Fritz the Cat

Blog von Fritz the Cat

Blogbeiträge

09.01.2012 | 22:41 Fritz the Cat

Gnade für Wulff?

Nein! Aber dazu später. Er wird ja gerne immer wieder mal leichtfertig als der Souverän bezeichnet, der Bundespräsident. Ist er aber nicht, denn seit Gründung der Bundesrepublik und Inkraftsetzung des Grundgesetzes ist das Volk, also die G... >> mehr

Kommentare

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Der Wulff und die bösen Medien

09.01.2012 | 16:21 Jakob Augstein
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10.01.2012 | 15:52 Hans Dirk
Herr Katzer, soll ich den ganzen Absatz nochmal zitieren. Es spielt dabei keine Rolle, ob Herr Augstein nur denkt oder etwas sagt - es ist nun mal so geschrieben. Nachdenklich macht mich dabei, dass e...
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10.01.2012 | 17:52 Fritz the Cat
Mir könnte der olle Goebbels langsam fast leid tun, angesichts der Vergleiche für die er immer wieder seinen Schädel hinhalten muss. Aber Herr Dirk, es macht schon einen gewaltigen Unterschied, was ein Herr Augstein, sie oder auch ich denken und was der jeweilige schreibt. Denn nur letzteres kann ein Dritter beurteilen, was in meinem Kopf brodelt doch wohl eher nicht. Man sollte deshalb mit dem "Hineindeuten" eher vorsichtig sein. Ich würde aber gerne die Zitierung der Passage, die Sie zu diesem Vergleich animierte, sehen, denn ehrlich gesagt, habe ich nichts gefunden, was mich an diesen Demagogen erinnern könnte. Andererseits finde ich "Schuft" ist doch eine wirklich zärtliche Beschreibung für das, was man an anderer Stelle über das derzeitige Staatsoberhaupt lesen kann. Da stößt man eher schon auf Bezeichnungen wie Schwindler oder sogar Lügner. Mich erinnert diese ganze Geschichte ganz fatal an die Causa zu Guttenberg. Zugegeben wird im Rahmen der Salamitaktik immer nur das, was man nicht mehr dementieren kann und jeden Tag kommt ein neues Scheibchen dazu. Wo es beim Plagiator geendet hat, wissen alle.
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08.01.2012 | 13:07 Radar
Davon hab ich auch schon öfters geträumt. Linker Journalismus mit der Durchschlagskraft des Boulevard. Ansatzweise hat es das mal gegeben - die Hamburger Mopo hat mal der SPD gehört, als man die noch ...
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10.01.2012 | 01:54 Fritz the Cat
Den "linken" Journalismus könnte es ja durchaus noch geben. Allerdings bedürfte es dazu auch die entsprechenden Journalisten und die sind, das entnehme ich meiner beruflichen Erfahrung, sehr rar oder auch schon über den Jordan gegangen. Sprich, die, die noch leben, gelten als zu alt. Wenn man diese Richtung als Verleger, Herausgeber, Chefredakteur wirklich einschlagen will, was in der heutigen Medienlandschaft durchaus schwierig ist, dann muss man auch den Mut haben, in sein Team diese wenigen "unangepassten" Schreiber aufzunehmen.
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Der Wulff und die bösen Medien

09.01.2012 | 16:21 Jakob Augstein
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09.01.2012 | 23:25 keiner
@ J.A.: >>Wenn Wulff ein Schuft ist, muss die Presse ihn jagen und das Publikum wird es ihr danken - soweit das Publikum nicht aus politischen Gründen auf seiner Seite ist. Ich dachte also, kritische...
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10.01.2012 | 01:27 Fritz the Cat
Herrlich in welche Richtung diese ganze "Affaire" sich entwickelt. Die Frage, ob BILD das darf, stellt sich doch gar nicht. Natürlich darf BILD - zumindest rein juristisch betrachtet. Ich denke mal, die entscheiden Passagen der Wulffschen Attacken auf den Diekmannschen AB dürfte durch Spiegel nun jeder kennen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass da nun noch irgendetwas nachkommt, was brisanter wäre. Meine Meinung zu Wulff als Präsi habe ich ja schon kund getan, aber rein juristisch betrachtet ist das, was BILD über Spiegel da im Moment veröffentlicht ein Witz. Und BILD weiß das auch, da bin ich mir sicher. In diesen gesamten, bisher veröffentlichten Gesprächsprotokollen ist nichts justitiabeles zu finden, geschweige denn ein Angriff auf die Pressefreiheit. Darf BILD das trotzdem? Ja, BILD darf, vor allem, wenn sich jetzt herausstellt, wie BILD die bisher souveränen Medien benutzt und vor sich her treibt, wie ein Haufen willfähriger dummer Schafe. Wollen Sie auch eines dieser Schafe sein, Herr Augstein?
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Der Wulff und die bösen Medien

09.01.2012 | 16:21 Jakob Augstein
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09.01.2012 | 23:54 Fritz the Cat
Lieber Herr Augstein, ich bin erst seit ein paar Tagen hier angemeldet und sehr überrascht, dass Sie sich als Herausgeber an diversen Diskussionen beteiligen. Das bin ich von anderen Medienportalen nicht gewohnt, deshalb, sofern Sie selbst auf die Tasten hauen, zunächst mein Respekt! Als jemand, der seit der Jugend mit BILD seine gewissen Probleme und auch keine Hemmungen in München eine Redaktion dieses Blattes zu verwüsten hatte, habe ich mit Interesse gelesen, wie Sie diese neue Position und Arbeitsweise dieser Zeitung beurteilen und beschrieben haben und vor allem, Sie haben Recht mit Ihrer Einschätzung dieser neuen "Strategie" dieser, von vielen noch als BLÖD eingestuften Publikation. Letztlich, und das weiß ich aus eigener Erfahrung, arbeitet das Springersystem, egal ob BILD oder Welt, oder Abendblatt in Hamburg, Mopo in Berlin etc. immer auf der gleichen Welle. Man schickt auch lieber den eloquenteren Blome statt den gegeelten Diekmann vor die Kameras, aber das gehört nun einmal zum Geschäft. Das Problem liegt doch eigentlich ganz woanders. Wenn Sie, zutreffend, feststellen, dass die BILD mittlerweile journalistisch in Bereiche vorstößt, die ihr bis dato verwehrt waren, dann muss man sich doch fragen, warum das passieren kann. Das kann doch nur passieren, weil SZ, Spiegel, Zeit und einige andere dieses Terrain nicht mehr bedienen können, oder aber, was eine Kapitulation bedeuten würde, aus welchen Gründen auch immer nicht mehr bedienen wollen. mfg gvg
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Der böse Wulff

Politik | 06.01.2012 | 12:25 Jakob Augstein
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06.01.2012 | 16:59 Columbus
Lieber Jakob Augstein, Wulff ist gezeichnet, weidwund, würden Jäger sagen. Um wieder gesund zu werden, wäre es für ihn besser nicht im steinernen Schloss Bellevue zu sitzen, sondern daheim, im eigene...
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06.01.2012 | 17:41 Fritz the Cat
Sehr geehrter Herr Leusch, touché. Manches, was Sie formulieren geht runter wie Öl. Und Sie bringen auch manches auf den Punkt. Die Presse, oder die Medien sind die 4. Macht im Staat und das sollen sie auch sein, denn es hat über Jahrzehnte auch gut funktioniert. Jahrzehnte, in denen die "Augsteins" (der Alte) aber auch die "Springers" die Zügel in der Hand hielten und ihnen, egal auf welcher Seite, Journalisten zur Verfügung standen, die auch diese Bezeichnung verdienten. Da konnte diese 4. Macht im Staate gegenüber den 3 anderen auch eine Kontrollfunktion ausüben von Spiegelaffaire bis hin zum Parteispendenskandal weil sie sich selbst kontrollieren konnte, denn sie hatte die dazu erforderlichen Persönlichkeiten. Heute sieht diese Medienlandschaft ganz anders aus. Journalisten im damaligen Verständnis findet man kaum mehr. Der Nachwuchs wäre sogar teilweise vorhanden, nur darf er nicht. Die Presselandschaft wird geprägt von Unternehmern, denen es nur darum geht, ob ihr Produkt Gewinn erzielt und denen egal ist, mit welchen Mitteln und welchem Inhalt. Sie wird geprägt von von fettigen Dieckmanns und subalternen DiLorenzos, von mediengeilen Jörgs und Austs. Hauptsache, die Quote stimmt oder die Auflage; Inhalt, Moral und vor allem die Selbstachtung wurden längst begraben. Und deshalb müssen Leser sich bedauerlicherweise mit solchen halbseidenen und -halbrecherchierten Kampanien abfinden, denn den investigativen Journalisten gibt es nicht mehr. Nicht weil es keinen gäbe. Nein! Weil er nicht darf. Denn er könnte der Auflage schaden.
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Fritz the Cat
Die Wahrheit ist die beste Lüge
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