Fritz Teich

Ich hasse Fussball

21.04.2010 | 22:46

Rot und Schwarz

Von Stendhal. Da gibts auch so einen Wohltaetigkeitsverein, wie ihn Blixa betrieben haben soll, der vor allem den Wohltaetern nuetzt. Wir sollten uns mal ansehen, was Mixa genau zum Afghanistankrieg gesagt hat. Nicht dass das der Grund fuer das Mobbing gewesen waere, sowenig wie Oel den Krieg in Afghanistan antreibt, aber es bleibt interessant und ist, was Blixa angeht, auch wichtiger als der Schnee von gestern. Glos war ja als Abgeordneter nicht so schlecht, wenn er mit Struck stritt. Eine bayrische Schule? Was sagt google?

 

mixa afghanistan

 

 

www.focus.de/politik/deutschland/afghanistan-einsatz-mixa-will-abzugsperspektive_aid_468088.html

 

 

www.focus.de/panorama/welt/kirchen-bischof-mixa-sagt-afghanistan-besuch-ab_aid_497161.html

 

 

Immerhin!

 
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Kommentare
luggi schrieb am 22.04.2010 um 15:33
Ja was sagt er denn genau. Alles andere sind nur Artikel, aussem Focus.
Fritz Teich schrieb am 22.04.2010 um 16:31
<<

Nach katholischer Lehre seien dem Einsatz kriegerischer Handlungen enge Grenzen gesetzt, wie der Augsburger Bischof am Dienstag erklären ließ. Sie müssten entweder der Abwendung eines schweren Schadens für eine Nation oder die Völkergemeinschaft dienen, alle anderen Mittel müssten sich als unwirksam herausgestellt haben, und der Waffeneinsatz dürfte nicht größere Unordnung hervorrufen als das Übel, das damit bekämpft werde. Mixa zitierte Papst Johannes Paul II., der den kriegerischen Einsatz als „Niederlage der Menschheit“ bezeichnet hatte.
>>

Ist doch fuer einen deutschen Militaerbischof schon mal nicht so schlecht. Der Papst hat eine website, vielleicht schaust Du da mal nach.
Fritz Teich schrieb am 22.04.2010 um 17:17
Hab mal geschaut, wo die Formulierung herkommt:

<<
"Nein zum Krieg!" Er ist nie ein unabwendbares Schicksal. Er ist immer eine Niederlage der Menschheit. Das Völkerrecht, der aufrichtige Dialog, die Solidarität zwischen den Staaten und die ehrenvolle Ausübung der Diplomatie sind jene Mittel zur Lösung von Streitigkeiten, die des Menschen und der Nationen würdig sind. Ich sage dies mit Blick auf jene, die ihr Vertrauen noch immer in Atomwaffen setzen, und auf die allzu zahlreichen Konflikte, die unsere Mitmenschen noch immer gefangen halten. Zu Weihnachten hat uns Betlehem an die ungelöste Krise im Nahen Osten erinnert, wo zwei Völker, das israelische und das palästinensische, dazu aufgerufen sind, Seite an Seite zu leben, beide in Freiheit und Souveränität und in gegenseitigem Respekt. Ohne noch einmal zu wiederholen, was ich Ihnen bereits im letzten Jahr beim gleichen Anlass gesagt habe, beschränke ich mich heute darauf, angesichts der zunehmenden Verschärfung des Nahost-Konflikts hinzuzufügen, dass dessen Lösung nie durch Terrorismus oder bewaffnete Konflikte durchgesetzt werden kann in der Annahme, militärische Siege könnten der Ausweg sein. Und was soll man über einen drohenden Krieg sagen, der über die Bevölkerung des Irak, des Landes der Propheten, hereinbrechen könnte, eine Bevölkerung, die schon von einem zwölf Jahre andauernden Embargo entkräftet ist? Der Krieg ist nie ein Mittel wie andere, das man zur Beilegung von Auseinandersetzungen zwischen Nationen einsetzen kann. Die Charta der Vereinten Nationen und das Völkerrecht erinnern daran, dass der Krieg, auch wenn es um die Sicherung des Gemeinwohls geht, nur im äußersten Fall und unter sehr strengen Bedingungen gewählt werden darf, ohne dabei die Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung während und nach den Kampfhandlungen zu vergessen.
>>

nach

www.uni-kassel.de/fb5/frieden/regionen/Irak/Stimmen/vatikan.html

Scheint aber eine feste h.M. zu sein.
Fritz Teich
Schlesinger hat mich wieder an Reinhold Niebuhr erinnert.
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