Und verwirrt bin ich immer wieder, wenn ich die Botschaft (oder den Grund dafür) nicht verstehe, z.B. hier:
www.freitag.de/community/blogs/friedland/deutsche-botschaft-01 Aber wenn diese Fragen aufkommen, wenn das Nachdenken beginnt, ist es dann nicht immer Kunst? |
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schrieb am
03.03.2010 um 09:03
Ein Kunstwerk ist immer eindeutig. Großartige Kunst ist sehr selten.
Aber, die wirklich guten Sachen erkennt jeder. Auch jeder Intelletuelle. |
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schrieb am
03.03.2010 um 09:05
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schrieb am
03.03.2010 um 09:10
Wandmalerei:
de.wikipedia.org/wiki/Datei:Lightmatter_Sistine_Chapel_ceiling.jpg Er war der begabteste Bildhauer in seiner Zeit. Keine seiner Bildhauerarbeiten konnte er vollenden. Er wurde gezwungen Frescen zu malen. Learning By Boing. Und er revolutionierte die Malerei. Er malte dem Papst nackte Ärsche & Männer als Frauen verkleidet in die Kapelle. Aber er machte das unvergleichlich gut. Tja, so einer kommt eben nur alle 500 Jahre? In seiner Zeit war er ein Superstar. Ein Titan. Er trotzte sogar der Kirche. |
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schrieb am
03.03.2010 um 14:45
schon komisch, wenn man die dunkelblauen buchstaben einfach mal wegläßt, bzw. ein grüner wurde offensichtlicgh nachgezeichnet.
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Allmählich find ich, unsere eigene Unsicherheit im Urteil über Kunst ist eher das Problem. Es gibt verschiedene Qualitäten von Kunst, gibt den Anspruch, dass ein Werk über sich hinausweisen soll, es gibt dokumentarisches Theater und es gibt ähnliche Kunstformen: ready-mades wie das Urinal von Duchamp zu Beginn des 20. Jh.s, vielleicht lassen sich Graffiti auf solche Tradition zurückführen - schön und gut.
Bleibt trotzdem die Frage nach dem oben abgebildeten graffito. Ich denk man kann streiten. Kunst muss "sich" wohl erst als Kunst etablieren, dann isses welche. Für die Bohème oder welche Szene auch immer. Hier ist's einfach schön, sich Gedanken darüber zurechtzulegen. Iss müßig. |
Ausgabe 07/12
16.02.2012
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