Fro

Bürgeransichten

16.03.2011 | 18:47

Ausstieg aus der nuklearen Stromproduktion bis 2015 möglich

Manche behaupten, ohne Atomkraftwerke wäre auf lange Sicht keine ausreichende Energieversorgung möglich. Diese Sorge ist nicht berechtigt: Acht Schrottreaktoren könnten sofort abgeschaltet werden und die übrigen neun bis 2015.
Das zeigt das vom Aachener Institut EUtech für Greenpeace berechnete Energie-Szenario “Plan B 2050″.

Im Greenpeace-Energiekonzept decken die Erneuerbaren Energien im Jahr 2020 etwa 37 Prozent des Strombedarfs und übernehmen bis 2050 die gesamte Stromversorgung.“

Wind, Sonne, Geothermie, Wasser und Biomasse – so wird mittelfristig der Energiemix aussehen.
Langfristig wird 
Solartechnik und Geothermie den gesamtem Energiebedarf decken können.

Energieautarke Haushalte und Kommunen sind die Zukunft. Energie sollte idealerweise nahe am Verbraucher, am besten von ihm selbst produziert werden, um Abhängigkeiten von Konzernen zu vermeiden.

Groß-Projekte wie DESERTEC (Solar-Strom aus den afrikanischen Wüsten) haben zwar eine gewisse Faszination, machen aber abhängig.

 Hier ein schöner Werbefilm mit und von dem leider im letzten Jahr verstorbenen Vorkämpfer der Energierevolution, Hermann Scheer.
Die Energierevolution wird nach der Katastrophe in Japan an Fahrt gewinnen. 

 

Energieautarke Gemeinde Feldheim.



Aus den zahlreichen Windkraftwerken entnehmen sie nur geringe Mengen Strom - der Rest wird an Nachbargemeinden verkauft.

 
Senden Bookmarken Drucken
Kommentare
luggi schrieb am 16.03.2011 um 21:58
Och, ich liebe Windkraftanlagen, sie geben jeder Landschaft ein gewisses Gepräge. Und sehr schön sind die blinkenden roten Lichter by Nacht, die rotierenden Schatten, die Gefahren für lebende Flugobjekte und noch so viel mehr.

Die Geothermie ist eine besonders interessante Technologie, um tektonische Verwerfungen in Breisgauer Gemeinden zu erzeugen.

Und ich mag die latente Gefahr durch die Innstaustufe (Wasserkraftwerk), die wenige Kilometer von meinem Wohnort existiert. Wenn das Ding bricht, krepieren Zehntausende.

Und mal ganz ehrlich, die Umwandlung von Sonnenenergie in el. Energie basiert letztendlich auf kernenergetischen Prozessen auf der Sonne.
Ähm, wodurch wird denn eigentlich die Erdwärme erzeugt?

Kollege Fro, unser Wissen über technologische Möglichkeiten der Energieumwandlung sind immer noch zu begrenzt. Wir sind nicht einmal in der Lage, die überschüssige Wärmeenergie des Sommers für den frostigen Winter zu speichern.
Fro schrieb am 16.03.2011 um 22:31
Ja Kollege Luggi, Geothermie muss sehr achtsam betrieben werden – da ist schon einiges schief gelaufen. Ein Fan von großen Windkraftwerken in der Nähe von Siedlungen bin ich auch nicht – kleinere Anlagen, die unter Absprache mit den Bürgern aufgestellt werden, wären für mich akzeptabel, wenn die erzeugte Energie an die Gemeinde geht. Sonnenenergie wird der Bringer in Zukunft sein. Die Kollektoren werden immer effektiver und raffinierter. Und wichtig finde ich, dass sich da jeder mit ausstatten könnte.
Sei es auf dem Dach, an der Fassade, auf dem PKW oder Hut.... Solartechnologie ist Freiheitstechnologie.
Fro
es wird Zeit für eine demokratische Erneuerung
Ort:
Schleswig-Holstein
Mitglied seit:
2 Jahre 29 Wochen
Zuletzt aktiv:
26.05.2012
Status:
Blogger
Aktivität:
Beiträge: 37
Kommentare: 3318
Logbuch
02:14
SuzieQ hat gerade einen Kommentar geschrieben.
02:13
Uwe Theel hat gerade einen Kommentar geschrieben.
02:11
Uwe Theel hat gerade einen Kommentar geschrieben.
01:54
Uwe Theel hat gerade einen Kommentar geschrieben.
01:52
h.yuren hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

316 Seiten. Gebunden.

19,99
 
Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
Arte-Kooperation

portlet_ArabienArte.png

portlet-gaertnerbuch.png

wir müssen reden

Augstein und Blome

portlet_Phoenix-12.png

Probe-Abo

probeabo260x120.jpg

Aktuelle Ausgabe bestellen
Der gefährlichste Mann Europas?

Ausgabe 21/2012
24.05.2012

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 3.60 €

>> bestellen
der Freitag Kollektion

Freitag-Kollektion_Gaertner.jpg

Arte

portlet_arte+zeile.pngportlet_arte+zeile.png

Freitag-Buchshop.png

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG