Im Rahmen eines künstlerischen Kiosk-Projekts waren der Kiosk "Babylon" in Köln und ein namenloser Kiosk in Shanghai heute Mittag (bzw. Abend, in Shanghai wars zum Schluss ganz dunkel) zum sechsten Mal für zwei Stunden per Livestream miteinander verbunden.
In Shanghai ist die Situation kommunikativer, weil der Kiosk selbst winzig ist und die Links draußen stattfinden. Damit die ganze Nachbarschaft was mitkriegte, hatten sie ein großes Tuch aufgespannt, auf das der Livestream projiziert wurde. In Köln ist nicht genug Platz auf der Straße für mehr als drei Leute, und so viele passen auch problemlos in den Kiosk.
Trotzdem war die Stimmung nicht nur drüben sonder auch hüben recht gut. Es wurde viel gesungen. Unten Mahira beim Vortrag eines türkischen Liebeslieds.

Der Projekt-Blog füllt sich mit interessanten Informationen und schönen Bildern. Und der Kiosk ist jetzt bei Facebook.
Bevor ich der Fußball-Live-Übertragung auf Großleinwand jetzt weiche, noch zwei Richtigstellungen: Mahira war zwar schon in mancherlei Bereichen, darunter auch sozialarbeiterisch tätig, hat aber Jura studiert (stand falsch im Kölner Stadtanzeiger). Und dass es wenige Kinder in der Straße gibt, wie ich selbst in einem Blogbeitrag behauptet hatte, nehme ich zurück. Derzeit besonders beliebt bei der jungen Generation ist ihr Panini-Tauschservice. Da können schon mal Stunden für drauf gehen.
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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