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Über Anne Roths Twitter-Nachrichten bin ich auf das Blog von Twitkrit gestoßen, worin die Diskussion um das korrekte Genus vom Mischwort "Blog" geführt wird. Ich selbst war immer davon ausgegangen, dass das allgemein gebräuchliche Maskulinum beim Blog zutrifft. Allerdings nur gefühlt und damit leider auch falsch! Man muss sich vor Augen halten, dass "Blog" eine Kurzform von "Weblog" ist und damit als Zusammensetzung von "das Web" und der Kurzform von "das Logbuch" anzusehen ist. Rein grammatikalisch betrachtet, gibt es hier also eine Zusammensetzung, ein Kompositum aus dem Erstglied "Web" und dem Zweitglied "Logbuch". Für solch einen Fall sieht die deutsche Rechtschreibung nach Duden Band 4 "Die Grammatik", 7.Auflage unter Punkt 1.3.2.2 ("Morphologische Faktoren für die Genuszuweisung") vor, dass das Geschlecht des Zweitgliedes das Genus des Kompositums bestimmt. Damit ist eindeutig geklärt, warum es "das Blog" heißen muss. Leider ist für mich noch nicht geklärt, warum es ebenfalls nach Duden, diesmal die Online-Variante des Wörterbuches, auch "der Blog" heißen kann. Ich vermute, dass es entweder phonetische Sonderregelungen bei der Genuszuweisung sind, die das Maskulinum hier zulassen, oder aber auch, dass es mit dem fremdsprachlichen Ursprung der Glieder des Kompositums zusammenhängt. Ideen sind willkommen. :-)
Dieser Artikel erschien zuerst auf www.novolit.de.
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Man muss sich vor Augen halten, dass "Blog" eine Kurzform von "Weblog" ist und damit als Zusammensetzung von "das Web" und der Kurzform von "das Logbuch".
Der Begriff "Blog" hat sich verselbständigt. Wie Du richtig schreibst, ist dem Sprachgefühl nach der maskuline Artikel der passende. Gegen den Allgemeingebrauch kann nicht mal der Duden etwas ausrichten. Deshalb gilt auch "der Blog". |
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@Achtermann
Der Begriff "Blog" hat sich verselbständigt. Wie Du richtig schreibst, ist dem Sprachgefühl nach der maskuline Artikel der passende. Gegen den Allgemeingebrauch kann nicht mal der Duden etwas ausrichten. Deshalb gilt auch "der Blog". Die Fehler von heute sind die Dudeneinträge von morgen. Ciao Wolfram |
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Dann bedeutet das ja, dass ich mit meiner unreflektierten, anfänglichen Übernahme des Maskulinums für "Blog" ein durchaus akzeptables "Sprachgefühl" zum Ausdruck gebracht habe.
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Yo!
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Seien wir zusammen froh, dass hier kein Blogwart gelbe oder rote Karten verteilt.
Es heißt ja eigentlich auch "Der Maus" und nicht "Die Maus". Zum Beispiel: "Der Maus kommt so schnell keine Katze bei, die ist immer blitzschnell wieder im Mauseloch." Noch viel Spaß im Blog'n Roll-Festival! Fred Thiele | Schöner Beitrag! |
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wolfram hat kurz und knapp die erklärung/antwort geliefert. dudens sind bekannt dafür, dass sie objektivistisch und ohne erhobenen zeigefinger der alten schule dokumentieren, was sich tut in der sprache. so nehmen sie auch offensichtliche fehler auf und geben ihnen einen offiziellen anstrich. allerdings will das angeblich wissenschaftliche verfahren nicht passen zur übrigen methode, die sich sogar über die von der redaktion ausgegebene regeln en masse hinwegsetzt.
das gequatsche zur norm zu machen, ist der letzte schrei. trotzdem sind dudens inzwischen so verstaubt wie das holzmedium brockhaus. vgl. www.wortplus.com |
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@h.yuren
wolfram hat kurz und knapp die erklärung/antwort geliefert. dudens sind bekannt dafür, dass sie objektivistisch und ohne erhobenen zeigefinger der alten schule dokumentieren, was sich tut in der sprache. so nehmen sie auch offensichtliche fehler auf und geben ihnen einen offiziellen anstrich. Was heißt schon "Fehler"? Sprache ist nicht statisch, sondern ausgesprochen dynamisch, sie entwickelt sich ständig weiter, und die Entwicklung ist in Zeiten des Internets erheblich beschleunigt, da sich nunmehr sehr viel mehr Leute sehr viel häufiger schriftlich untereinander austauschen als früher. Früher hat der normale Mensch Tagebuch geschrieben (das unter Verschluß blieb) oder auch Briefe (die nur einem kleinen Personenkreis zugänglich waren). Heute schreiben auch normale Menschen (das heißt nicht berufsmäßige Schreiber) im Internet und ihre Hervorbringungen sind für jedermann sichtbar. Dadurch kommt vieles ins Rutschen, dadurch kommt sehr viel mehr Umgangssprache in die geschriebene Sprache. Nach "wegen" kommt der Regel entsprechend der Genitiv und ich persönlich halte das immer noch so - wenn ich schreibe. Spreche ich dagegen, so nehme ich meistens (das heißt auch nicht immer konsequent) den Dativ. Und so setzt sich der Dativ immer mehr durch. Würde ein Wörterbuch über Jahrzehnte hinweg an der alten Regel festhalten und nur diese als korrekt gelten lassen, so würde sich das Wörterbuch immer mehr von der sprachlichen Wirklichkeit entfernen. das gequatsche zur norm zu machen, ist der letzte schrei. So neu ist der Schrei gar nicht. Würde man das Gequatsche nicht so nach und nach zur Norm machen, so gäben Wörterbücher und Grammatiken des Italienischen immer noch das Latein Caesars wieder. Ciao Wolfram |
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lieber wolfram, ich dachte nicht an präpositionen und fällige fälle, sondern so semantische korksereien, wenn 'scheinbar' und 'anscheinend' nicht klar geschieden sind.
du hast nicht den einfluss des gequatsches in den neuen medien erwähnt. schönes beispiel finde ich, wenn journalisten ihre berufsbezeichnung nicht mit französischen anklang artikulieren, sondern nach englischem sprachgebrauch ein d reinmischen. also "falsch" intonieren. dass sprache im fluss ist und nur gedruckt erstarrt, wusste ich schon mal. aber da kommen wir in klassische gefilde. |
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@h.yuren
lieber wolfram, ich dachte nicht an präpositionen und fällige fälle, sondern so semantische korksereien, wenn 'scheinbar' und 'anscheinend' nicht klar geschieden sind. Das sind keine Korksereien sondern Regionalismen. "Scheinbar" im Sinne von "anscheinend" ist im Süden (einschließlich Österreich) weit verbreitet und völlig unauffällig. Auch der Duden registriert das. Umgekehrt zucke ich zusammen, wenn jemand Namen ohne Artikel oder in mündlicher Rede den Imperfekt verwendet: "Achim sachte neulich zu mir..." du hast nicht den einfluss des gequatsches in den neuen medien erwähnt. schönes beispiel finde ich, wenn journalisten ihre berufsbezeichnung nicht mit französischen anklang artikulieren, sondern nach englischem sprachgebrauch ein d reinmischen. also "falsch" intonieren. Tja, mittlerweile hört man "Dschornalist", "Dschurnalist", "Tschurnalist" oder auch "Tschornalist". Ich fürchte, das ist nicht mehr aufzuhalten, weil die Verbreiter der Sprechweise dummerweise die Schurnalisten selber sind. Alle, wo "Tschornalist" sagen sind Tschorken. Ciao Wolfram |
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Der Blog klingt vom Sprachgefühl her einfach besser als das Blog. Ich werde weiterhin ersteres nutzen, störrisch wie ich nunmal bin.
Ähnlich verhält es sich bei Keks. Der Keks? Das Keks? Es wird regional unterschiedlich benutzt, daher ist beides möglich. Für mich ist es immer das Keks. Interessant ist auch die Diskussion um das Kunstwort Nutella. Das Nutella? Die Nutella? Auch hier: familiärer Zwist um den richtigen Artikel. Ich sage immer das Nutella, weil es sich um einen Kunstnamen handelt; die Damen in der Familie sagen immer die Nutella, weil die Endung -a weiblich sei und zu einem weiblichen Eigennamen ein weiblicher Artikel gehöre, wie bei Anna, Gerda, Petra, Wilhelmina, Lina, ... Abschließendes zu dem Wort 'Blog'. Das Kunstwort ist auch ein möglicherweise gefährliches, je nachdem woher es kommen können würde wollen... B-lügen B-log B-logen ;-) |
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Tja, und ich mache das alles genau anders herum -
DAS Blog DER Keks DIE Nutella - was nun? ;-) (Trotzdem schön zu wissen, dass mein intuitives "DAS Blog" schon immer richtig war... Ich bin ein Sprachgenie.) |
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Klare Sache. Eine von uns beiden ist "down under". Da geht der Sonne auch im Westen von die Erde auf.
:-)) |
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@GeroSteiner
Interessant ist auch die Diskussion um das Kunstwort Nutella. Das Nutella? Die Nutella? Auch hier: familiärer Zwist um den richtigen Artikel. Ich sage immer das Nutella, weil es sich um einen Kunstnamen handelt; die Damen in der Familie sagen immer die Nutella, weil die Endung -a weiblich sei und zu einem weiblichen Eigennamen ein weiblicher Artikel gehöre, wie bei Anna, Gerda, Petra, Wilhelmina, Lina, ... Mir geht es ähnlich bei der Mozzarella. Nach zehn Jahren in der Heimat der Mozzarella (Kampanien) war der weibliche Artikel (la Mozzarella) fest mit dem Wort verknüpft. Zurück in Deutschland mußte ich verwundert zur Kenntnis nehmen, daß man hier anscheinend "der Mozzarella" sagt (von "der Käse"). Ich beuge mich dennoch nicht. Es sagt ja auch keiner "der Pizza" (von "der Fladen"). Venceremos! Ciao Wolfram P. S.: Kunst ma moi den Butter gehm? |
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Bei Nutella gelten laut Ferrero alle Artikel. Eine Freundin erzählte mir, dass die nur für diese Frage mal eine Hotline hatten.
Ob Tunnel, E-Mail, oder Joghurt, dieser Link beantwortet die Frage, wo du hinziehen musst, damit du richtig liegst. www.philhist.uni-augsburg.de/lehrstuehle/germanistik/sprachwissenschaft/ada/runde_4/f24a-g/ |
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Und ... Scheiße ... wie ist das mit den Pluralismen?
die Blögge, die Blogen, die Blögen ... vielleicht die Blagen? ... oder die Blogies? Hmm. |
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Schwierig. Es rieselt uns alles aus den Händen.
Wie lautet nochmal der Plural von Sandhaufen? |
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schrieb am
21.05.2011 um 22:03
Scheiß Kackanhäufung.
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@ Gero
noch blöder, wie lautet der Plural von Plural und hat der Singular ein Recht auf den Plural vom Singular? Und wie heißt der Singular vom Plural? Vielschwer hilft das ja weiter |
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Selbstverständlich: Die Sandhaufens. Es heißt ja auch Hauffs Märchen.
Jenseits dieser Fragen: Schönes Wochenende! |
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Lieber Fred Thiele,
es ist ganz anders und doch ganz einfach. Meine anderen und einfachen Gedanken dazu können Sie in meinem Blogbeitrag „Der, die das ? - Eine Reprise. Geschlechterkampf auf freitag.de“ nachlesen. Das ist die stark gekürzte und leicht veränderte Fassung eines Blogbeitrags, den ich hier im Juni 2009 veröffentlicht, aber aus Gründen der mangelnden Aktualität seither gelöscht hatte. Das Wort ist femininum und sollte eigentlich die Blogge heißen. Herzliche Grüße I.D.A. Liszt |
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Ach, übrigens - Was den Gebrauch der grammatischen Geschlechter angeht: Es sollte nicht heißen um den korrekten Genus, sondern um das korrekten Genus, denn Genus ist neutrum, dauch wenn es auf -us endet.
;-) |
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Natürlich: um das korrekte Genus.
Es ist wirklich ein Graus mit dieser deutschen Grammatik!!! ;-) |
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Ja, das hat schon vor Jahrzehnten der Garl Graus festgestellt!
,-) "Ein Aphorismus braucht nicht wahr zu sein, aber er soll die Wahrheit überflügeln. Er muss mit einem Satz über sie hinauskommen." [ Karl Kraus ] www.whoswho.de/templ/te_bio.php?PID=1076&RID=1 |
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@IDA
Wer ohne Fehler ist, werfe den ersten Stein. Nach der ganzen Pedanterie um (der|die|das) Blog fällt so ein grober Fehler beim abstrakten Begriff "Genus" um so härter auf. Danke jedenfalls für den Hinweis, ich erlaube mir folglich eine Korrektur des Artikels. Als kleinen Tipp gebe ich im Gegenzug noch für den eigenen Artikel um "die Blogge" den Hinweis, dass das Fragezeichen im Titel unmittelbar hinter dem Text stehen sollte und keinesfalls durch Leerzeichen abgetrennt. Ich beziehe mich da auf DIN-5008 (de.wikipedia.org/wiki/DIN_5008). ;-) |
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Fehler behoben.
Danke für den Hinweis. Wir wollen natürlich nur nach DIN-Norm schreiben, oder? Darum halte ich mich ja auch so gern an die unreformierte Rechtschreibung... |
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Dann wäre da nur noch der Link hier im Kommentar auf die geänderte Titelzeile anzupassen. Das verzeiht das Blog nämlich auch nicht, wenn sich der Titel ändert, aber die Verweise auf dessen URL nicht. "URL" ist übrigens auch so ein Kandidat für eine Prüfung seines Genus. Schönen Sonntag noch für alle Leser & Schreiber.
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Lieber Fred Thiele. Vielen Dank für den weiteren Hinweis.
Mein Blogbeitrag zum Blog (oder zur Blogge) findet sich hier: „Der, die das ? - Eine Reprise. Geschlechterkampf auf freitag.de“ Wir Blögger müssen zusammenhalten! |
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Übrigens: Unter den Antworten auf den Artikel auf meiner Website (siehe bit.ly/leZtSB) fand ich den Kommentar von Julius sehr interessant. Er sagt, dass die phonetische Ähnlichkeit zum deutschen "der Block" der Grund für das grammatikalisch falsche Genus von Blog sein könnte. Gibt es dazu, linguistisch betrachtet, Untersuchungen oder gar Regeln?
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weiß nicht, welche untersuchungen es vielleicht gibt. aber julius hat allen grund zu seiner annahme, denn das deutsche macht rasch aus dem voiced g am wortende ein voiceless k. so wird aus dem blog ein block, und der ist der, nicht das.
das dürfte aber meist unbewusst ablaufen. die unbewussten fühlen sich meist im recht, gefühlsmäßig. |
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Da mehr Frauen als Männer web-bloggen bin ich auch für -die Blogge-, Gruß an I.D.A Liszt.
Nebenbei scheint die Definition von blog verwirrend, das Tagebuch ist das,was der Blogger als Artikel einstellt, die sich daraus ergebende Diskussion ist -was? Der Thread. Oder? Gruß an Fred. Oder steht Blogge für web-loggerin? Und der Block? |
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Gruß @SuzieQ
Mit "dem Thread" gibt es kein Problem, denke ich. Übersetzt ist das "der Faden" und mit der guten alten deutschen Redewendung, "den Faden aufgreifen" auch hochgradig passend. Im Blog spricht man allerdings doch aber eher von einem "Kommentar" anstelle des Foren-Threads. Dafür spräche außerdem noch, dass Threads in Foren dem Start-Artikel gleichgesetzt sind, während man meines Wissens bei den meisten Blogs eine qualitative Unterscheidung hinsichtlich der Funktionen hat. Hier beim Freitag kann man seine eigenen Kommentare zum Beispiel nicht einmal nachträglich korrigieren. "Der Block" steht für alle Arten von Blöcken, also Papier-Block, Schwarzer Block, Stein-Block usw. Aber "der Block" klingt fast so wie "der Blog", weshalb diese lautliche Ähnlichkeit unabhängig von der Bedeutung den männlichen Artikel bei "Blog" zuließe. So die Theorie, die es zu beweisen gilt. Mit "Blogge" kann ich ehrlich gesagt nichts anfangen. Das hört sich eher wie eine Verzweiflungstat an. ;-) |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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