19.10.2011 | 07:34

Nebelkerzen im Propagandakampf

Kündigte sich nicht der erste Frost an, würde ich meinen, wir wären in das Sommerloch gestürzt. Politische Nebelkerzen werden auf das Kampffeld der Bankenkrise geschossen, die man den Bankern nach gefälligst als Währungskrise zwischen Staaten bezeichnen solle. Während mit Steuersünderdateien, Geheimdienstgeplänkel im Iran und nun auch noch mit einer völlig absurden Frauenquotendebatte in Dax-30-Unternehmen die mediale Lufthoheit in TV und Zeitung herbeigeschossen werden soll, verteilen sich die Nachrichten über die Occupy-Bewegung per Buschfunk. Der Buschfunk, auch bekannt als Internet, die dezentrale Organisation der Bewegung kann dabei helfen, das aufzuhalten, was den Menschen, womit hauptsächlich 99% der Menschen gemeint sind, jetzt noch so alles droht. Es wird nicht mehr lange dauern, bis es neue Terroranschläge, vereitelte Terroranschläge oder auch nur angedrohte Terroranschläge geben wird. Dann hat hoffentlich ein jeder seine Schutzkleidung gegen mediale Propaganda auf breiter Front bereits angezogen. Die Schlammschlacht hat erst begonnen.

 
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Kommentare
apatit schrieb am 19.10.2011 um 08:34
Mit Nebelkerzen markiert man beim Militär Ziele. Ehrlich gesagt sehe ich z.Z. bei den medialen “ Geschützdonner “ nur ungenau was bezweckt wird, aber nach z.B. der Gauck / Wulff/ Linksterrorismus Diskussion kritsllisiert sich nur noch deutlicher heraus, dass Medien Instrumente politischer Propaganda sind. Sicherlich gibt es Journalismus mit “objektiver Leidenschaft “ – Aber auch Journalisten wollen Kariere machen und da ist Disziplin angesagt selbst bei den Redaktionen.
"Unbedingter Gehorsam setzt Unwissenheit voraus!“
Charles-Louis de Montesquieu oder Lenin, wem nützt es? Gute Pillen gegen Volksverdummung und die Wahrheit ist immer konkret.
Fred Thiele schrieb am 19.10.2011 um 09:52
Medien tanzen, der Politik gleich, den selbsternannten "Hütern des Freien Marktes" nach. Genau genommen sind diese Hüter allerdings eher Verhüter auch des eben genannten Marktes, vielmehr jedoch sind sie Verhüter oder Verhinderer der Freiheit. Indem sie die Freiheit des Einzelnen als das uneingeschränkte Recht zur persönlichen Bereicherung auch und besonders auf Kosten anderer, ja der Allgemeinheit, auslegen, zerstören sie das Potenzial eines wirklich "freien" Marktes. Der "wirklich freie Markt" dient zuerst den Menschen in ihrer Gesamtheit und nicht den Partikularinteressen. Adam Smith ist tot, Karl Marx wusste es auch nicht besser - es ist Zeit für etwas gänzlich Neues!
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