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Ich glaub, ich weiss jetzt was Faschismus ist. Und wie recht Hannah Arendt hatte, den rechten und den linken Faschismus gleichzusetzen. Freitag im Selbstversuch. Trotz aller Unterschiede. Die Sachverhalte sehen aber nur anders aus. Das Toeten war langsamer. Vielleicht sogar systematischer. Gaskammern und Eisenbahnen sind relativ trivial.
Der Lesegenuss hielt sich in Grenzen. Abgesehen von einigen klugen Saetzen von Rahab, thanks, hab ich hier eigentlich fast nichts gesehen, was wirklich lesenswert gewesen waere. Das Blog von Leif ueber die verschleiterten Tuareg-Maenner war schoen. Ich danke auch fuer den Link mit dem Kreisverkehr. In der Mehrzahl gings aber nur um Personen. Zuneigungen und Abneigungen. Diskurse eher flach. Bei dem hochgelobten Blog ueber die NRW-Wahl und auslaendische Zeitungen hab ich ueberhaupt nicht erkannt, was das sollte. Immer wieder, wen man in die Tonne werfen kann. Und das soll ein Inhalt sein. Auch hier eigentlich nur Rahab, die konsequent blieb. Wozu ich ja gerne einmal etwas ueber die NPD geschrieben haette. Ueber den ganz erbaermlichen Glauben, mit Paragraphen ein gesellschaftliches Problem loesen zu koennen. Als ob das noetig waere. Aber ich verstehe jetzt auch Ruettgers besser.
Da halt ichs lieber mit Goethe, dem tatsaechliche oder angebliche Gesinnungen gleichgueltig waren. Machen wir auch beim Versuch. Zum Beispiel. Entscheidend ist die Praxis. Das reicht. Dazu noch ein kleines Filmchen aus dem Guardian. Im Original sind Schreie des englischen Soldaten zu hoeren, Wimmern der Iraqis. So wie die Mamaschreie von Omar Kadr. Bei Omar Kadr ist es beruehrend, weil man ohnehin mit ihm fuehlt, man versteht die Tat und verachtet die Moerder seines Vaters, ok, ius in bello, dazu gibt es auch canadische Rechtsprechung, auch aeltere, in dem Guardianfilmchen nur noch Kitsch Der Fall Kadr lohnt die naehere Betrachtung sehr.
Hier also the Queen in action:
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But she doesnt have a lot to say, anyway wollt ich noch das Woertchen Beissreflex in die Diskussion werfen.
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Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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