In der nordafghanischen Provinz Kundus sind an diesem Karfreitag drei Bundeswehrsoldaten in einem Gefecht mit Taliban-Kämpfern gefallen. Das teilte das Einsatzführungskommando in Potsdam mit. Fünf Soldaten seien zudem schwer verwundet worden. Mithin haben 39 Soldaten der Bundeswehr im Afghanistaneinsatz seit 2001 ihr Leben gelassen.
Wie es in der Bundeswehr hieß, sei eine Patrouille im Distrikt Chardara gegen 13 Uhr mit Gewehrfeuer und Panzerfäusten angegriffen worden. Die Soldaten erwiderten das Feuer und versuchten später auszuweichen. Dabei seien sie abermals durch eine Sprengfalle gestoppt worden, die ein Fahrzeug zerstörte.
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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