Fritz Teich

Ich hasse Fussball

25.08.2010 | 23:57

Schaeuble und der Griebnitzsee

Mein "Atavar" ist ein Oelgemaelde namens Uferweg. In Erinnerung an viele Spaziergaenge dort im Winter.  Bei jedem Licht und Wetter. Schloendorf wohnt dort und jenseits der S-Bahn gibts Apfelkuchen bei Plattner.

 

Man muss ja nicht ueber alle Uferwege entscheiden. Die Frage stellt sich nicht nur an Seen, sondern auch am Meer. Hier gings um den Weg der Grenzer, von dem aus viele Menschen totgeschossen worden sind.  Eine Art Buchenhain, die Erhaltung ist entschaedigungslos zu dulden. Moegen sie doch Schaeuble fuer das Eigentum bis zum Wasser bezahlen was sie wollen, auf den Grundstuecken liegt eine Art Denkmallast:

 

"Heute bauen Bonzen Mauern, frueher wars der Staat."

 

Das Verwaltungsgericht Potsdam hatte die Klage gegen die Stadt Potsdam abgewiesen. Die Klaeger hatten offenbar unter anderem behauptet, der Grenzerweg muesse weg, weil er mit den Worten des Oberverwaltungsgerichtes "durch einen Unrechtsstaat gegen den Willen der Eigentümer errichtet worden sei":

<<

Auch die Tatsache, dass der ursprüngliche Weg durch einen Unrechtsstaat gegen den Willen der Eigentümer errichtet worden sei, rechtfertige keine andere Beurteilung.

>>

 

Wie lahm  die Stadt Potsdam argumentiert usw at

 

www.gerichtsentscheidungen.berlin-brandenburg.de/jportal/portal/t/ge/bs/10/page/sammlung.psml?pid=Dokumentanzeige&;;showdoccase=1&js_peid=Trefferliste&documentnumber=4&numberofresults=12&fromdoctodoc=yes&doc.id=MWRE090001200%3Ajuris-r01&doc.part=L&doc.price=0.0&doc.hl=1#focuspoint

 

(vielleicht kann man das dem CMS beibringen)

 
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Kommentare
Rapanui schrieb am 26.08.2010 um 00:26
Im S-Bahnhof Griebnitzsee scheißen heute die Schwalben auf die Schultern der Passanten, wenn sie zu langsam durch die Halle laufen. So schossen auch die Grenzer auf die Passanten, die zu langsam durch den See schwammen. Die Schwalben schissen schon als die Grenzer noch schossen. Jetzt schießen die Grenzer nicht mehr und die Schwalben scheißen immer noch. Die Passanten schimpfen auf die Schwalben nicht auf die Grenzer.
Fritz Teich schrieb am 26.08.2010 um 00:43
Wie auf Spatzen? Schliesst ja nicht aus, dass man einen bestimmten Weg mit welcher Geschichte auch immer erhaelt. Hat der an seinem Ort nicht etwas Robert Wilsonartiges? Steinruecken war eine Exklave?
Rapanui schrieb am 26.08.2010 um 07:25
>>>>Wie auf Spatzen?<<<
Worauf bezieht sich diese Frage? An wen ist diese Frage gerichtet?
Fritz Teich schrieb am 26.08.2010 um 07:55
Da verlaesst Dich Dein Dichtersinn?

Schade. Der Kleinkrieg der einen gegen die anderen Villenbesitzer war jedenfalls sehr nett und Steinstuecken eine gute Sache. Die Grenze als Theater.
Rapanui schrieb am 26.08.2010 um 21:58
>>>Fritz Teich schrieb am 26.08.2010 um 07:55
Da verlaesst Dich Dein Dichtersinn?<<<<

Natürlich nicht. Aber es ist nicht einfach Ihre Fragmente zusammenzusetzen und Vieldeutigkeiten zu verstehen. Auch sind die Analogien manchmal willkürlich. z.B.>>>Griebnitzsee - Afghanistankrieg<<<<<

>>>Wie auf Spatzen?<<<< Meinen Sie?
1. Wie?Auf Spatzen?
2. Auf die schwimmenden Grenzpassanten geschossen, wie auf Spatzen?
3. Die Schwalben auf die Spatzen?
Fritz Teich schrieb am 26.08.2010 um 07:58
Schiesstheater, so eine Art kleiner Afghanistankrieg. Mit Buehne.

Aber ohne Scheiss, mit der Bernauer Strasse kann es konkurrieren.
Fritz Teich
Schlesinger hat mich wieder an Reinhold Niebuhr erinnert.
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