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Dann am Ende der FREITAG+MJäger-Zensur(mehr morgen!) eben nochmal:
Der Busfahrer in Dösen und Scientology in Leipzig
lautete der Originaltitel, den der FREITAG auch jetzt noch gern umgehen möchte.
Es gibt ein modernes Märchen, neudeutsch eine urban legend in Leipzig, die vom Busfahrer in Dösen. Erschienen und weggemobbt in der FREITAGsCommunity
Im Südosten der Stadt liegt der Stadtteil Dösen. Der hieß schon immer so und vor der Eingemeindung im 19. Jahrhundert das entsprechende Dörfchen ebenfalls. Der Hinweis ist insofern wichtig, als das zu Beginn des 20. Jahrhunderts dort errichtete Parkkrankenhaus leicht auch andere Bezüge zur Namensgebung herstellen lässt.
Diese ab 1913 „Königliche Landesheil- und Pflegeanstalt Leipzig-Dösen“ war die erste derartige Einrichtung, die speziell für die Behandlung psychisch Kranker errichtet wurde. 
Haupeingang ehemaliges Parkkrankenhaus Dösen
Vor dem Hauptportal des Krankenhauskomplexes gab es zu Zeiten der DDR die Endhaltestelle einer Buslinie und damit beginnt sie auch schon, die Mär vom Busfahrer.
Eines Tages wurde einer der Busfahrer beim Erreichen der Endstelle von einem dringenden menschlichen Bedürfnis geplagt. Um diesem nachzukommen, huschte er aufs Krankenhausgelände und dort, schnell, schnell, ins nächste Gebäude, welches das von ihm gesuchte Örtchen zu beherbergen schien.
Er fand, was er suchte.
Als der Busfahrer jedoch, sichtlich erleichtert, die Toilette wieder verließ, bauten sich links und rechts von ihm zwei sehr große und sehr kräftige Herren in weißen Kitteln auf. „Nun gehen wir aber mal schön wieder in unser Zimmerchen.“ soll der eine beim Zufassen noch gemurmelt haben.
Entsetzt rief der Busfahrer: „Nee, nee, so geht das nich, mein Bus steht da draussen!!!“
Die Antwort war wohl so etwa: „Ja, ja sicher, sicher...“ und der Griff der beiden Herren wurde fester.
Alles Strampeln half nichts, der Busfahrer fand sich in einem von innen nicht zu öffnenden Raum mit sehr seltsamer Wandbespannung wieder, vor dem Fenster ein Gitter.
Es kam in diesen Zeiten schon mal vor, daß ein Bus ausfiel und so soll das Fehlen des Busfahrers erst aufgefallen sein, als der nächste Bus nach seiner Runde ebenfalls an dieser Endstelle eintraf und dessen Fahrer den verwaisten Bus samt ungeduldig wartenden Fahrgästen vorfand. Dieser soll dann die „Befreiung“ seines Kollegen in die Wege geleitet haben.
Ob die Mär wahr ist, weiß man nicht, aber sicher ist, daß nicht alle unfreiwilligen und unberechtigten Ausflüge in die Psychiatrie so glimpflich geendet haben, betrachtet man die Geschichte dieses Wissenschaftszweiges. Aber auch und gerade dann, wenn man die Instrumentalisierung in totalitären Regimes für den Umgang mit Andersdenkenden oder für die Auslöschung soegenannten „unwerten Lebens“ bedenkt.
Heute wird man den Verdacht nicht so ganz los, daß eine Industrie, die ihre Lobbyisten drohende Pandemien an mediale Wände malen lässt, wo ein harmloser Schnupfen daher kommt, wahrscheinlich auch schon mal ein Symptom zur Krankheit adelt, weil man gerade das passende Pillchen dafür gedreht hat.
Diesen Aspekten und zwar ausschließlich und nur den negativen Aspekten in Geschichte und Gegenwart der Psychiatrie widmet sich derzeit eine Ausstellung in Leipzig unter dem Titel: „PSYCHIATRIE: Tod statt Hilfe“. 
Veranstalter dieser „Internationalen Ausstellung“ ist eine Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte e.V. (KVPM). Die hat ihren Sitz, nach dem Impressum auf deren Webseite, in München. Da mutet schon mal seltsam an, daß diese KVPM mit in Ungarn zugelassenem Kleintransporter vorfährt.
In der Ausstellung selbst, die in einem ehemaligen Schuhladen in der Leipziger Innenstadt ihr kurzzeitiges Domizil gefunden hat, erwartet den arglosen Besucher als erstes die Drohung: „Diese Ausstellung ist für Kinder nicht geeignet“
Schüttelt man das leichte Gruseln ab, das einen dabei befällt und betritt die Ausstellung, folgen in großem Kreis gestaltete Stellwände, vor denen meist ein Monitor plaziert ist und die sich in Bild, Text und Film jeweils einem der Abgründe psychiatrischen Mißbrauchs widmen.
Da wird nichts ausgelassen. Man beginnt mit dem Umgang mit psychisch Kranken im Mittelalter, dann folgen über die Kasernierung und zwangsweise Ruhigstellung im 19 Jahrhundert, die unnötigen, aber damals für wirksam erachtete Operationen am Gehirn im frühen 20. Jahrhundert. Die Euthanasie des NS-Regimes bekommt ebenso großen Raum, wie der Mißbrauch der Psychiatrie zur Entsorgung politisch unliebsamer Mitbürger in den Diktaturen des ehemaligen Ostblocks. Ist man schließlich in der Ausstellung bei der Gegenwart angelangt, so erfährt man dort etwas von Zwangsmedikationen, Nebenwirkungen, erfundenen Krankheiten, Künstlern als Psychiatrieopfern etc...
Um es kurz zu machen, sehr einseitig. So sehr einseitig das ganze, daß es jedem auffallen müsste, der erfolgreich Lesen und Schreiben gelernt hat.
Schaut man genauer hin, so fällt einem auf, das diese Ausstellung ausgerechnet zu einem Zeitpunkt für einige Tage in Leipzig gastiert, zu dem in der Stadt der Weltkongress seelische Gesundheit im Kindsalter an der Universität Leipzig, bzw im Congress Center der Leipziger Messe tagt.
Ein Zufall?
Wohl nicht. Der Veranstalter dieser seltsam anmutenden Ausstellung, diese Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte e.V. ist als Nebenorganisation von Scientology bekannt. Wer sich als allein seelig machendes Zentrum im Leben seiner Anhänger platzieren will, hat allen Grund, andere „Geistheiler“ zu fürchten.
Ob dem Besitzer des Gebäudes, in dem diese Scientology-Ausstellung stattfindet, diese Hindergründe nicht bekannt waren, oder es ihm egal war, von wem er für sein schon seit einigen Wochen leerstehendes Ladengeschäft ein paar schnelle Euronen bekommt, muß dahingestellt bleiben.
Besonders seltsam jedoch mutet an, daß die Leipziger Volkszeitung in der heutigen Printausgabe die Eröffnung dieser (Zitat) „weltweit einzigartigen Wanderausstellung zur Geschichte der Psychiatrie“ unreflektiert bejubelt.
Ist die LVZ zu Scientology übergetreten?
In der LVZ-online findet sich die Meldung übrigens nicht.
Soll etwa nur der printzeitunglesende Leipziger scientologisch indoktriniert werden und hält man den Internetnutzer für zu schlau, um darauf reinzufallen?
Oder hat danur wiedermal eine Hilfskraft am Newsdesk unkontrolliert und ohne auch nur irgendwas zu hinterfragen, eine hereinkommende Pressemitteilung abgepinselt?
G. Westerby
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Scientology in Leipzig
Als ich im vergangenen November als Besucher beim DGPPN- Kongress in Berlin war, standen da auch die Herrschaften von "anonymous" hinter Masken. Warum versteckt man sich hinter einer Maske? Wohl doch nur, wenn man man etwas zu verstecken hat. Jedenfalls sprach ich in Berlin mit einem netten Herrn und einer Dame aus dieser Gruppe hinter diesen Masken, die Schilder in den Händen hielten mit einem Pfeil darauf und der Aufschrift: "Vorsicht Scientology" Diese hielten sie in die Richtung der KVPM- Ausstellung. Sie bestätigten mir beide, dass sie Mitglieder der DGPPN waren. Komisch, ich war nicht in Leipzig, sehe aber hier im Internet wieder die selben Masken vor den Gesichtern. Das waren doch wohl wieder diese DGPPN- Mitglieder. Davon steht aber in der Berichterstattung im Netz nichts, sondern: "Die maskierten Demonstranten versuchten Besucher von dem Besuch der Ausstellung abzuhalten, warnten vor der Verbindung der KVMP zu Scientology und deren Umtrieben. Eine Polizeistreife, von den Ausstellungsmachern angefordert, ließ die Demonstranten in angemessener Entfernung gewähren, die weiter per Megaphon und maskiert gegen KVMP und Scientology demonstrierten." Wie sich tatsächlich führende Mitglieder der DGPPN gegenüber psychisch Kranken verhalten, lesen Sie auf der Seite psychiatrie.kilu.de/. Günter Hagemeister Bitte verzichten Sie auf das Veröffentlichen von Telefonnummern. Wir haben sie in diesem Kommentar entfernt und bitten um Ihr Verständnis. |
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Gründlich, gründlich.
Es hat ein wenig gedauert, aber man meldet sich doch noch zu Wort. Unter der Domain "kilu.de" bewirbt die Firma Websuche Search Technology GmbH & Co. KG aus Osnabrück u. a. kostenloses Hosting von Webseiten auf Subdomains von kilu.de. . Wer bereit ist, sich in der Folge mit Werbe-/SpamMails zutexten zu lassen, für den ist die Anmeldung einer Subdomain einfach und anonym möglich. „psychiatrie.kilu.de“ ist registriert auf einen Günter Hagemeister aus Horn Bad-Meinberg. Die im Beitrag angegebene Telefonnummer lautet ebenfalls auf einen Günter Hagemeister. Auf Grund der Anmeldeprozedur auf kilu.de kann jedoch nicht verifiziert werden, inwie weit diese Angaben real sind. Die Inhalte und die unsubstantiierte Art der Darstellung auf „psychiatrie.kilu.de“ entsprechen der auf den Webseiten der KVPM. Wo der Autor des Kommentars im vorstehenden Beitrag „Masken“ gesehen haben will, bleibt sein Geheimnis. Die Unkenntlichmachung von Passanten auf den von Westerby selbst aufgenommenen Bildern erfolgte, soweit erforderlich, durch den Bildautor. GW Dieser Kommentar wurde an mehreren Stellen editiert. Bitte verzichten Sie auf die Veröffentlichung personenbezogener Daten. |
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schrieb am
14.07.2010 um 11:23
Antwort zu diesem Kommentar:
anstatt zu polemisieren biete ich ein offenes Gespräch an. Mein Name und meine Telefonnummer sind bekannt. Ich verstecke mich nicht. Zu den Angaben auf Kilu.de: Die meisten dort veröffentlichten Angaben sind mit Fotokopien der Krankenakte belegt. Ich biete jedem, auch Herrn G. Westerby, an, hier vor Ort die Akte einzusehen. Auch meine Anschrift ist bekannt. Zu der Werbung: Als ich vor einem Jahr ein möglichst preisgunstiges Angebot für eine Seite suchte, gab es diese Werbung dort noch nicht. Die Masken sieht man, wenn man im Netz mit den Worten "KVPM" und "Leipzig" sucht. Ich werde berichten, wie Herr G. Westerby auf meine Einladung antwortete. Günter Hagemeister |
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Vielen Dank für das Gesprächsangebot. Melden Sie sich doch einfach, wenn Sie mal in der Nähe sind.
GW |
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„G. Westerby Eine Art Held“, so steht das oben auf dieser Seite.
Aus Wikipedia: „Ein Held (griechisch ἥρως hḗrōs, althochdeutsch helido) ist eine Person mit besonders herausragenden Fähigkeiten oder Eigenschaften, die sie zu besonders hervorragenden Leistungen, sog. Heldentaten, treibt.“ Der erste Kommentar von Herrn Westerby, hier ein beispielhaftes Zitat: „die unsubstantiierte Art der Darstellung“, bedarf aber, so meine ich, der Klärung und der Korrektur. Deshalb fordere ich ihn nochmals auf, wenn er schon meine komplette Anschrift und die Telefonnummer hier veröffentlicht, auch hier tatsächlich anzurufen, ein klärendes Gespräch zu führen und gegebenenfalls seine hier erfolgte Darstellung zu korrigieren. So, wie es derzeit hier auf dieser Seite dargestellt ist, wird das meiner Meinung nach der Ernsthaftigkeit und der weitreichenden Bedeutung in keiner Weise gerecht. Anzurufen und danach den Sachverhalt gegebenenfalls zu korrigieren, das wäre noch keine heldenhafte Tat, aber es wäre immerhin fair. Das Angebot, sich über weitere Hintergründe dieser Angelegenheit informieren zu lassen, gilt für jeden an der Sache Interessierten. Mit freundlichen Grüßen Günter Hagemeister Reelkirchener Str. 1 32805 Horn- Bad Meinberg Tel: 05233/1581 und 0175 1675 360 |
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Wie schon gesagt, danke für das Gesprächsangebot.
Die Beschaffenheit von Belegen, Urkunden, Schriftwerk lässt sich telefonisch so wenig prüfen, wie sie fürs Internet einfach zu verändern sind. Die Webseite des Herrn Hagemeister ist im Internet allgemein zugänglich, es kann sich jeder seine Meinung dazu bilden. Die dazu gehörigen Adressdaten lassen sich im „Whois“-Bereich von www.kilu.de ebenso wie auf www.dasoertliche.de ungehindert abrufen, insofern wurde hier nichts öffentlich gemacht, was es nicht schon war. Der Artikel, der diesen immer weitere Abwege einschlagenden Kommentarstrang auslöste, darauf sei noch hingewiesen, befasste sich weder mit der Person des Herrn Hagemeister, noch mit seinen Geschichten. GW |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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