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Lest es selbst, www.guardian.co.uk/commentisfree/2011/mar/31/prolong-libya-civil-war-interventionists
In einem hat er ja Recht, etwas praeziser gefragt: wenn sie das Mandat schon ueberschreiten, wie alle Spatzen von den Daechern schreien, warum dann nicht richtig?
Den Freitag ueber den Krieg erspar ich mir.
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"Die liefern doch über Ägypten." Wird in diversen Berichten verschieden beschrieben. Aber, ich finde es lustig wenn ich die "was-auch-immer-rebellen" jammern höre das sie keine Munition habe und dann ballern die aus Spass Salven n die Luft wenn sie eine Kamera sehen. Derweil rollt laut IOM eine beachtliche Tsunami von verstörten Afrikanern auf die Küsten im Süden Europas zu. Silvio B. hat nun gesagt, das wenn die EU ihm kein Geld gibt damit er die Einwanderer verköstigen kann, gibt er ihnen allen ein Visa. Hihi, ich mag das. Vielleicht wachen dann ja ein paar Leute auf, mit dem Visa wird's dann echt ein juristisches Tohuwabohu.
Und die Berichte im Freitag zu dem Thema das hat System, Freitags-System. |
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wieso 'verstörte'?
die idee mit den viss ist wirklich gut, gefällt mir |
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wieso 'verstörte'?
die idee mit den visa ist wirklich gut, gefällt mir |
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schrieb am
02.04.2011 um 16:36
naja, verstört weil die das mit der Demokratie nicht so ganz gebacken bekommen. Ist ja auch nicht so einfach, sehen wir ja selbst hier in Europa.
und das mit dem Visa ist gut weil sonst nimmt Silvio B. das Geld und ..., dann können auch alle gleich kommen. |
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Die kommen doch nicht, weil die Demokratie bei ihnen nicht funktioniert. Im Gegenteil, wenn die Demokratie funktioniert, kommen erheblich mehr. Mit welcher Begruendung soll denn eine Demokratie eine Mauer um das Land bauen?
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Denke, die Rebellen haben zunaechst vor allem keinen einheitlichen politischen Willen. Es gibt nicht einmal einen wirklichen Buergerkrieg. Im Sinne einer Fortsetzung einer politischen Opposition mit anderen Mitteln.
Und dann moechte ich mal wissen, warum bei Gaddafi von der Gefahr von "Massengraebern" ausgegangen wird und was das ueberhaupt heissen soll. Der Krieg ist jedenfalls eher eine preemptive humanitaere Intervention als eine Reaktion auf reale Vorkommnisse. Man muss sich die Straftaten nach dem Rom-Statut mal ansehen. Auch Bush war kein Hitler. Gaddafi ist weder verrueckt, noch ein Verbrecher. Sein einziger Fehler war und ist eine loyale Armee. |
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schrieb am
03.04.2011 um 01:34
@ Fritz Teich,
klar kommen mehr, je mehr "Demokratie" da ausbricht. Jeder der glaubt das wenn dort liberalere, freiere Lebensbedingungen durchsetzen keine Flüchtlinge kommen leidet an Realitätsverlust. Vielleicht ist es doch eher so eine Art Anarchie die noch etwas durch die Intervention versucht wird in ihrer Entwicklung zu kontrollieren. Das mit Gaddafi hätte schon nach Lockerbie geschehen müssen, spätestens seit dem Bekanntwerden seiner indirekten Beteiligung an dem Völkermord an Massalit und Fur. Gaddafi hatte die Janjaweed logistisch und finanziell unterstützt, um eigene Interessen zu schützen. Er ist ein ziemlich cleverer Taktiker. Wegen seinen Hilfen für alle armen afrikanischen Nationen (er zahlt deren Mitglieds-Beiträge an die AU) hat Gaddafi quasi einen unbeschränkten Rückhalt. Seine Unterstützung von den grösseren Nationen wie Nigeria, Ägypten, Algerien und Süd-Afrika wird von deren Sorgen der Teilung von bestehenden Grenzen getragen (Somalia / Somali-Land) usw. Von diesen fünf Ländern wird eigentlich auch die AU finanziert. Aus diesem Grund hatte die UNO vermutlich auch die Vermittlungsvorschläge der AU sofort abgelehnt. |
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Eigentlich soll ueberhaupt nichts "mit Gaddafi" passieren, die Resolution 1973 (2011) verbietet nur eine bestimmte Art der Kriegsfuehrung, naemlich gezielte Schuesse auf "Zivilisten", also solche, die nicht aktiv an Kampfhandlungen teilnehmen. Im Uebrigen glaube ich nicht, dass Gaddafi ein besonders uebler Schurke war, wenn so eine Charakterisierung ueberhaupt angebracht ist. Des einen Schurke ist des anderen Freiheitsheld, was man wohl auch hier sagen kann.
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Was mich an der Lybienpolitik am meisten verwundert ist, dass bisher niemand die lybische Regierung (Volkskongress) und deren legalen Vertreter (Generalsekretär) danach gefragt hat, was denn diese wünscht. Soweit nachvollziehbar ist die Wahl Muhammad Abu I-Qasim az-Zuwai durchaus demokratisch nachvollziehbar, obwohl man in den letzten Wochen zur Kenntnis nehmen mußte, dass die Theorie des Grünen Buches mit der Praxis in Lybien wohl wirklich weniger zu tun hat, als anzunehmen war.
Anders als bei anderen Kriegen kämpfen hier ja zwei (oder mehr) Privatarmeen gegeneinader und nicht die Regierung gegen das Volk / ein Teilvolk und/oder umgekehrt. Wäre es nicht von herausragendem Interesse, was die Regierung hiervon hält (ggf. Einberufung des Allgemeinen Volkskongresses auf neutralem Boden)? |
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Was mich an der Lybienpolitik am meisten verwundert ist, dass bisher niemand die lybische Regierung (Volkskongress) und deren legalen Vertreter (Generalsekretär) danach gefragt hat, was denn diese wünscht. Soweit nachvollziehbar ist die Wahl Muhammad Abu I-Qasim az-Zuwai durchaus demokratisch nachvollziehbar, obwohl man in den letzten Wochen zur Kenntnis nehmen mußte, dass die Theorie des Grünen Buches mit der Praxis in Lybien wohl wirklich weniger zu tun hat, als anzunehmen war.
Anders als bei anderen Kriegen kämpfen hier ja zwei (oder mehr) Privatarmeen gegeneinader und nicht die Regierung gegen das Volk / ein Teilvolk und/oder umgekehrt. Wäre es nicht von herausragendem Interesse, was die Regierung hiervon hält (ggf. Einberufung des Allgemeinen Volkskongresses auf neutralem Boden)? |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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