Der Polizei im Allgemeinen "institutionellem Rassismus" zu unterstellen, ist ideologiescheuklappengeprägtes Gegeifer. Leider sind „Texte dieser Art“ im FREITAG öfter, jetzt auch als Wochenfrage zu lesen. Die Frage an sich ist eine Beleidigung für alle Polizisten, die sich nichts zu schulden kommen lassen, die aber in ihrem Job die Folgelasten von realitätsblindem Multikulti-Illusionismus und einer nur als total gescheiterten „Integrations“-Politik tragen müssen. Exakt aus diesen zwei Gründen, und aus einem dritten, aus keinen weiteren, zu DIESER Frage: Contra!
Unbenommen, aus den zitierten politischen Lasten kann sich im subjektivem Erleben ein persönliches Feindbild entwickeln.
Unbenommen, sogenannter „Corps-Geist“ bei polizeilichen Verfehlungen ist mehr als 1x nachgewiesen, „eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus“.
Unbenommen, was immer in Dessau geschah und zum Tode von Jalloh führte, ist nicht im mindesten aufgeklärt. Wird es, da mal keine Illusionen, leider auch nie mehr werden. Leider, weil so bleibt immer die Projektionsfläche für ideologiescheuklappengeprägtes Gegeifer.
Unbenommen ist aber auch „in dubio pro reo“ ein unbedingter Grundsatz, auf den jeder in einem Rechtsstaat vertrauen können muss. Gerade im FREITAG wird der in letzter Zeit stark strapaziert. Für „Berliner Autoanzünder“. Genau deshalb ist dies der dritte Grund für ein CONTRA bei dieser Art Frage.
GW
Natürlich hat Thilo Sarrazin recht. Jeder Mensch, der nicht mit von ideologischen Scheuklappen verklebten Augen durch den deutschen Alltag stolpert, hat keine Mühe, dies auch festzustellen.
Indeß wird dies vom gesamten politischen Milieu ignoriert und um dieser Ignoranz willen, wird, wer immer solch unangenehme, aber wahre Wahrheiten ausspricht, einfach als rechtsradikal diffamiert. Sonst müsste man sich ja die Frage gefallen lassen, was man denn so falsch gemacht habe in der Politik. Und Politiker machen nun mal "nichts falsch", was Politiker machen, ist immer "richtig".
Die völlig zusammenhanglose arbeitsseitige Maßregelung von Sarrazin ist ein weiteres eindeutiges Indiz dafür, schließlich ist die Bundesbank nach Euro-Einführung nur noch ein wirtschaftspolitisch zahnloses Kasperletheater, das sich mit besonderer Willfährigkeit der Politik gegenüber seine Pöstchen sichern möchte.
G. Westerby
Ausgabe 11/10
18.03.2010
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