Fritz Teich

Ich hasse Fussball

17.09.2010 | 17:36

Wladyslaw Bartoszewski

hatte behauptet, Erika Steinbach sei eine Art Holocaustleugnerin der deutsch- polnischen Geschichte und deshalb fehl am Platz. Das war nicht fair. Ob man ihm deshalb gleich einen schlechten Charakter andichten muss, ist eine andere Frage. Aber haette Frau Steinbach nicht so uebertrieben, waere sie nicht gehoert worden. Habe deshalb weiterhin an ihr nichts auszusetzen.

 
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Kommentare
Ehemaliger Nutzer schrieb am 17.09.2010 um 17:47
Joseph hat nix auszusetzen, gelle Fritz? Du Scheisst aufs Mikrophone damit der Furz überhört wird.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 17.09.2010 um 18:03
oder wie werden heute Beleidigungen verstanden?
Deaktivierter Nutzer schrieb am 17.09.2010 um 18:50
Wasn das?
Zitieren Sie hier Bartoszewski oder ist das Ihre Meinung?
Für den letztgenannten Fall: hätten Sie die Meinung nicht aufgeschrieben, hätte sie niemand gelesen. Ob man Ihnen dann Komik unterstellen müßte, wäre eine andere Frage....
Fritz Teich schrieb am 17.09.2010 um 19:39
<<
Auch wehrte er sich dagegen, dass Steinbach Mitglied des zugehörigen Stiftungsrates werden sollte. Dies sei, „als ob der Vatikan den Holocaust-Leugner Bischof Williamson zum Bevollmächtigen für die Beziehungen zu Israel ernannt hätte“,
>>

Wer sowas sagt ist fuer mich gestorben.
Fritz Teich schrieb am 17.09.2010 um 19:40
www.zeit.de/politik/deutschland/2010-09/steinbach-bartoszewski

ist der link und auch noch etwas von der Knalltuete Cem.
GeroSteiner schrieb am 17.09.2010 um 19:17
Hach ja. Alles ist schlechter geworden, nur eins ist besser geworden: Die Vertriebenenpräsidentin ist schlechter geworden.
Fritz Teich schrieb am 17.09.2010 um 19:20
Ich fand sie immer gut. Und sie ist IMHO gut geblieben.
Fritz Teich schrieb am 17.09.2010 um 19:33
Was wollt Ihr denn? Wollt Ihr Friede, Freude Eierkuchen oder eine belastbare stabile nachhaltige Beziehung? Fuer letzteres muss man Tabus in Frage stellen koennen. Ich bin fuer letzteres. Und Peter Glotz und Co waren das wohl auch.

Der Gerechtigkeitswert der Westverschiebung von Polen ist gleich Null. Damit muss man leben und sich nicht in die Tasche luegen. Mit Friede, Freude, Eierkuchen ist kein deutsch-polnischer Konsens herzustellen.

Im Uebrigen geht es nicht um die Ebene von Staatsoberhaeuptern, das Potsdamer Abkommen usw, sondern die Gestaltung des alltaeglichen Miteinanders beispielsweise in Goerlitz oder Guben. Das besteht im Moment vor allem aus Treckerklau etc und ganz aberwitzigen Verwaltungsvorgaegen von polnischer Seite, wenn ich in die Zeitung gucke. Von Normalitaet ist das weit entfernt.
Gustlik schrieb am 17.09.2010 um 19:27
Wenn Herr Fritzl Deich doch nur den Władysław richtig schreiben würde... dann würde er ihn auch richtig aussprechen.
Fritz Teich schrieb am 18.09.2010 um 00:31
Beschwer Dich bei der TAZ, da hab ich ihn gecopied.

Alles nicht so heilig und alles kein Grund, ueber die Steinbach herzufallen, wie schon ueber Sarrazin. Ich find das faschistisch und freue mich, dass hinsichtlich von Sarrazin auch Bommarius seine Meinung geaendert hat. Diese Art von Politik ist richtig zum Kotzen.
Fritz Teich schrieb am 18.09.2010 um 00:39
Vor allem wenn diese scheinheilige Eule von Cem da noch mitheult, der doch politisch toter als tot sein muesste, nachdem er sich vom Chefbestecher der Nation eine Eigentumswohnung hat finanzieren lassen, was dann mit einer Nebelwand einer vergleichsweise laecherlichen Flugmeilenaffaire verhuellt wurde, wegen der er dann spektakulaer zuruecktrat, um gleichsam gewaschen wieder hervorzukommen.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 18.09.2010 um 01:19
Fritz Teich schrieb am 18.09.2010 um 06:15
Worauf bezieht sich das? Auf den Gerechtigkeitswert des Potsdamer Abkommens? Dass Deutschland den Krieg verloren hat, bestreitet keiner. Man muss aber irgendwie mit dem ueberschaeumenden polnischen Nationalismus klarkommen, da gibts keine Kompromisse.
Fritz Teich schrieb am 18.09.2010 um 06:24
Mit diesem Link hast Du Dir ja richtig Muehe gemacht, thanks, aber nehmen wir ihn doch beim Wort: "Ausbildung eiuner buergerlichen Gesellschaft", ja, genau darum gehts. Das ist eben nicht nur blumig linkskatholisch wolkig, sondern auch ganz konkret.

www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0908/meinung/0014/index.html
Fritz Teich schrieb am 18.09.2010 um 06:42
<<
Man muss aber irgendwie mit dem ueberschaeumenden polnischen Nationalismus klarkommen,
>>

Zu irgendeinem Jahrestag des Kriegsausbruches gabs mal eine Fernsehdiskussion mit deutschen und polnischen Historikern. Nachdem alles uebliche gesagt worden war, kam es auch noch zu den polnischen Spruechen aus 1937 oder so nach dem Motto: In zwei Stunden sind wir in Berlin. Danach war Funkstille auf polnischer Seite. Mehr sagt die Steinbach nicht.

Zur Ehrenrettung der Polen kann man sagen, dass es damals diverse Diktaturen gab, "Vernunftdiktatur" geheissen, was nichts besser macht. Siehe etwa, alles Binsenwahrheiten, was jeder weiss, aber nicht in einen Zusammenhang gebracht werden soll, auch zu "Internierungslagern"

de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Polens

mit:

<<
Die außenpolitischen Bemühungen Polens, die vor allem mit der Person von Außenminister Józef Beck verbunden sind, waren im Einklang mit der französischen Politik darauf ausgerichtet, einen Block kleiner und mittlerer Staaten zur Eindämmung sowohl Deutschlands als auch der Sowjetunion zu schaffen. Dem standen jedoch vor allem die durch die Grenzziehung nach dem Ersten Weltkrieg entstandenen gegenseitigen Gebietsansprüche im Wege. So war Polen, kurz bevor es selbst von Deutschland und der Sowjetunion überfallen wurde, aktiv an der Zerschlagung der Tschechoslowakei beteiligt und annektierte nach dem Münchener Abkommen im Oktober 1938 die mehrheitlich von Polen und Deutschen besiedelten Industriegebiete in Mährisch-Schlesien und kleinere Gebiete im Grenzgebiet zur Slowakei.
>>

Letzteres ist IMHO noch immer zwischen den Nachbarlaendern umstritten und war auch mal Thema in einem sehr schoenen Artikel im Freitag. Auch da gibts eine Art Oder/Neisse-Grenze mitr idiotischen Folgen fuer die betroffenen Staedte.

Anyway, von der besonderen Heiligkeit Polens bleibt nicht viel uebrig. Sie sind von Deutschland im WWII uebel behandelt worden, sonst gabs aber nichts.
Fritz Teich schrieb am 18.09.2010 um 06:49
<<
Danach war Funkstille auf polnischer Seite.
>>

Jetzt haben wir eben statt Funkstille Beleidigungen, "blonde Bestie" usw, ein Fortschritt ist das nicht.
Fritz Teich
Schlesinger hat mich wieder an Reinhold Niebuhr erinnert.
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